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Schleswiger Nachrichten

24. März 2017 | 17:09 Uhr

Capitolplatz in Schleswig : „Das ist ein richtig süßer Weihnachtsmarkt“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Seit Montag haben die Buden auf dem Capitolplatz geöffnet – und bleiben bis zum 29. Dezember.

Seine Frau, sagte Bürgervorsteher Eckhard Haeger, habe ihm empfohlen: „Lass dir einen Caipirinha bringen!“ Echtes Strand-Cocktail-Wetter war zwar nicht, als Schleswigs Bürgervorsteher gestern Abend den Weihnachtsmarkt auf dem Capitolplatz offiziell eröffnete, manche Besucher wollen sogar den einen oder anderen Regentropfen erspürt haben, aber für echte Glühwein-Stimmung zeigte das Thermometer vielleicht doch das eine oder andere Grad zu viel an.

Echte Weihnachtsmarkt-Fans lassen sich von der Wärme aber nicht schocken. Und so füllten sich gestern dann auch die Punschbuden der Familien Hagelstein und Clausen. Zanders Currywurst schmeckt ohnehin bei jedem Wetter. Das sagten sich auch Regina und Rainer Hartmann aus Tarp, die nach einem Kinobesuch („Willkommen bei den Hartmanns“) ihr Abendessen gleich nebenan auf dem Capitolplatz genossen. „Einen Punsch müssen wir danach auf jeden Fall auch noch trinken“, war für Rainer Hartmann klar.

Wenige Minuten zuvor hatte Eckhard Haeger – ohne Caipirinha – den Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet, und auch er betont: „Ein Punsch mit Freunden gehört zur Weihnachtszeit unbedingt dazu.“

Aber natürlich hat der Markt nicht nur für die Erwachsenen etwas zu bieten. So dreht sich auch in diesem Jahr wieder ein Kinderkarussell. Es gibt wieder einen Crêpes-Stand, eine Mutzenbäckerei und eine Bude mit Zuckerwaren und gebrannten Mandeln. „Wir haben ein ganz klein bisschen aufgerüstet“, sagte Stadtmanager Rüdiger Knospe. Statt elf Ständen wie vor einem Jahr sind es jetzt zwölf. Neu ist ein Hamburger-Stand. An einigen Buden findet man auch wieder kleine Weihnachtsgeschenke oder Adventsgestecke.

Die grundsätzliche Aufgabenteilung der Schleswiger Adventsmärkte bleibt aber bestehen: Kunsthandwerk gibt es an diesem Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum und dann vom 3. bis zum 11. Dezember auf dem Schwahlmarkt im Dom. Auch diesen Märkten, betonte Haeger, wünsche er ein gutes Gelingen – wie auch dem kleinen Weihnachtsmarkt nur wenige Meter entfernt auf dem Kornmarkt. Den ganz großen Trubel wird man auf dem Capitolplatz auch in diesem Jahr wieder vergebens suchen. Gerade das ist es, was Besucherin Regina Hartmann besonders gefällt, so dass sie mit ihrem Mann immer wieder gern herkommt: „Das ist ein richtig süßer Weihnachtsmarkt.“

In diesem Jahr soll der Markt auch noch in den Tagen nach Weihnachten geöffnet bleiben – bis zum 29. Dezember. Die Händler haben sich auf eine Kernöffnungszeit von 11 bis 20 Uhr geeinigt. Am Wochenende soll am Abend noch länger Betrieb sein.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 07:23 Uhr

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