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Schleswiger Nachrichten

06. Dezember 2016 | 13:08 Uhr

Schleswig : 29 neue Bäume in der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Ersatz für gefällte Eichen und Kastanien: Umweltdienste sind in diesen Tagen im Pflanz-Einsatz.

Ein verfaulender Mehlbeerbaum am Flachsteich, eine kranke Eiche am Bahnhof, eine altersschwache Pappel am Erdbeerenberg und eine noch unbekannte Zahl von Kastanien, die vom Bakterium Pseudomonas befallen sind. Das sind nur einige Beispiele für Bäume, die in diesen Tagen gefällt werden und die zumindest das Bild der Straßen, in denen sie standen, über viele Jahre geprägt haben.

Aber gleichzeitig werden auch neue Bäume gepflanzt, um den Verlust auszugleichen. Gestern Vormittag setzten Mitarbeiter der Umweltdienste vier junge Eichen in den Boden an der Flensburger Straße in Höhe der Voßkuhl. Eine fünfte soll folgen, sobald die Baumschule sie geliefert hat. Es handelt sich um ursprünglich in Südosteuropa heimische Zerr-Eichen. „Die sind für das Stadtklima und die Lage direkt an einer viel befahrenen Straße besonders gut geeignet“, sagt Jens Bagehorn-Delor, der Grünplaner im Schleswiger Bauamt. Bis sie so groß sein werden wie ihre Nachbar-Eichen jetzt schon sind, werden noch rund 30 Jahre vergehen.

Insgesamt pflanzen die Umweltdienste derzeit 29 Bäume. Neben der Flensburger Straße ist der Schulhof der Bruno-Lorenzen-Schule ein Schwerpunkt. Dort werden die Buchen ersetzt, die jüngst von unbekannten Randalierern zerstört worden waren.

Gefällt werden sollen in diesem Winter mindestens 27 Bäume: jeweils ein Ahorn, ein Apfelbaum, eine Eberesche, zwei Eichen, drei Mehlbeerbäume und drei Pappeln, vier Fichten und vier Linden, sieben Eschen und mehrere Kastanien.

Für zwölf dieser Bäume sind bereits Ersatzpflanzungen geplant. Das geschieht jedoch nicht immer sofort. Es hängt auch von den Bedingungen am Standort ab, erläuterte Bagehorn-Delor jetzt im Bauausschuss. Für die Mehlbeere am Flachsteich zum Beispiel soll erst dann Ersatz kommen, wenn die Straße im Laufe der nächsten Jahre saniert worden ist. An einigen Stellen, an denen schon jetzt sehr viele Bäume dicht an dicht stehen, ist gar kein Ersatz vorgesehen. Das gilt zum Beispiel für zwei abgestorbene Fichten beim Minigolfplatz an der Stampfmühle.

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erstellt am 02.Dez.2016 | 07:48 Uhr

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