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Schleswiger Nachrichten

11. Dezember 2016 | 12:55 Uhr

„Schlei-Hearing“ : Beschwingte Stunden mit sechs Chören

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim „Schlei-Hearing“ in der „Heimat“ auf der Freiheit begeisterten sechs Chöre ihr Publikum in der „Heimat“ an gleich zwei Abenden hintereinander.

Zum dritten Mal veranstaltete Björn Mummert und sein „ChorColores“ aus der Kreismusikschule an diesem Wochenende das Schlei-Hearing in der Heimat auf der Freiheit. Der Name ist längst ein Garant für Chormusik vom Feinsten – und so folgten rund 400 Besucher die Veranstaltung, die an zwei Abenden stattfand. Bunt und farbenfroh wie die Kleidung der 200 Sängerinnen und Sänger der sechs Chöre war auch das Repertoire. „Hello Music“ aus Kiel, „Baff“ aus Lübeck, „Spring Singers“ aus Glücksburg, „Follow Florentine“ aus Neumünster, „Pop Up“ aus Detmold und die Gastgeber des „ChorColores“ begeisterten mit ihrer Stimmvielfalt in einem abwechslungsreichen und schwungvollen Programm. Der Funke sprang sofort über auf das Publikum, das im Takt mitwippte. Ob Swing, Latin, Pop, Reggae oder Jazz – das Spektrum war anspruchsvoll. Barbara Rupp, Gesangs-Pädagogin und Chorleiterin von „Hello Music“ spornte die Zuschauer mit heißen Samba-Rhythmen sogleich zum Mitmachen an. Am Ende sang und tanzte der gesamte Saal zum Kanon „Anna, Annanas-Banana – Kiwi, Kiwi, Kiwi, hey!“

„Wir halten euch warm“, rief Barbara Rupp und wandte sich lächelnd dem Publikum zu. Allesamt liefen die Chorleiter, die die Taktgeber an beiden Abenden waren, auf der Bühne zu sportlichen Höchstleistungen auf. Sie sangen, sie sprangen, ihre Körper schwangen mit Armen und Beinen, zappelten hier und da – und behielten dabei immer die Chormitglieder im Blick. Energie pur, die stimmlich auf den Punkt genau, mal laut, mal leise im gefühlvollen Chorgesang präsentiert wurde.

Viel Applaus ernteten auch die jungen Musiker des Quartetts „Baff“, die aus Lübeck, Gettorf und Winsen an der Luhe angereist waren. Die Musikstudenten Maj Hansen (21), Lilly Ketelsen (21), Jörgen Roggenkamp (20) und Jonathan Mummert (18), der Neffe des Chorleiters, präsentierten jugendlich-frische A-Cappella-Kompositionen, die aus eigener Feder stammen oder die von ihnen aufgepeppt oder künstlerisch verwandelt wurden. Dass „Baff“ auch mittelalterlichen Minnegesang und altertümliche Schlaflieder kann, das bewiesen die vier Nachwuchskünstler ebenso.

Mittendrin und am Ende zollten die Zuschauer ihren Dank mit viel Applaus. Björn Mummert freute sich über das Wiedersehen der 200 Sängerinnen und Sänger sowie der rund 400 Gäste – und er zeigte sich gerührt und begeistert zugleich. „Das war eine hervorragende Musik. Das war noch besser, als ich es erwartet habe. Erstaunlich, wie sich alle Chöre weiter verbessert haben.“ Besucherin Anke Stensbeck rief den Chören auf der Bühne spontan zu: „Das war super.“ Auch Irmi Kubovcsik war begeistert: „Das Schlei-Hearing ist umwerfend gut.“ Und Olaf Pisall sagte: „Es war von allem etwas dabei. Sehr abwechslungsreich, unterhaltsam und professionell. Das Schlei-Hearing war wieder einmal sehr ansprechend gemacht.“

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