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Übergang Heidbergweg in Süderbrarup : Schranken gibt es noch in diesem Jahr

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Warnanlage und Schranken: Die Gemeindevertretung stimmt den Plänen der Deutschen Bahn am Übergang Heidbergweg zu.

Noch in diesem Jahr soll der gefährliche Bahnübergang am Heidbergweg von Süderbrarup durch Schranken und eine Warnanlage gesichert werden. Die Gemeindevertretung stimmte der von der Deutschen Bahn bereits unterzeichneten Kreuzungsvereinbarung zu. Der zuletzt durch den tödlichen Unfall am 28. Dezember in die Schlagzeilen geratene Bahnübergang war bereits in den Vorjahren durch leichte oder Fast-Unfälle als Gefahrenpunkt bekannt gewesen.

Bereits 2014 stimmte die Gemeindevertretung der Beschrankung zu. Diese Entscheidung war nicht leicht, denn der zu erwartende Kostenanteil für die Gemeinde beträgt 160.000 Euro. Bereits damals war anvisiert worden, die Schranken in diesem Jahr zu errichten. Inzwischen ist das Plangenehmigungsverfahren bei der Bahn erfolgt. Und mit der Unterschrift von Bürgermeister Friedrich Bennetreu stehen die Ampeln für die Sicherung nun auf grün.

Für die Zeit der Bauarbeiten wird der Bahnübergang vermutlich gesperrt. Doch stehen Dauer und Beginn der Arbeiten noch nicht fest. Sie werden etwa zwei Wochen vor dem Start bekannt gegeben.

Der Gebietsänderungsvertrag zur Fusion der Gemeinden Süderbrarup, Brebel und Dollrottfeld wurde genehmigt. Bürgermeister Bennetreu sieht diese Fusion aber nur als einen Zwischenschritt. „Wir sollten aus dem gesamten Amt eine Gemeinde machen“, schlug er in der Sitzung vor. Denn die Gemeinden des Amtes seien eine Solidargemeinschaft und sollten diesen Leitgedanken als Gemeinde und nicht als Amt verwalten.

Für eine Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Westenstraße“ wurde bei einer Enthaltung der Aufstellungsbeschluss gefasst. Die Firma Sörensen will dort auf einem 1,07 Hektar großen Gebiet zwei neue Hallen und ein weiteres Betriebsgebäude errichten. Dadurch sollen auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die aktiven Feuerwehrleute Süderbrarups erhalten bereits für dieses Jahr freien Eintritt ins Freibad. Singles erhalten eine Saisonkarte. Verheiratete oder anderweitig gebundene bekommen eine Familienkarte. „Dies ist als Einstieg in eine Förderung des Ehrenamtes zu sehen“, erklärte Bürgermeister Bennetreu. Er forderte dazu auf, weitergehende Vorschläge auf diesem Gebiet zu machen.

Wie vom Finanzausschuss vorgeschlagen beschloss die Gemeindevertretung die doppische Eröffnungsbilanz sowie die Jahresrechnungen 2011 bis 2015. Ebenso akzeptierte die Gemeindevertretung bei einer Enthaltung den Haushalt 2017 mit Ausgaben von 6,7 Millionen Euro und einem Überschuss von 68.100 Euro. Der Vorschlag, angesichts liquider Mittel von fast 2 Millionen Euro am Ende des Jahres die Grundsteuer zu senken, wurde mit dem Hinweis auf anstehende Aufgaben wie Breitbandversorgung und Hausarztzentrum, die aus eigener Kraft gestemmt werden müssten, abgelehnt.

Finkenweg und Meisenweg im Baugebiet Pleistruper Park wurden der Öffentlichkeit gewidmet und werden ab sofort von der Gemeinde unterhalten.

Die Aufträge für den Wasser- und Schmutzwasseranschluss des Bildungscampus sowie für den Parkplatz nördlich des Bürgerhauses wurden an den jeweils preisgünstigsten Anbieter vergeben.





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