zur Navigation springen

Schlei-Bote

24. Februar 2017 | 13:43 Uhr

Kronsgaard : Maschine für saubere Ostseestrände angeschafft

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Neues Strandreinigungsgerät durchpflügt den Sand bis zu 15 Zentimetern tief und entfernt Kronenkorken, Scherben, Zigarettenkippen und Muscheln.

Sie wollen Strände, die tipp-topp in Ordnung sind: die Verantwortlichen des Amtes Geltinger Bucht. Und so wurde mit Unterstützung der Aktiv-Region Schlei-Ostsee tief in die Tasche gegriffen, ein neues Strandreinigungsgerät angeschafft – gebaut in Baden-Württemberg. Dank eines 55-prozentigen Zuschusses von der EU und des Landes war die 99  080 teure Investition realisierbar.

Jetzt ist das neue Gerät da und am Strand von Kronsgaard auch gleich im Einsatz, denn saubere Strände sind eine touristische Visitenkarte. Urlauber, die trotz Wind und Regen an der Ostsee ausharrten und gesunde Luft tankten, beobachteten, wie die neue Maschine mit einer Reinigungsbreite von zwei Metern den Sand bis zu einer Tiefe von 15 Zentimetern durchharkt und alles aufnimmt, was dort nicht hingehört: Kronenkorken, Scherben, Zigarettenkippen, Essensreste und auch das, was an scharfkantigen Muscheln vom Meer angespült wird.

Seit 2008 werden die Ostseestrände gereinigt, auch dann, wenn, wie in jüngster Vergangenheit bereits zweimal geschehen, der Strand mit Öl verunreinigt ist. Da entfernte die bisherige Strandreinigungsmaschine Ölklumpen. Das, so Thomas Asmussen aus Gelting-Freienwillen, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Karsten Lambrecht für die Strandreinigung verantwortlich zeichnet, „sind wir der Umwelt schuldig“.

Grundreinigung im Juni und dann nach Bedarf, so lautet der Arbeitseinsatz auch für das neue von einem 140 PS starken Traktor gezogene Gerät. So war es auch bei der alten Maschine, die allerdings in die Jahre gekommen ist. Für eine neue entschied man sich, weil die alte reparaturbedürftig, deren Technik zudem veraltet war.

Saubere „schicke“ Stände entlang der Geltinger Bucht sind das, „was wir brauchen“. Mit dieser Auffassung sind sich Amtsvorsteher Thomas Johannsen, sein Stellvertreter und Kronsgaards Bürgermeister Hans-Walter Jens, der Vorsitzende des Touristikausschusses des Amtes, Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke, und für die Amtsverwaltung Gerd Aloe und Rainer Kirstein einig.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen