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Schleswiger Nachrichten

07. Dezember 2016 | 19:33 Uhr

Volksfest in Schleswig : Friedrichsberger Adventsflohmarkt mit Abpunschen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Veranstalter Ingo Harder hat der Traditionsveranstaltung neues Leben eingehaucht – 2016 kommt noch Livemusik dazu.

Schleswig | „Ich möchte Traditionsveranstaltungen retten, denn wenn sie einmal tot sind, dann bleiben sie es meistens“, sagt Ingo Harder, der den Friedrichsberger Adventsflohmarkt nach dem Aus im Jahr 2007 im letzten Jahr zu neuem Leben erweckt hat. Auch 2016 wird es die Veranstaltung mit über 30-jähriger Tradition wieder am Wochenende vor dem 1. Advent geben – und zwar am 25. November ab 18 Uhr. Dann werde die Friedrichstraße ab der Kreuzung Husumer Baum bis runter zur Bahnhofstraße für den 24-Stunden-Flohmarkt gesperrt, so Harder. „Im letzten Jahr lief es etwas holprig an, am Ende war der Besucherandrang aber groß.“ Holprig, da der 56-Jährige feststellen musste, dass das frühere Konzept nicht mehr funktioniert. „Die Zeiten haben sich geändert. Private Händler, die ihren Dachboden und Keller nach Flohmarktsachen durchforsten, gebe es zwar noch, aber ohne Profihändler geht es auch nicht mehr“, sagt der hauptberufliche Fliesenleger.

Der Flohmarkt sei weit über die Grenzen Schleswigs bekannt – und soll es nach Wunsch des Ratsherrn auch bleiben. „Das ist eigentlich gar kein Flohmarkt, sondern ein Volksfest.“ Deshalb gibt es in diesem Jahr auch eine Neuerung. So soll am 26. November um 18 Uhr noch nicht Schluss sein. „Es gibt einen Abpunschabend, bei dem zwei Schleswiger Bands auftreten“, sagt Harder. Den Anfang machen die „StubenRocker“ ab 19 Uhr, danach spielt ab 21.30 Uhr die „Steve Breit Band“ auf dem Marktplatz. Beide Gruppen covern Rockmusik. Um Mitternacht werde die Sperrung der Straße dann wieder aufgehoben, sagt Harder, der mit einigen tausend Besuchern rechnet.

Für die Standplätze gebe es bereits Reservierungen, ein Rundschreiben an die Anwohner sei verteilt worden. „Alle, die hier wohnen, haben natürlich ein Vorrecht auf einen Platz direkt vor ihrem Haus.“ Der Friedrichsberger Gewerbeverein und die Bugenhagenschule hatten den Adventsflohmarkt über Jahre organisiert, dann aber aufgegeben, als die Kosten für die Müllentsorgung in die Höhe schossen und wegen schlechten Wetters kaum Besucher kamen. „Der Abfall wurde containerweise abgeholt. Das stand in keinem Verhältnis mehr“, sagt Harder, der schon im vergangenen Jahr keine Probleme mehr mit Müll hatte. „Ich habe pro Meter Stand zusätzlich zur Standgebühr ein Pfand erhoben, und am Ende war auch alles sauber.“ Als Veranstalter appelliert er auch in diesem Jahr an die Standbetreiber und Besucher, auf Sauberkeit zu achten. Die Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg (ASF) werde erneut 20 Mülltonnen aufstellen. Und auch das Wetter spielt keine Rolle. „Egal ob es regnet oder stürmt, der Flohmarkt findet statt.“

Reservierungen nimmt Harder noch bis zum 11. November unter Telefon 0175/1617575, per E-Mail an harder-i@foni.net oder als Nachricht bei Facebook entgegen.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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