zur Navigation springen

Kropp : Abriss des Rettungszentrums günstiger als gedacht

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Wall hinter dem Kropper Rettungszentrum ist weg – das erste Anzeichen für den nahenden Abriss der Fahrzeughalle.

Der Wall hinter dem Kropper Rettungszentrum ist weg – das erste Anzeichen für den nahenden Abriss der Fahrzeughalle. Der dafür bereits erfolgten Auftragsvergabe stimmten die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung nachträglich zu. Statt geschätzter 80  000 Euro liegen die tatsächlichen Kosten laut Bürgermeister Stefan Ploog nur bei rund 27  000 Euro. Er wurde zudem beauftragt, die Aufträge der einzelnen Gewerke beim Neubau des Rettungszentrums und für die Abrissarbeiten von Rosengarten, Rathaus und Spieskommer an die jeweils wirtschaftlichsten Anbieter zu vergeben. Das wenige Tage vor der Sitzung bekannt gewordene Versäumnis der öffentlichen Ausschreibung des Architektenauftrags für den Neubau des Rathauses wurde nicht weiter thematisiert.

Zum Neubaugebiet am Rheider Weg ließ der Bürgermeister verlauten, dass auch sonnabends gearbeitet werden solle, um die Erschließung bis Ende März zu beenden. „Der Wettereinbruch hat uns zurückgeworfen“, meinte er. Thema war auch der Bebauungsplan für das Gebiet. Architekten und Handwerker hätten sie informiert, dass die auf 7,50 Meter festgelegte Firsthöhe Probleme bei der Dachneigung bereiten könne, so der Vorsitzende des Umwelt- und Planungsausschusses Peter Casper. Die Gemeindevertretung stimmte daher der Erhöhung auf 8,50 Meter zu.

Die ebenfalls vom Ausschuss empfohlene Änderung der Grundflächenzahl von 0,25 auf 0,3 stellte er nun allerdings in Frage. Die Zahl gibt an, welcher Flächenanteil eines Grundstücks überbaut werden darf – 0,25 steht für 25 Prozent der Fläche, 0,3 für 30 Prozent. Die Erhöhung würde dazu führen, dass die Gebäude bei Grundstücksflächen zwischen 603 und 1200 Quadratmetern um 30 bis 60 Quadratmeter größer ausfallen könnten. „Das ist nicht gewollt“, sagte er. Dem folgte die Gemeindevertretung und beließ die Grundflächenzahl bei 0,25.

Ebenfalls nachträglich stimmten die Gemeindevertreter für den Grundsatzbeschluss, Fördermittel für den Bau einer dritten Kindertagesstätte einzuholen. Da die Antragsfrist im Februar abgelaufen war, habe man das Verfahren bereits auf den Weg gebracht, erklärte Stefan Ploog.

Weiteres in Kürze:
>Die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst kosten Kropp dieses Jahr zusätzlich knapp 50  000 Euro. Die Beträge sind bereits im Haushalt berücksichtigt.

>Nadine Tams-Detlefsen rückte für die AWK in den Schul- und Kulturausschuss nach, Axel Knutzen für die CDU in den Umwelt- und Planungsausschuss.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Mär.2017 | 07:08 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen