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Schlei-Bote

26. März 2017 | 11:23 Uhr

Neue Koordinatorin im Familienzentrum Kappeln : Rotation in der Familienbildungsstätte

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Leiterin Antje Schümann gibt Stunden ab, Tanja Hohmann rückt nach. Silja Thimsen übernimmt Koordination im Familienzentrum Ellenberg.

Kappeln | Wenn es um die Gestaltung des Familienlebens geht und Rat oder Hilfe gebraucht wird, gibt bei der Evangelische Familienbildungsstätte (FBS) den richtigen Ansprechpartner. Für die Leitung der Hauptstelle in Schleswig ist seit 21 Jahren Antje Schümann zuständig. Vor zwölf Jahren wurde auf ihre Initiative hin, die FBS Kappeln aus der Taufe gehoben. „Sie hat sich etabliert und ist mittlerweile hier nicht mehr wegzudenken“, sagt sie. Doch die 58-Jährige möchte kürzer treten und sich selbst mehr um die eigene Familie kümmern. „Ich sehe mich umgeben von einem guten jungen Team“, erklärt Schümann. Sie möchte fröhlich motiviert weiter arbeiten, aber eben in Teilzeit, so die Leiterin weiter. Tanja Hohmann übernimmt ihre Stunden und rückt in die Leitungsebene auf. Die 43-Jährige leitet seit vier Jahren den Fachbereich I „Vorbereitung auf die Familie und das erste Lebensjahr“. Hohmann ist auch als Koordinatorin im Familienzentrum Kappeln/Ellenberg tätig. Das Familienzentrum wurde nach neunmonatiger Planungsphase im Mai 2015 eröffnet. Es soll Menschen aller Altersgruppen und gern auch unterschiedlicher Herkunft in Familienfragen unterstützen, Begegnung und Integration fördern. Die Trägerschaft haben die FBS, die Stadt Kappeln und das Sozialforum gemeinsam übernommen.

Den Fachbereich I wird Tanja Hohmann auch weiterhin betreuen, aber die Koordination des Familienzentrums hat sie abgegeben. Silja Thimsen ist neu im Team und hat Hohmanns Stelle übernommen. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Langballig. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) hat sie zwölf Jahre mit ihrem Mann in Lettland gelebt, dort einen Betrieb mit aufgebaut und sich um die Angelegenheiten der Mitarbeiter gekümmert. Für das Familienzentrum wird sie 20 Stunden in der Woche arbeiten. Sie studiert parallel an der Fernuni in Hagen Psychologie. „Ich möchte gern neben dem Studium auch praktisch arbeiten“, verrät die 39-Jährige, die sich privat auch ehrenamtlich engagiert.

Dass Silja Thimsen auch ohne sozialpädagogisches Studium gut in das Familienzentrum passen könnte, wurde schnell deutlich. „Wir drei, das macht eine gute Mischung aus“, sagt Antje Schümann. Thimsen freut sich über die neue Aufgabe: „Das ist einfach eine Herzsache, BWL ist da nur Handwerkszeug“, sagt sie. Sie wird die Angebote, die Tanja Hohmann angeschoben hat, wie die Bunte Gruppe, „Alt für Jung“, Babytreff und Interkulturelles Kochen fortführen. Und gestern ist noch ein neues dazu gekommen: Familienkochen. Kinder, Eltern, Großeltern treffen sich zum Schnippeln, zubereiten und essen am Ende gemeinsam. Das Angebot findet immer donnerstags, alle 14 Tage, von 16.30 bis 18.30 Uhr – eigentlich mit Anmeldung, aber nach Hause geschickt wird niemand. Silja Thimsen möchte erstmal die Menschen in der Gegend kennen lernen, um so zu erfahren, wo vielleicht Hilfe gebraucht wird. Stück für Stück könnte das Angebot dann noch ausgebaut werden. Aber dafür sind auch immer ehrenamtliche Helfer von Nöten. Wenn sich also jemand engagieren möchte – in der Familienzentrum gibt es vielerlei Möglichkeiten.


>www.familienzentrum-kappeln.de; kontakt@familienzentrum-kappeln.de

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erstellt am 03.Mär.2017 | 11:59 Uhr

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