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Schlei-Bote

17. September 2014 | 07:30 Uhr

Sterup: Kein Preis, aber neue Impulse

vom

Gemeinde geht beim Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" leer aus / Bürgermeister lobt gewachsenes Zusammengehörigkeitsgefühl

STERUP | "Wir sind leider nicht dabei", bedauerte Bürgermeister Wolfgang Rupp und ging in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung auf das unbefriedigende Abschneiden von Sterup beim Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ein. Fünf von insgesamt

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18 teilnehmenden Gemeinden seien ausgezeichnet worden, während Sterup "unter ferner liefen" rangiere, bedauerte er. Auf der Suche nach Gründen kam Rupp zu dem Schluss, dass es "für uns ungünstig gelaufen ist".

Die Juroren hätten die Gemeinde als zweite der Zukunftskandidaten unter die Lupe genommen - das sei eine schlechte Ausgangsposition gewesen. Aus Erfahrung wisse man, dass eine Jury anfangs noch sehr vorsichtig ans Werk gehe, erst später großzügiger in der Bewertung werde. Das habe dazu geführt, so der Bürgermeister, "dass wir nicht das Glück hatten, das wir gerne gehabt hätten".

Dessen ungeachtet habe die Teilnahme der Gemeinde viel gegeben, fügte Rupp hinzu: "Mit unserer Präsentation haben wir einen neuen Blick auf unseren Ort gewonnen." Auch sei das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde gewachsen, fügte Rupp an, der sich noch gut daran erinnern könne, wie Sterup vor Jahrzehnten beim Wettbewerb "Schönes Dorf" die Nase bundesweit ganz vorne hatte. Er ließ dahin gestellt, ob sich die Gemeinde noch einmal an dem Zukunftswettbewerb beteiligen werde - das sei frühestens in drei Jahren möglich.

In Sterup gibt es derweil an den Ortsrändern allerlei Ecken, die in andere Gemeinden hineinragen. Da haben sich "Flickenteppiche" gebildet. Diesem Zustand ist mit der Flurbereinigung Niesgrau ein Ende gesetzt worden. Beim Flächentausch mit den Nachbargemeinden Niesgrau und Steinberg hat Sterup zwar eine Fläche von insgesamt 1,1 Hektar verloren, ist jetzt aber "rund". Die Flurbereinigung bot nach den Worten des Bürgermeisters eine gute Gelegenheit - zum Nulltarif - zur Arrondierung. Hätte man "normale" Grenzänderungsverträge geschlossen, wäre es für die Gemeinde teuer geworden. Für die Gemeindevertreter war der Flächentausch eine gute Sache - und so fiel die Zustimmung einmütig aus.

Im weiteren Verlauf der Sitzung legte Gemeindevertreterin Brigitte Wenzek das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung in der Westerstraße, wo

30 Stundenkilometer erlaubt sind, vor. Das Ergebnis: Es wird oft entschieden zu schnell gefahren. Ein Messgerät der Eon hatte zwölf Tage lang die hier gefahrenen Geschwindigkeiten aufgezeichnet. Wenzek erklärte weiter, dass sie daraufhin die Polizei um Kontrollen gebeten habe - jedoch vergeblich.

In besagter Straße gibt es einen Spielplatz, und entsprechend viele Kinder seien dort unterwegs. Die Polizei habe Kontrollen mit dem Hinweis, "das sei nicht relevant", dennoch abgelehnt. "Muss erst ein Kind überfahren werden, damit etwas geschieht ?", ärgerte sich die Gemeindevertreterin. Nun wird überlegt, wie dem schnellen Fahren Einhalt geboten werden kann. Vielleicht könnte der Einbau von Hindernissen Abhilfe schaffen.

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erstellt am 01.Okt.2012 | 08:39 Uhr

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