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Schleswiger Neubaugebiet : Am Berender Redder wird wieder gebuddelt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Arbeiten für den dritten Bauabschnitt am Berender Redder haben begonnen.

Das Baugebiet am Berender Redder wächst weiter. Vor wenigen Tagen haben die Arbeiten für den dritten und letzten Bauabschnitt begonnen. Derzeit richten Baumaschinen den Boden her, es werden Abwasser- und Regenwasserrohre gelegt, und die Fahrbahnen werden abgesteckt. Der offizielle erste Spatenstich ist für den 27. März geplant, erklärte Bauamtsleiterin Manja Havenstein im Bauausschuss. Für die Erschließung des dritten Bauabschnitts hat die Ratsversammlung im Haushalt für das laufende Jahr 538  000 Euro vorgesehen – eine Investition, die sich nicht nur deswegen rechnen soll, weil die Stadt die Grundstücke anschließend verkauft, sondern auch weil das Baugebiet mehr Steuergelder in die Stadtkasse spült. Denn es trägt dazu bei, dass Schleswigs Einwohnerzahl spürbar steigt, so dass nach Angaben aus dem Einwohnermeldeamt die 25  000er-Marke inzwischen geknackt wurde.

Die 123 Grundstücke im zweiten Bauabschnitt seien inzwischen allesamt verkauft, erklärte sie. Im dritten Bauabschnitt sind weitere 68 Grundstücke vorgesehen. Die Vermarktung soll im Sommer beginnen, es gebe aber bereits zahlreiche Anfragen. Die Preise für die Flächen im dritten Bauabschnitt sollen ähnlich sein wie bei den ersten beiden Abschnitten. Der Quadratmeter kostet, je nach Lage, zwischen 56 und 66 Euro. Zusammen mit den 145 Grundstücken im ersten Bauabschnitt wird das gesamte Baugebiet am nördlichen Stadtrand dann 336 Grundstücke umfassen. Dort dürften dann fast so viele Menschen leben wie in der gesamten Nachbargemeinde Neuberend mit ihren 1100 Einwohnern.

Pläne für weitere Baugebiete im Norden der Stadt liegen längst vor. Auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage zwischen dem Ratsteich und der Oscar-Behrens-Straße sollen im Umfeld der ebenfalls dort geplanten neuen Feuerwache 65 Baugrundstücke ausgewiesen werden. Auch dafür gebe es schon Anfragen, sagte Havenstein im Bauausschuss.

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erstellt am 09.Mär.2017 | 12:16 Uhr

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