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Schlei-Bote

09. Dezember 2016 | 22:26 Uhr

Arnisser SegelClub : Speckregatta: ASC peilt 100 Yachten an

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Arnisser Segelclub und der Schlei Bote verlosen zweimal einen Platz auf zwei Regattaschiffen.

Keine 30 Tage mehr, dann startet die 96. Speckregatta. Vom 2. bis 4. September geht es dann auf der Schlei um die Wurst. Denn dann wird auf der populären Speckregatta am Sonnabend, 3. September, sowie auf der Regatta ums Blaue Band und das Blaugelbe Band am 4. September wieder um Speck- und Wurstpreise gesegelt.

„Es ist das zweite Mal, dass sich die Veranstaltung im neuen Gewand zeigt“, sagt der Vorsitzende des Arnisser Segelclubs (ASC), Peter Boltz. Im vergangenen Jahr hatte der ASC als Ausrichter die Regatta nebst Rahmenprogramm stärker fürs Publikum geöffnet. Eine Marketing-Offensive sollte zudem mehr Teilnehmer für die Regatta gewinnen. Immerhin stieg damals die Anzahl der Teilnehmer von 70 auf 85 Schiffe. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2008. Zum Vergleich: Vor sechs Jahren lag die Zahl der Regattaschiffe noch gerade mal bei 54 Booten.

Nun steuert der für die Speckregatta verantwortliche Sportwart Sven Tuszewski eine neue Marke an. „Wir hoffen in diesem Jahr auf 100 Teilnehmer“, sagt Tuszewski. Dabei ist der ASC-Sportwart recht zuversichtlich, dieses ehrgeizige Ziel auch zu erreichen. So hätten im vergangenen Jahr trotz Sturmwarnung 85 Boote gemeldet.

Die Voraussetzungen, dass die 100-Teilnehmer-Marke geknackt wird, stehen gut. So ist die ursprünglich für den gleichen Zeitraum angesetzte Regatta Garmin-Yacht-Modern-Classics in Kappeln und Maasholm extra um eine Woche verschoben worden. Dabei hat diese Wettfahrt der GFK-Klassiker (Glasfaser verstärkte Kunststoff-Yachten) ebenfalls den familiären Charakter einer Regatta für Tourensegler und bedient somit die gleiche Klientel. „Dank der Verschiebung der Modern Classics haben wir keine Konkurrenzveranstaltung mehr. Nun können auch diese Segler an der Speckregatta teilnehmen“, freut sich Peter Boltz. Dazu gibt noch einen weiteren positiven Aspekt. „Im vergangenen Jahr bestand das Regattafeld zu 35 Prozent aus Teilnehmern, die noch nie zuvor bei der Speckregatta gesegelt sind“, so Sven Tuszewski. Damit sind die Organisatoren ihrer selbst gesetzten Vorgabe, die Speckregatta einem neuen Seglerkreis zu öffnen, erheblich näher gekommen.

Zu den neuen Zielgruppen gehören auch die Segelfreunde aus dem benachbarten Dänemark. Die haben bislang aber noch kaum den Weg in die Schlei gefunden. Nachdem man bereits im vergangenen Jahr auf Plakaten in Dänemark für die Veranstaltung geworben hat, hat man dieses Mal eigens ein deutsch-dänisches Logo entworfen und den Faaborger Segelclub angesprochen. „Wir haben die stille Hoffnung, dass ein paar Segler aus Faaborg zu uns kommen“, meint Sven Tuszewski.

Soweit zunächst einmal das eigentliche sportliche Geschehen rund um die Speckregatta. Doch auch die „Sehleute“ an Land sollen auf ihre Kosten kommen. Dazu gibt es beim Hafenfest am Freitag, 2. September, noch ein Bonbon. Dann haben von 19 bis 20.30 Uhr die „Sailing Conductors“ ihren Auftritt im Festzelt. Die beiden „segelnden Dirigenten“ Hannes Koch und Benjamin Schaschek bieten einen aus Live-Musik mit Bildern angereicherten Auftritt. Auf ihrer Segelreise um die Welt haben sie mit Menschen auf fünf Kontinenten Musik gemacht. „Das wird beim Hafenfest ein echtes Highlight werden“, ist sich der Sportwart sicher. Danach ist im Festzelt ab 20.30 Uhr Party-Time mit DJ Flo. Bereits nachmittags beginnt das Hafenfest um 16.30 Uhr wie im Vorjahr wieder mit einem Open Ship für alle und einer Opti-Warm-Up-Regatta für Jedermann/-frau.

Allen Neuerungen zum Trotz: An einem wird bei der Speckregatta nicht gerüttelt, wie Vereinsvorsitzender Peter Boltz versichert: „Bei den Preisen gibt es wie in alten Zeiten Speckpakete statt Pokale.“

 

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erstellt am 05.Aug.2016 | 07:00 Uhr

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