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Schlei-Bote

31. Mai 2016 | 02:07 Uhr

Gewitter sorgt für vorzeitiges Regatta-Ende bei der Schlei-Liga

vom

In der Opti-Silber-Gruppe belegt der ASC sechs der ersten sieben Plätze / Philipp Huber siegt in der Jollenklasse / Nis Burchard wird Dritter in der Opti-Gold-Klasse

Schleswig | Wettfahrtleiter Jan Wohlert entschied genau richtig, als er nach der zweiten Wettfahrt bei der Opti-/Jollen-Liga-Schlei beim Holmer SVS die jungen Segler vorzeitig ans Land schickte. Es hatten noch nicht einmal alle das rettende Ufer erreicht, als stürmische Gewitterböen mit mehr als

70 Stundenkilometer und heftige Regengüsse über die kleine Breite der Schlei fegten.

Viel Glück hatte die elfjährige Anna Findersen, die von einem umstürzenden Baum nur leicht gestreift wurde und unverletzt blieb. Für den Schreck bekam sie als Trost eine Armbanduhr bei der Preisverteilung.

Keine Schäden gab es auch bei den Seglern und Booten. Die älteren Segler kamen den jüngeren beim Bergen der Segel zur Hilfe, die Eltern griffen trotz Blitz und Donner und bis auf die Haut durchgeweicht beherzt ein. Es war ein Beispiel vorbildlicher Kameradschaft und guter Seemannschaft im Wasser und auf dem Land.

Die beiden ausgetragenen Wettfahrten fanden bei drei bis vier Windstärken aus südlichen Richtungen unter regulären Bedingungen statt. Das größte Feld stellte die Opti-Silber-Gruppe mit 24 gemeldeten Booten, davon acht ASC-Teilnehmer, die abgesehen vom dritten Platz alle vorderen Platzierungen von Platz eins bis sieben belegten. Der Gesamtsieger Finn Findersen wurde im zweiten Lauf erster und verwies seine Clubkameradin Lenja Burchard, die den ersten Lauf gewonnen hatte, knapp auf den zweiten Platz.

In der Jollen-Liga waren von 13 gemeldeten Booten sieben ASC-Teilnehmer. Obwohl Philipp Huber in der zweiten Wettfahrt seinen Kreuzschlag in die falsche Richtung fuhr, nämlich weg von der aufziehenden schwarzen Wolkenwand, aus der bekanntlich der Wind komm, konnte er seinen Gesamtsieg gerade noch retten. Nach einem Bruch des Ruderbeschlags und der Aufgabe des Rennens in Fleckeby meldete er sich als stärkster Bewerber auf den Gesamtsieg seiner Klasse zurück.

Die Drittplatzierten, Eike Hansen/Isabel Billmeier, zeigten eine konstante Leistung und mussten bei Punktgleichheit wegen des schlechteren Ergebnisses in der letzten Wettfahrt der Eckernförderin Kirsten Schlegel den Vorrang lassen.

Die Fleckeby-Sieger Francisca Tapper/Pia Felsberg wurden ihren eigenen hohen Erwartungen nicht gerecht. Nach einem Frühstart landeten sie abgeschlagen auf Platz neun.

In der Opti-Gold-Klasse konnte Nis Burchard als einziger ASC-Teilnehmer seine Position nicht verbessern und wurde wie in Fleckeby Dritter.

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erstellt am 19.Jun.2013 | 03:59 Uhr

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