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Schlei-Bote

25. Mai 2016 | 20:49 Uhr

Benefiz-aktion : Mit dem Rad durch Australien

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Glücksburger Hans Vanhöfen startet am 1. März seine 2500 Kilometer lange Tour. Erlös geht an das Flensburger Katharinen-Hospiz.

Es kribbelt schon in den Beinen. Am Sonnabend geht es los, allerdings erstmal mit der Bahn nach Kopenhagen; das Fahrrad ist als Reisegepäck in einer Spezialkiste dabei. Der Glücksburger Hans Vanhöfen geht wieder mit seinem italienischen Bike auf große Tour. Australien ist sein Ziel, den ganzen März will er in Down Under unterwegs sein und dabei 2500 Kilometer „abreißen“.

Solche Langstrecken schrecken „Eisenhansi“, wie er in der Szene der Ausdauersportler genannt wird, nicht. 2009 ist er mit dem Rad einmal quer durch die USA gefahren, von der West- bis an die Ostküste. Und im vergangenen Jahr umkurvte er die Großen Seen im Grenzgebiet von Kanada und den USA bei der „Great Lakes Tour“ – immerhin 2656 Kilometer. Genauso viele Euro hat er an Spenden gesammelt und an das Katharinen-Hospiz am Park überwiesen. Spenden will er auch diesmal wieder generieren, pro Kilometer einen Euro. Spenden kann man ganz bequem über Vanhöfens Homepage www.eisenhansi.de, aber natürlich auch traditionell per Überweisungsträger.

Von Kopenhagen fliegt er über Wien und Bangkok nach Sydney. In Dural, etwas außerhalb der Metropole, besucht er seinen Freund John Grima, den er noch aus seiner Zeit bei der Marine kennt. Eine Woche nimmt er sich Zeit für die Akklimatisierung, für ein paar Trips zum Warmmachen und einen Ausflug nach Sydney. Dann geht es los. „Gleich zu Anfang geht es in die Berge“, sagt Vanhöfen. Die 1200-Kilometer-Route nach Melbourne hat er sich von australischen Reiseradlern ausarbeiten lassen. „Die führt am Mount Kosciuszko, dem höchsten Berg der australischen Hauptinsel, vorbei“, weiß er . Der Pass liegt bei rund 1500 Metern, das ist so hoch wie der Reschenpass in den Alpen. Die „Snowy Mountains“ sind so etwas wie die Alpen Australiens, wenn auch deutlich kleiner.

Wenn sich der 65-Jährige die Berge hinauf quält, muss er 25 Kilo bewegen. So viel bringen sein modifiziertes Rennrad mit 28-Millimeter-Reifen und Kompakt-Kettenblatt vorn und seine drei bis vier Packtaschen auf die Waage. Zwei komplette Garnituren an Fahrrad-Klamotten hat er dabei, natürlich auch für Regenwetter, obwohl er ja in den Spätsommer der Südhalbkugel reist. Und auch „Zivilsachen“ für abends sind mit an Bord. Da die Dichte an Fahrradläden an der Strecke eher niedrig sein dürfte, hat sich „Eisenhansi“ Werkzeug und Ersatzteile wie Speichen, Bowdenzüge, Mäntel und Schläuche eingepackt – und das Rad mit Stahlrahmen vom Profi durchchecken lassen.

Wenn er zurück nach Flensburg kommt, ist sicher der Frühling da und lädt zu Radtouren an der Förde ein. Eisenhansi, der im Internet laufend aus Australien berichten wird, wird dann seinen Bildervortrag über den 2500-Kilometer-Trip vorbereiten.

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www.eisenhansi.de

 

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erstellt am 21.Feb.2015 | 16:30 Uhr

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