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Schleswiger Nachrichten

11. Dezember 2016 | 09:05 Uhr

Silbermöwe auf der Freiheit : Erster Vogelgrippe-Fall im Schleswiger Stadtgebiet

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Kreisveterinäramt hat die Stadt Schleswig und mehrere Nachbargemeinden zum Sperrgebiet erklärt.

Eine tote Silbermöwe, die am Freitag nördlich der Freiheit entdeckt worden war, ist offenbar an der besonderen schweren Form der Vogelgrippe (H5N8) verendet. Das hat eine Untersuchung im Friedrich-Löffler-Institut in Greifswald am Wochenende ergeben.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung hat deshalb einen Sperrbezirk im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort eingerichtet. Damit soll verhindert werden, dass die Geflügelpest-Infektion auf weitere Nutztierbestände überspringt. Zusätzlich gibt es ein Beobachtungsgebiet in einem Radius von sieben Kilometern.

Der Sperrbezirk umfasst neben weiten Teilen der Stadt Schleswig auch Teile der Gemeinden Busdorf, Fahrdorf, Schaalby und Nübel. Das Beobachtungsgebietumfasst die Gemeinden Jagel, Lottorf, Selk, Geltorf, Borgwedel, Dannewerk , Idstedt. Neuberend, Stolk, Süderfahrenstedt, Böklund, Struxdorf, Twedt, Tolk, Taarstedt, Schaalby, Brodersby, Kropp und Klein Rheide und Teile der Gemeinde Nübel.

Alle Gefügelbestände innerhalb des Sperrbezirks müssen nun klinisch untersucht werden. Zudem gelten strenge Vorschriften zur Stallhygiene. Kreisveterinär Dr. Volker Jaritz appelliert an alle Geflügelhalter, ihre Geflügelbestände beim Veterinäramt anzeigen.

Nähere Informationen, auch zuu Verhaltens-Regelungen für kleinere Betriebe mit Geflügelhaltung hat der Kreis im Internet veröffentlicht (www.schleswig-flens burg.de). Für allgemeine Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zur Vogelgrippe hat das Land ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist werktags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Es ist unter 0431/160 6666 erreichbar.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 14:11 Uhr

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