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Schlei-Bote

29. Juli 2014 | 14:44 Uhr

Ausbauziele nicht erreichbar : Flaute bei den Meereswindparks

vom

Der Ausbau der Offshore-Windkraft in Deutschland bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Auch vor Schleswig-Holsteins Küste gibt es neue Verzögerungen.

Hamburg/Kiel | Thomas Meerpohl zeigte sich am Donnerstag hochzufrieden "Wir freuen uns sehr, dass der Bau unseres Nordsee-Windparks Global Tech I in Kürze losgeht", sagte der Chef der gleichnamigen Betreibergesellschaft in Hamburg. Noch im August will Global Tech I die ersten Turm-Fundamente im 40 Meter tiefen Meer 100 Kilometer nördlich der ostfriesischen Insel Borkum verankern. Mit 80 Turbinen und einer installierten Leistung von 400 Megawatt werde der Park ab Ende nächsten Jahres "einen wichtigen Beitrag zur Energiewende" beisteuern, sagte Meerpohl.
Eine gute Nachricht - doch sie darf nicht davon ablenken, dass der Ausbau der Offshore-Windkraft in Deutschland ansonsten weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Rotoren mit einer Gesamtleistung von gerade mal 45 Megawatt sind im ersten Halbjahr 2012 auf dem Meer in Betrieb gegangen; insgesamt sind damit jetzt 200 Megawatt am Netz. "Das ist höchst unbefriedigend - da muss man gar nicht drum herum reden", räumt Thorsten Herdan ein, Chef des Anlagenbauerverbands VDMA Power Systems. Schließlich hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, bis 2020 im Zuge der Energiewende Windparks mit einer Leistung von zusammen 10.000 Megawatt in Nord- und Ostsee aufzustellen. "Diese Marke werden wir nicht erreichen können", sagt Herdan nun. Allenfalls 7000 Megawatt hält die Branche noch für möglich. An der Misere seien nicht die Investoren schuld, sondern der Bund und der für die Nordsee zuständige Netzbetreiber Tennet, Tochter eines holländischen Staatsunternehmens.
DMA-Chef Herdan sieht den Bund am Zug
Tatsächlich leiden die Planer der Offshore-Parks vor allem unter dem Fehlen von Netzanschlüssen zum Festland. "Wir brauchen endlich Steckdosen im Meer", sagt Herdan. Doch der Bau der Umspannwerke und Seekabel ist aufwendig; Tennet kommt kaum voran. Der Stromkonzern RWE hat daher erst kürzlich den Bau einer Windfarm vor Niedersachsen um ein halbes Jahr verschoben. Auch vor Schleswig-Holsteins Küste gibt es Schwierigkeiten. Die drei Parks nördlich von Helgoland gehen ohnehin schon mindestens ein Jahr später ans Netz als einst geplant. Nun droht auch fast ein halbes Jahr Verzögerung bei dem vor Sylt projektierten Windfeld "Dan Tysk". Denn die benachbarte Umspannstation "Sylwin1" wird nicht wie vorgesehen im Frühjahr 2014 fertig, sondern erst bis zu fünf Monate später.
VDMA-Chef Herdan sieht daher den Bund am Zug. Tennet allein könne die Anschlussprobleme nicht lösen: "Wie soll ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von einer Milliarde Euro ein Investitionsvolumen von 15 Milliarden stemmen?", fragt er. Immerhin haben Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) kürzlich erste Eckpunkte für ein Gesetz vorgelegt, das Tennet entlasten soll, indem es dem Netzbetreiber erlaubt, die Haftungskosten für Störungen oder die verspätete Einrichtung von Anschlüssen auf die Stromkunden zu überwälzen.
Auch Robert Habeck sieht den Bund in der Pflicht
Doch Herdan reicht das nicht: "Auf die Finanzierungsprobleme hat die Regierung noch keine Antwort." Zudem mahnt er mehr Tempo an: "Das Gesetz sollte vor der Sommerpause vorliegen - aber bis heute gibt es nicht mal einen Referentenentwurf." Der Bund müsse seinen Worten endlich Taten folgen lassen. "Schon jetzt kosten die Verzögerungen die Investoren einige hundert Millionen Euro." Schließlich seien viele Offshore-Komponenten längst fertig und bezahlt, könnten aber nicht installiert werden.
Auch der Kieler Energieminister Robert Habeck (Grüne) sieht den Bund in der Pflicht. "Der Ausbau der Offshore-Windkraft stockt seit Jahren - die politische Verantwortung dafür liegt in Berlin." Der Bund müsse endlich alle Beteiligten an einen Tisch bringen.

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von Henning Baethge
erstellt am 05.Aug.2012 | 11:32 Uhr

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01. | Dr. Juergen Soechtig | 05.08.2012 | 15:45 Uhr
@UDO DAMERAU 05.08.2012 14:59

.
"...Wie konnte sich die Erde bei dem hohen CO2-Gehalt abkühlen, wenn sie sich jetzt bei weniger als 1 Prozent erhitzen soll?..." Richtig! Genau diese Frage hatte ich vor einiger Zeit auch schon gestellt. Es gibt darauf nur eine Antwort: CO2 hat mit der Erderwärmung absolut nichts zu tun. Die IR-Absorptionsspektren für CO2 und Methan belegen dies eindeutig. So eindeutig, daß selbst der IPCC dies zugibt.

CO2 erwärmt nicht die Erde, wohl aber die Konten der EEG-Spekulanten. CO2 ist ein "Killer-Gas", nicht für die Erde, sondern für das Vermögen der kleinen Leute.

02. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 14:59 Uhr
Noch ein wenig CO2 und Temperatur und Urzustand der heißen Erde

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Geschichte_der_Erdatmosph%C3%A4re
"Die erste Atmosphäre bildete sich durch Ausgasungen der sich (abkühlenden?) Erde, die sich in einem schmelzflüssigen Zustand befand, sowie durch die Gase, die bei gewaltigen Vulkanausbrüchen entstanden... Die wichtigsten Entgasungsprodukte waren Wasserdampf und Kohlendioxid, aus denen die Atmosphäre damals zu 90% bestand,..."
Auf der Erde lagen sie (die Temperaturen) in der Uratmosphäre deutlich über 100 °C. Und das erklärt auch den hohen Anteil von Wasserdampf, da bei diesen hohen Temperaturen Wasser nur im gasförmigen Zustand existieren konnte...
Aufgrund der größeren Entfernung der Erde von der Sonne führte eine zunehmende Abkühlung vor etwa 3,5 Mrd. Jahren zur Kondensation des Wasserdampfes und zur Bildung des Urozeans."

http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/geo/1060
Nach dieser ersten Uratmosphäre entwickelte sich durch Ausgasung des Erdmantels, einschließlich Vulkanismus, bald eine - ähnlich wie bei den Nachbarplaneten Venus und Mars noch heute - von **Kohlendioxid (CO2) dominierte** Atmosphäre.

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/klima/erdatmosphaere/evolution_der_erdatmosphaere.jsp
Vor 4,4 Milliarden Jahren
Die Erdatmosphäre enthält jetzt **hauptsächlichlich Kohlendioxid**; hinzu kommen noch Stickstoff, Methan, Ammoniak, Schwefelwasserstoff und: Wasserdampf!...
Vor 3,5 Milliarden Jahren
Die Erde ist inzwischen so weit abgekühlt, dass das Wasser nicht mehr verdampft und sich ab jetzt auf der Erdoberfläche ansammeln kann. Ein viele hundert Millionen Jahre andauernder Regen lässt die Ozeane entstehen und wäscht das Kohlendioxid und den Schwefel aus der Atmosphäre.

Meine Frage:
Wie konnte sich die Erde bei dem hohen CO2-Gehalt abkühlen, wenn sie sich jetzt bei weniger als 1 Prozent erhitzen soll?

03. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 13:45 Uhr
Übrigens: Kühlung - ein wenig Physik

Was sieht man weißes über einem Kühlturm? Wasserdampf? Nein! Wolken!

Wasserdampf ist unsichtbar - erst wenn er zu Wassertropfen kondensiert - Nebel, Wolken, ´Kondens´-Streifen - kann man etwas sehen.
Dicht über der Oberfläche kochenden Wassers in einem Topf kann man das gut erkennen.
Bei 100° C können die Wassermoleküle aufgrund ihrer Schwingung *einzeln* und nicht sichtbar die Wasseroberfläche durchbrechen / verlassen.
Kurz darüber ballen sie sich an den Staubteilchen der Luft zu Tropfen zusammen - kondensieren, und werden damit durch die Größe sichtbar.
Einige zusätzliche Kondensationskerne (z.B. Zigarettenrauch) machen es deutlich.
Und hier liegt ein wichtiger Unterschied im thermischen Verhalten gegenüber der Infrarot-Abstrahlung der Erde.

Noch einmal zur Erinnerung das Diagramm:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/fenstertext2vftay5izd.jpg
Deutlich zu erkennen das ´offenen Strahlungsfensters´ in der Zeile Wasserdampf im Bereich um 10 Mikrometer Wellenlänge.

Für Wärmestrahlung in diesem Bereich um 15° Celsius ist Waserdampf kein Hindernis.
Die einzelnen Wassermoleküle mit 100°, entsprechend einer Wellenlänge von 7,8 Mikrometer, können auf die Wellenlänge 10 Mikrometer nicht reagieren.
Anschaulicher In Schwingungs-Frequenzen ausgedrückt:
15° C: 300.000 km/sec / 10 Mikrometer
= 300 x 10 hoch 6 / 10 x 10 hoch -6 = 300 x 10 hoch 12 = 30 Tera-Hertz
100° C: 300.000 km/sec / 7,8 Mikrometer = 38 THz
Mit anderen Worten:
Die Wasserdampfmoleküle schwingen zu schnell, um die niedrigere / langsamere Frequenz der Infrarotstrahlung annehmen zu können.

Im glühenden Urzustand der Erde bestand die Atmosphäre hauptsächlich aus CO2 und Wasserdampf.
Erst als sie sich trotz CO2 auf unter 100° abgekühlt hatte, konnte der Wasserdampf kondensieren, Wolken bilden, abregnen und die Ozeane bilden.
UND ´Fenster zu!´ mit CO2 oder Methan?
Das ´geht´ nicht, weil beide neben dem offenen Fenster stehen.



04. | Dr. Juergen Soechtig | 05.08.2012 | 12:26 Uhr
Vernachlässigbar?

.
Mojn, werte Frühaufsteher, Herr Damerau und Herr Stein. Treibt Sie die "Alters-Schlaflosigkeit" (grins) aus den Federn?

"...Es ist aber nur ein kleiner Effekt..." Woher wissen Sie dies, Herr Stein? Eine saubere Berechnung ist schwierig, da die Dimensionen in der Studie nicht genannt werden. Mit anderen Worten, gilt die Erwärmung bei einem Windrad für eine Höhe von 100m und einer Breite von 100m? Bei einer Windgeschwindigkeit von 10m/sec resultiert ein erwärmtes Volumen von 100m*100m*3.600m/h = 36.000.000m3/h.

Das AKW Brunsbüttel benötigt 118.000m3/h Kühlwasser. Das fließt aber nicht mit 350C in die Elbe, sondern nur mit 2C mehr als entnommen, max. 25,5C per Gesetz.

Mit Hilfe der spez. Wärmekapazität von Wasser und Luft (1m3 Luft hat die Masse von 1,2kg) können Sie selbst berechnen, wo es lang geht. Wir haben noch 7(?) AKWs in Betrieb, aber ca. 23.000 WKAs. Am Sonntag bin ich zu faul zum rechnen.

Der Beginn der Temperaturaufzeichnung, also die 150 Jahre, wurde von den Katastrophikern festgelegt, NICHT von den Skeptikern. Herr Stein, vermutlich liegen Sie mit 1910 richtig, aber das IPCC ist nun einmal anderer Meinung. Sinn oder Unsinn der "mittleren globalen Erwärmung" steht nicht zur Diskussion. Entscheidend ist vielmehr, daß die Befürworter selbst das Problem haben, eine nicht vorhandene Erderwärmung zu erklären. Als überzeugter Skeptiker lehne ich mich ganz entspannt zurück.

Für mich stellt sich nur eine Frage: Wann endlich werden Presse und Politik wach und lassen sich von Schellnhuger und Co. nicht weiter verarschen?

05. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 11:11 Uhr
HANS STEIN 05.08.2012 10:07

Ganz offensichtlich haben Sie den von mir vorgeschlagenen Vortrag eines Wissenschaftlers zum Sinn einer ´globalen´ Temperatur nicht gesehen, sonst würden Sie anders argumentieren.
Es hat wenig Sinn, dass wir beide uns als Nichtwissenschaftler hier mit Laienargumenten begegnen - dafür gibt es ja die Fachleute.

Und für weitergehend Interessierte:
Das ZDF hat vor einiger Zeit eine ´Burnout-Woche´ veranstaltet;
Burnout der Erde war damit gemeint.
Sie war als N-TV-Sendung im Internet aufrufbar.
http://www.youtube.com/watch?v=_g5buea-t5s
Jetzt nicht mehr, aber hier noch zusammen mit weiteren Beiträgen zum Thema:
http://solarresearch.org/sk2010/co2klima/klimavideos/790-014.html
Da kann sich nun jeder seine eigene Meinung zu Klaus Kleber und Co. und auch zur ´globalen´ Temperatur bilden.

Im Übrigen, Herr Stein:
Ich bin Ihnen für Ihre Art der Nichtkenntnisnahme von Argumenten sehr dankbar, könnte fast meinen, dass Sie als getarnter Skeptiker mir immer wieder die Chance bieten wollen, auf weitere Quellen mit Gegendarstellungen hinzuweisen.
Weiter so -bitte!

06. | Hans Stein | 05.08.2012 | 10:07 Uhr
150 Jahre

Wer die letzten 150 Jahre der "Aufzeichnungen" zugrunde legt, ist genau so unseriös, wie der, der in der Gegenargumentation damit arbeitet.

Voraussetzung für eine glaubhafte Statistik sind nachprüfbare Standards. Die gibt es aber erst seit etwa 1910. Deshalb kann nur dieses Jahr den Basiszeitpunkt für eine Zeitreihe bilden. Dabei ist - statistisch gesehen - entscheidend, dass die gleichen Messmethoden an gleicher Stelle angewandt werden. Die Veränderungen ergeben das Bild der Wirklichkeit. Statistisch gesehen können - bei Einhaltung der gleichen Messmethoden und -orte - sogar Fehler in der Messung enthalten sein. Da diese sich wiederholen, sind die Veränderungswerte (!!!) dennoch korrekt.

Also muss von 1910 bis heute verglichen werden. Und es kann nicht geleugnet werden, dass während des industriellen Fortschritts die Temperatur um ca. 1 Grad gestiegen ist. Das kann natürlich auch Zufall sein (Friedenspfeife).

07. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 09:04 Uhr
´Flächendeckende´ Aufzeichnung


http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/windraeder-toeten-100000-voegel-im-jahr.html
Bei den 100.000 toten Vögeln schrieb ich u.a.

"Hier eine Juni-Auswertung des Deutschen Wetterdienstes, den man nun nicht eben zu den ´Skeptikern´ zählen kann.
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/dwdjunitemperl4jvtd1wqy.jpg
Im Text u.a. ´Die Mitteltemperatur für Deutschland betrug 15,5 Grad.´
Können Sie mir sagen, welche Bedeutung diese Temperatur, aus dem Flickenteppich der unterschiedlichen Temperaturen errechnet, für einen Sinn für einen einzelnen Ort oder für ganz Deutschland haben kann.
Wie kann ein einzige Zahl für eine solch unterschiedliche Fläche etwas darstellen, wobei nicht bekannt ist, wie weit die Temperaturen innerhalb der einzelnen Flächen noch voneinander abweichen - z.B. innerstädtisch und außerstädtisch."

08. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 08:44 Uhr
Fortsetzung zu Wetteraufzeichnungen

www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-Heimat-und-der-Klimawandel-id3022601.html
Zitat: "Allein die Klimadaten vom Hohenpeißenberg, die seit 1781 gesammelt werden...."

www.bibliothek.uni-regensburg.de/meteorologie/index.html
Zitat:"Die Aufzeichnungen wurden im Kloster St. Emmeram am 1. Januar 1771 aufgenommen ."

Die Chinesen noch früher:
kefk.org/klimaerwarmung/wetternachhersage.fur.china.einzigartige.historische.wetteraufzeichnungen.erlauben.eine.abschatzung.des.klimawand
Zitate: "Im Geographischen Institut von Nanjing befindet sich eine über tausend Jahre alte Enzyklopädie mit Wetterberichten, die aus einigen Dutzend Bänden besteht..."
"Seit dem 17. Jahrhundert gibt es in China einen staatlichen Wetterdienst..."
In der Gießener Datenbank ist inzwischen das Wetter über die letzten 500 Jahre an 120 chinesischen Orten abrufbar..."
Besonders interessant:
"So unterliegt auch in China das Wetter einem elfjährigen Zyklus, was durch das rhythmische An- und Abschwellen der Sonnenflecken zu erklären ist."

Für das IPCC beginnen die Klimaaufzeichnungen um 1850 während der ´kleinen Eiszeit´; seitdem stieg die Temperatur glücklicherweise bis nach dem 2. Weltkrieg - und das OHNE CO2-Anstieg.
Mit der dann beginnenden industriellen Explosion und dem heftigen CO2-Anstieg fiel die Temperatur und uns wurde damals eine neue Eiszeit angedroht.

Wann für Prof. Rahmstorf die Klimaaufzeichnungen beginnen: ???
Lesenswert zu ihm selbst:
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13733022/Der-Agitator-Rahmstorf-und-sein-Juengstes-Gericht.html
http://www.science-skeptical.de/blog/das-geheimnis-der-wolken-kriegserklarung-von-stefan-rahmstorf/002226/
und dazu:
http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article5304764/Sonnenwind-gibt-Antworten-zum-Klimawandel.html
Oder gleich Svensmark:
http://www.youtube.com/watch?v=BTtDgPrMwo8

09. | Udo Damerau | 05.08.2012 | 08:38 Uhr
"Dabei stellt sich die Frage, wie man denn auf die ´natürliche´ Durchschnittstemperatur von 15 % gekommen ist."

Hans Stein, wir hatten dieses Thema bereits einmal im Rathaus:
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/flensburger-tageblatt/artikeldetails/artikel/die-klimawaechter-aus-dem-rathaus.html

Prof. Ewert hat (nicht im Rathaus) einen interessanten Vortrag darüber gehalten:
http://www.youtube.com/watch?v=SISyD9TX5xg

Und auf einer Klimatagung
http://fdp-sachsen.de/online/fdp/fdp.nsf/News.xsp?id=721E0787CAD6FD73C1257A2F0032C486
meinte Prof. Reichholf dazu:
Es stimme, dass die sogenannte Mitteltemperatur seit 1880 um 0,8 Grad Celsius angestiegen sei – zuvor habe es aber zwischen 1781 und 1880 einen entsprechenden Rückgang gegeben. Unterm Strich sei eine Temperaturerhöhung also ausgeblieben.
Der Temperaturunterschied zwischen Stadt und Land in der Region München sei beispielsweise erheblich größer als die Veränderungen der globalen Mitteltemperatur. Und da forsche niemand, was das jetzt für die Menschen, die Tiere oder die Vegetation bedeutet – „weil da nämlich nichts Gescheites bei raus käme“, erklärte Reichholf.

Und @ Wir sind das Volk:
Aber sicher doch - vor allem in den USA:
Wetterstationen auf Hochhäusern neben Klima-Anlagen-Auslässen, neben Flugplätzen, und auch in Deutschland vergößern sich die Ortschaften bei gleichen Standorten der Wetterstationen - ganz abgesehen davon, dass eine große Anzahl Wetterstationen in den Kaltzonen nicht mehr einbezogen werden - Prof. Ewert stellt das in seinem Vortrag dar. (Der oberste Link)

Zu Wetter / Klima-Aufzeichnungen ganz allgemein:
´flächendeckende´ Aufzeichnungen (Hans Stein) gibt es überhaupt nicht.
Daher ist der Begriff ´Globaltemperatur´ unsinnig (Siehe Prof. Ewert) außer natürlich für Katastrophiker wie Prof. Schellnhube: ´Die Erde hat Fieber´

Weiter in der Fortsetzung:

10. | Wir sind das Volk | 05.08.2012 | 00:05 Uhr
Ganz dumme Frage meinerseits:

der Mensch heizt ja, um es warm zu haben. Über die Gebäudehüllen gelangt die Wärme in die Umwelt.

Weis jemand, ob dieses Wärmemequellen einen Einfluß auf die globale Temperatur genommen haben könnte ?

11. | Hans Stein | 04.08.2012 | 23:55 Uhr
DR. JUERGEN SOECHTIG 04.08.2012 20:51

Herr Dr. Soechtig, das hatten wir doch schon! Üben Sie sich jetzt auch noch in Wiederholungen?

Meine Antwort wiederhole ich ungern (gekürzt):
"Klar, dass die Wärme erzeugen.

Es ist aber nur ein kleiner Effekt. Die Diskussion sollte doch nicht so wie bei den 100.000 geschredderten Piepmätzen verlaufen, wo Abermillionen anders ums Leben gekommene untern den Tisch fallen. Think big!

Wenn Wärme im großen Stil verhindert werden soll, dann gibt es da doch andere, viel intensivere Wärmequellen. Fahren Sie z. B. vom Land in die City, dann werden Sie schnell merken, dass dort die Temperaturen nicht nur um 0,7 Grad höher sind, auch in der Nacht. Wollen wir deshalb keine Autos, keine asphaltierten Straßen?

Übrigens: Die AKW geben ein Vielfaches an Wärme ab (Durchsatz im AKW z. B. bis zu 10.000 Liter pro Sekunde bei einer Maximaltemperatur von 350 Grad) und muss herunter gekühlt werden. Die Wärme finden Sie dann im Fluss oder Meer wieder, sie ist deshalb ja nicht weg...."

Ansonsten habe ich mir diesen Film: www.eike-klima-energie.eu/news-cache/viel-laerm-um-nichts-der-3-petersberger-klimadialog-und-die-dokumentierte-entwicklung-der-globalen-temperatur/ mal angesehen. In der Tat gibt es da Widersprüche.
Dabei stellt sich die Frage, wie man denn auf die "natürliche" Durchschnittstemperatur von 15 % gekommen ist. Wahrscheinlich einfach mal ´ne Zahl ´rausgehauen? So hat mein Arbeitgeber auch immer gearbeitet, ist also nicht unüblich.

M. E. gibt es die Wetteraufzeichnungen erst seit 100 Jahren flächendeckend und mit nachvollziehbaren Standards . Alles, was davor war, kann also gar nicht herangezogen werden. Davon ausgehend können wir also bei einem Vergleich etwa das Basisjahr 1910 zugrunde legen. Von da bis heute sind die Temperaturen von etwa 13,5 Grad auf 14,5 Grad gestiegen...

Obwohl ich jetzt gut ein Flens haben könnte, leider immer noch keines geholt. Prost!

12. | Dr. Juergen Soechtig | 04.08.2012 | 20:51 Uhr
Sind die Windräder klimawirksam

.
Vielleicht helfen die Windräder bei der Erderwärmung

http://www.windland.ch/wordpress/2012/05/11/mit-windradern-wird-das-klima-noch-warmer/

“Unsere Resultate zeigen einen signifikanten Erwärmungstrend von bis zu 0.72 Grad Celsius über Windparks, teilweise in der Nacht, gegenüber Regionen ohne Windfarmen.”

Hier gibt es die Daten

Impacts ofwind farms on land surface temperature
http://www.windland.ch/doku_wind/klima/Impacts_land_surface_temperature_zhou.pdf

Weitere Angaben zu diesem Thema werde ich noch suchen.

13. | Udo Damerau | 04.08.2012 | 19:00 Uhr
Und übrigens Methan, ´weit klimawirksamer als CO2´, wird behauptet.

Ich hatte in meinem Kommentar
UDO DAMERAU 04.08.2012 12:27
auf den Fernsehbeitrag ´IPCC zensiert Klimawissenschaftler´ hingewiesen.
http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY

Am Ende steht in den Folgevideo-Angeboten rechts unten Prof. Harald Lesch, bekannt von seinen Astronomie-Sendungen auf Bayern Alpha.
Der Beitrag ist wegen des ´Domino-Steins´ Methan hörenswert.

Direktaufruf zu diesem Beitrag: ´Harald Lesch über den Klimawandel´
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=nK01b2kevc0
Dem Sinne nach erklärt er:
Wenn die Erdtemperatur durch CO2 so weit steigt, dass das Methan aus den tauenden Permafrost-Sümpfen in Sibirien frei wird und dann noch die Ozeane sich so erwärmen, dass deren Methan ausgast - dann kann die Erde immer weniger Wärmestrahlung abgeben - und mit uns ist es aus."

Wo steht dann das Methan eigentlich im Infrarotspektrum?
Bei welcher Wellenlänge / Temperatur ist es wirksam?
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/fensterdglb4a5v2j0.jpg

In der dritten Zeile von unten ist es links neben dem offenen Strahlungsfenster bei 7,6 Mikrometer zu finden und ist wirksam im Bereich zwischen etwa 7 bis 8,3 Mikrometer.
Das entspricht einem Temperaturbereich von +140 bis +76 Grad Celsius.

Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche bestehen aus Ozeanen; in der Südsee mit angenehmen Badetemperaturen - aber mehr als 70 Grad?

In der Sahara wird es tagsüber besonders heiß, und die Nächte sind besonders kalt.
Wie hoch ist der Anteil der Wolken über der Sahara im Vergleich z.B. mit Mitteleuropa, wo die Nachttemperatur nur wenige Grade unter die Tagestemperatur fällt - und bei dichter Bewölkung kaum?

Quellen des Diagramms ohne meine Erläuterungen:
http://timeforchange.org/radiation-wavelength-and-greenhouse-effect
und: http://en.wikipedia.org/wiki/Absorption_band

Widerspruch gegen einen Professor?
Das muss man doch pauschal ablehnen - aber sachliche Argumente dagegen?

14. | Dr. Juergen Soechtig | 04.08.2012 | 15:44 Uhr
@UDO DAMERAU 04.08.2012 14:56

.
Danke. Den Link habe ich meiner Sammlung hinzugefügt.

Wenn schon die Katastrophenerfinder keine Katastrophe finden, wer dann?

15. | Udo Damerau | 04.08.2012 | 14:56 Uhr
@ DR. JUERGEN SOECHTIG 04.08.2012 14:07


Vor einigen Tage hat ein anderer Kommentator dieses Video in Ihrer aktuellen Fassung 18.07.2012 mit kürzerer Adresse gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=4WEFE_hRb28
(Bei Aufruf wird sie vollständig angezeigt; das wäre der Direkt-Aufruf für Ihre Sammlung)

Ich habe (nur so aus Jux) die wichtigsten Infos daraus mit roten Kommentaren in ein Bild gebastelt:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/globaltempacy7b0vrem.jpg
Zum Nach-Denken.

16. | Udo Damerau | 04.08.2012 | 14:33 Uhr
Nachtrag zu den A-biotischen Quellen

Zur Meinungsbildung:

Zunächst eine 3SAT-TV-Sendung mit 30:00 Minuten, die ich da noch gesehen habe; heute ´leider vom Nutzer entfernt´ - auch an anderen Quellen (Suchbegriff: ´Öl - und kein Ende´)
http://www.youtube.com/watch?v=_FBJDNV63PY

Aber ein 5-Minuten-Trailer ist noch da:
http://www.veoh.com/watch/v20164696cXS4JJcn?h1=Oel+-+Und.doch+kein.Ende%3F

Und mit viel Geduld die vollständige Sendung doch noch gefunden (da haue ich mir aber selbst auf die Schulter!)
http://www.mixin.com/watch/292814

Eben noch vorhandene:
http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/142766/index.html
mit weiterführendem Link rechts unter dem Bild

http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/142763/index.html
mit gleichem Link rechts

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html
Für ausdauernde Leser; ein ähnlicher Beitrag:
http://alternativesdenken.wordpress.com/2010/08/27/abiotisches-erdol-in-unmengen-vorhanden/

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2010/01/wissenschaftler-bestatigen-erdol-ist.html
mit einer ganzen Reihe weiterführender Links

Und sogar im FOCUS
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/frage-von-h-p-schachler-kann-es-sein-dass-erdoel-nicht-aus-organismen-entstand-sondern-der-erdkruste-entspringt_aid_364277.html

Aber natürlich auch EIKE
http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/oel-und-erdgas-ohne-ende-forscher-findet-hinweise-fuer-abiotische-entstehung-von-erdoel-und-erdgas/

17. | Dr. Juergen Soechtig | 04.08.2012 | 14:07 Uhr
HANS STEIN 04.08.2012 13:41

.
"...Es müsste eine massive Forschung für Zukunftsenergien einsetzen, aber wir haben ja nicht mal das Geld für die Reparatur einer Kanalbrücke......" Richtig, wir schmeißen das Geld in den EEG-Rachen um unser Klima "zu retten".

Dabei ist eine Rettung gar nicht erforderlich, da keine Gefahr besteht. So sagen dies die "Retter" selber.

"...Der Solarkritiker Rainer Hoffmann hat in einer regelrechten Sisyphusarbeit die entsprechenden Medienauftritte mit den offiziellen Veröffentlichung des IPCC und anderer Alarmisten verglichen. Seine Ergebnisse sind faszinierend...."

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/viel-laerm-um-nichts-der-3-petersberger-klimadialog-und-die-dokumentierte-entwicklung-der-globalen-temperatur/

Der Film enthält KEINE Argumente von Kritikern, sondern basiert AUSSCHLIEßLICH auf den Aussagen von Befürwortern!

Wer danach immer noch nicht merkt, wie er von Presse und Politik verarscht wird, ist selber Schuld.

18. | Hans Stein | 04.08.2012 | 13:41 Uhr
ROSA ROSE 03.08.2012 23:07

"Mein Glaube man könne die Welt eher ein wenig besser machen und nicht immer noch ein Stück mehr zerstören ist noch nicht weg."

Das geht mir nicht anders, auch wenn ich zunehmend zweifle.

Nur eines ist auch klar: Der Atomstrom ist auch nicht gerade die Lösung, zumal die Ressourcen auch begrenzt sind. Wir schreiben hier über die Ressourcen der nächsten 100 oder bestenfalls 200 Jahre aber nicht über die Tausende von Halbwertzeiten des Atommülls, der in der Asse schon nach 40 Jahren die Sicherheitsträume in Wasser auflöste.
Die Zerstörung obliegt den "Managern" der Wirtschaft, da können wir uns hier die Finger wund schreiben. Sobald sich die Bevölkerung gegen eine Zerstörung wendet, hört man (zunächst zögerlich) auf und schafft woanders mind. zwei neue Zerstörungen. Die Krönung der Schöpfung ist gut beim Assessment-Center, macht in der Praxis aber leider zu viele Fehler....

Herr BP Gauck forderte Frau BK Merkel auf, sich zu erklären. Das geschieht weder bei der Euro-Krise noch bei der Energiewende. Warum? Sie kann uns das nicht erklären, sie hat keinen wirklichen Plan, es gibt keine Strategien, sondern nur operative Reaktionen auf neue Situationen. Nichts anderes war der überhastete Atomausstieg, als S-G die R-G links überholte. Ihr geht es ja nicht um die Sache, sondern um den Machterhalt – so wie bei den „Managern“.

Es müsste eine massive Forschung für Zukunftsenergien einsetzen, aber wir haben ja nicht mal das Geld für die Reparatur einer Kanalbrücke...

19. | Udo Damerau | 04.08.2012 | 12:27 Uhr
@ KARSTEN PETERSEN

"...müsste...zum Nachdenken anregen." Schön wär´s!

Zu den vielen Links:
Ohne Beweise von Fachleuten hat es wenig Sinn, etwas zu behaupten.

Dadurch unterscheiden wir uns von Politikern, die sich hinter der gelogenen ´überwiegenden´ Mehrheit von Wissenschaftlern des IPCC verstecken und sich vom Märchenerzähler Schellnhuber (seine Worte: Modell-Scenarien sind "Geschichten über die Zukunft") beraten lassen, um nicht selbst denken zu müssen - eine Physikerin obenan!
Übrigens besteht das IPCC aus knapp 200 Beamten, davon nur einige Wissenschaftler, und die lassen nur passende Meinungen zu.
http://www.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY bei 5:00 und 6:48

Früher galt die Meinung, dass Diktaturen sich nicht halten können, wenn es umliegende Staaten mit freiem Rundfunk und TV gibt.
Diese Rolle hat offensichtlich bei uns heute das Internet übernommen.
Presseartikel und Fernsehsendungen sind morgen ´Schnee von gestern´, das Internet ist ´nachhaltig´.

Meinung zum Thema Klimawandel nur aus Presse und TV usw. zu entnehmen oder ebenso unvollständig oder einseitig informierten Politikern zu glauben (diese häufig ohne die erforderliche Sachkenntnis), geht an der Realität vorbei.

Wer sich mit den Behauptungen der Katastrophiker auseinandersetzen und sich eine eigene Meinung bilden will, kommt an Fakten, die es nahezu nur im Internet und in wenigen Büchern zu finden gibt, nicht vorbei.
Eine knappe aber umfassende Darstellung liefert Helmut Böttiger: ´Klimawandel, Gewissheit oder politische Machenschaft?´
ISBN 978-3-86568-350-2

´Glauben´ kann man das, was der Pastor von der Kanzel predigt: Er hat keine Beweise und Gegenbeweise gibt es eben so wenig.

Beim ´menschengemachten´ Klimawandel findet man viele Gegenbeweise zu den Behauptungen - - - wenn man interessiert ist.
Seine Meinungs muss man sich dann schon selbst bilden - aber erst NACH oder MIT Kenntnis der Gegenargumente.


20. | Karsten Petersen | 04.08.2012 | 09:53 Uhr
@UDO DAMERAU

Sie halten uns ja ganz gut auf Trab mit Ihren vielen Links. Zumindest mich. Die Vielzahl der aufgezeigten Quellen und Personen, müsste eigentlich jeden zumindest mal zum Nachdenken anregen. Aber für einige der Kommentatoren hier sind diese Leute sicher auch nur „Poltergeister“ und „primitives Gesocks“.

21. | Udo Damerau | 04.08.2012 | 08:43 Uhr
@ WIR SIND DAS VOLK und ROSA ROSE und HELMUT ERB

"Alternative: die Menge der Erdbevölkerung auf ein gesundes Maß zurück führen..." (Volk)
"Mein Glaube man könne die Welt eher ein wenig besser machen..." (Rose)
"Der Bundesumweltminister fordert mehr Ökostrom..."(Erb)

Das alles hat Prof. Schellnhuber als Vorsitzender des ´Wissenschaflichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen´ (WBGU
bereits geplant:
http://www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011_ZfE.pdf

Wem das zu lang ist, der kann sich die Gegenstimmen zu Gemüte führen:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13396336/Wir-rutschen-Hals-ueber-Kopf-in-die-Oekodiktatur.html
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13369876/Nachhaltigkeit-ist-nicht-die-Formel-zur-Welterloesung.html
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/prognosen/tid-22565/klimawandel-auf-direktem-weg-in-die-klimadiktatur_aid_634490.html
und auch
http://www.derwettermann.de/allgemein/wbgu-fordert-globale-%E2%80%9Ekoordinationsrevolution%E2%80%9C/

Damit kann sich jeder sein eigenes Urteil darüber bilden, wie weit wir auf dem Weg zur Ökodiktatur bereits fortgeschritten sind und darüber, was noch kommen soll.





22. | Helmut Erb | 04.08.2012 | 08:01 Uhr
Die Alternative

Ist das Segelschiff eine Alternative für den weltweiten Warenverkehr mit Flugzeug und Schiff? Sind Postkutschen eine Alternative für den Verkehr auf Straße und Schiene?

In Diskussionen über die „Erneuerbaren“ wird immer wieder die Frage nach der Alternative gestellt und zugleich behauptet, WKA und Photovoltaikanlagen seien eine Alternative zu thermischen Großkraftwerken. Das ist eine Täuschung.

In den letzten beiden Nächten waren 98 bzw. über 99 Prozent der deutschen Wind- und Solarleistung nicht am Netz. Die Stromversorgung des Landes war dennoch problemlos gesichert. Ob man es mag oder nicht: Kohle- und Kernkraftwerke haben die Last getragen.

Selbst an sonnigen, windigen Tagen, wenn WKA und PVA große Strommengen erzeugen, bleiben sie auf ein funktionierendes, stabiles Stromnetz angewiesen, in das sie einspeisen können. Ohne das stabile Netz schalten alle Ökostromerzeuger sofort ab.

Deshalb gibt es keine einzige Kommune, die allein mit Ökostrom versorgt würde. Deshalb bilden die Ökostromerzeuger auch keine Notreserve. Es handelt sich um Trittbrettfahrer, oder, weniger freundlich, Schmarotzer.

Der Bundesumweltminister fordert mehr Ökostrom, weil die Bundesregierung sich so festgelegt hat. Zugleich fordert er neue Kohlekraftwerke, weil nur so die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann. Dem Strom sind politische Parolen nämlich schnuppe. Das weiß sogar der Minister.

Die Alternative zur Stromerzeugung aus Kohle, Uran und Gas ist die Stromerzeugung aus Gas, Uran und Kohle. Bis die Vorräte eines fernen Tages zur Neige gehen, werden Wissenschaftler und Ingenieure andere Optionen entwickeln, jedenfalls, wenn man sie läßt. Der Zufallsstrom aus Wind und Sonne wird keine Rolle spielen.

23. | Karl-Heinz Lenz | 04.08.2012 | 02:15 Uhr
@dr. juergen soechtig

komme gerade von einer Feier zurück und habe reichlich reales Bier getrunken - da bleibt mir nur die Friedenspfeife anzunehmen. Hugh oder so! Kalle von kalleskoppel.de

24. | Rosa Rose | 03.08.2012 | 23:07 Uhr
Es geht nicht ums Hamsterrad allein

@ Herr Stein „sinnlose Diskussion“ damit haben Sie warscheinlich letztendlich Recht. Das hier ändert wohl nichts.
Ich kann aber obigenen Artikel, wie auch die vielen anderen, die eben immer den gleichen Stil der Berichterstattung und Inhalte v.a. zum EEG-Wahn aufweisen nicht einfach hinnehmen.
Sie schreien mich regelrecht an, dass irgenwas nicht passt. Daher ist mir die Mühe zu kommentieren noch nicht zu anstrengend.
Das haben die vielen Klügeren scheinbar nicht nötig. Ist dann wohl so...

Mein Glaube man könne die Welt eher ein wenig besser machen und nicht immer noch ein Stück mehr zerstören ist noch nicht weg.

25. | Wir sind das Volk | 03.08.2012 | 22:08 Uhr
Herrn Stein zitiert:

(...)Je nach Standpunkt wird die eine (fossiles Erdöl) oder die andere Theorie (abiotisches Erdöl) in Frage gestellt. Nehmen wir mal an, dass sich Erdöl tatsächlich abiotisch bildet. (...)

Meines Wissens besagt die Theorie, dass sich Erdöl fossil, als auch vielleicht abiotisch gebildet haben könnte.

Aber davon ab: wenn die Sorten auszugrabender Energieträger irgendwann zur Neige gehen und die Stromproduktion aus Sonne/Wind sich nicht als ausreichend darstellt, wird man verstärkt wieder auf Atomkraft setzen (müssen). (Alternative: die Menge der Erdbevölkerung auf ein gesundes Maß zurück führen - müßte man langsam mal durch Geburtenkontrolle mit anfangen, besser als Dezimierung durch Verteilungskriege). Verstärkte Erforschung von Atomkraftwerkstypen der sog. 4. bzw. 5. Generation wären der Ansatz (bei Gelingen) billige und ausreichende Energie für eine langen Zeitraum zu haben, zumal dabei atomare Rückstände mit verbraucht würden, die jetzt end-gelagert werden müssen.

Und wie es in vielleicht 200 Jahren aussieht ? Schwer zu sagen. Pessimistisch gesehen leben unsere EnkelInnen dann möglicherweise in der Steinzeit, in einer Gesellschaft mit dem zivilisatorischen Stand von Gebräuchen, aus vor der Zeit der sog. Aufklärung.

Oder Einstein sinngemäß zitiert: "Ich weis nicht mit welchen Waffen der nächste Weltkrieg ausgetragen wird. Aber der Übernächste wird sicher mit Pfeil und Bogen ausgetragen".

26. | Hans Stein | 03.08.2012 | 20:23 Uhr
DR. JUERGEN SOECHTIG 03.08.2012 18:50

"Wir müssen das "Hamster-Rad" nicht neu erfinden."
Mit dem "Wir" meinen Sie wahrscheinlich Herrn Damerau und Co. Ich steige nur noch selten in diese sinnlose Diskussion ein. Es war das erste Mal, dass ich etwas wiederholt habe, was man von den Anderen nicht sagen kann.

Der Klügere gibt nach (deshalb haben ja auch immer mehr Dümmere das Sagen).
Heute kein virtuelles Bier, da ich zu faul bin, noch was zu holen. Aber vielen Dank für das Angebot. Mit dem Schmöken bin ich schon lange durch....

27. | Dr. Juergen Soechtig | 03.08.2012 | 18:50 Uhr
HANS STEIN 03.08.2012 17:51

.
"...Nicht wirklich bekämpfen, sondern nur Zeit gewinnen und gutes Geld verbrennen...." Richtig, Geld verbrennen mit dem EEG-Wahnsinn. Geothermie und Plasma-Energie gehört die Zukunft. Solar hat nur dann Zukunft, wenn es gelingt mit anderen Materialien einen Wirkungsgrad von 40% zu erreichen. Wind ist nur ein Abzock-Modell, daß bei einigen Leuten ein gutes und ruhiges Gewissen schafft. Die Lösung der Probleme ist dies bei weitem NICHT!

Unsere damalige Diskussion für Sie zur Erinnerung

http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//nord-cdu-will-die-energiewende-beschleunigen.html

http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//minister-wollen-energiewende-vorantreiben.html

Wir müssen das "Hamster-Rad" nicht neu erfinden.

Herr LENZ, wer lesen und verstehen kann, ist glatt im Vorteil. Nirgendwo habe ich einer sinnlosen Verschwendung von Öl oder Gas das Wort gesprochen. Ausschließlich der Terminierung der Endlichkeit galt meine Widerrede. Nicht mehr und nicht weniger. Daten und Fakten zum abiotischen Öl finden Sie in den obigen Links.

Wer von uns beide schlecht denken kann, sei dahingestellt. Verzichten jedenfalls kann ich. Auf Windenergie.

Mit Herrn Stein trinke ich ab und zu einmal ein virtuelles Bier. Ihnen biete ich die virtuelle Friedenspfeife an. Qualm.

28. | Karl-Heinz Lenz | 03.08.2012 | 18:08 Uhr
alles für mich

Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht. Nach diesem Motto verlangen hier einige Öl so viel und so billig wie möglich. Was nach ihnen kommt - Banane. Öl wächst nach - du meine Güte, wie einfältig. Man kann es nachprüfen. Alle versiegten Lagerstätten blieben tot - früher kam das Öl von selber an die Erde. Warum tut es das nicht mehr? Weil es nachwächst? Da bin ich froh, dass unsere Kanzlerin andere Energien ausbaut, auch wenn diese nicht alles ersetzen können. So können sie in ein paar Jahren zumindest eine Notversorgung aufrecht halten. Das ist dann der Zeitpunkt, wo die jetzigen Öl-Märchenerzähler nach Windkraft schreien und warum sie nicht schneller ausgebaut wurde. Denn etwas können sie noch schlechter als denken: verzichten! Wie die kleinen Kinder schreien sie ihre Verschwörungstheorien in die Welt - nur kaum einer will sie hören! Kalle von kalleskoppel.de

29. | Hans Stein | 03.08.2012 | 17:51 Uhr
DR. JUERGEN SOECHTIG 03.08.2012 13:01

Natürlich gibt es seriöse Beweise zu den Ressourcen , aber manche Menschen wollen lieber an ihrer Meinung festhalten. Also: Ich verdoppele noch mal die in meinem Beitrag genannten Zeiten. Dann ist eben in 200 Jahren alles leergepumpt/abgebaut. Hilft das weiter? Es erinnert mich an die Finanzkrise: Nicht wirklich bekämpfen, sondern nur Zeit gewinnen und gutes Geld verbrennen.

"Dass Öl und Gas natürlich nachwachsen, haben wir hier schon zur Genüge diskutiert."
Auch nur eine Behauptung ohne Beweise. Hierzu habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben:

Je nach Standpunkt wird die eine (fossiles Erdöl) oder die andere Theorie (abiotisches Erdöl) in Frage gestellt. Nehmen wir mal an, dass sich Erdöl tatsächlich abiotisch bildet. Hier mal eine Leseprobe aus einem Bericht der Zeit:

„...Woher kommt der Druck, der unseren Liter Öl mit 500 psi aus dem Wüstenboden trieb? Tief unter dem Burganfeld, erklärt al-Anzi, liege eine Wasser getränkte Bodenschicht, eine Art unterirdischer See. Der erzeuge, durch den ganz natürlichen Wasserdruck, den Auftrieb. Auf dem Ölfeld ließe sich ein »natürlicher Entleerungsmechanismus« beobachten. Dabei dringt das unter Hochdruck stehende Wasser ins Ölreservoir ein. Das Reservoir wird ständig kleiner. Sehr langsam, aber doch unaufhaltsam. Auf einer Karte des geologischen Untergrundes kann man das sehen. Al-Anzi deutet auf einen kleinen weißen Rand. Da war früher Öl. Jetzt ist da nur noch Wasser."

Oups, da ist nur noch Wasser? Da müsste sich doch neues Öl bilden, oder? Und wenn sich tatsächlich neues Öl bildet, geschieht es so schnell, wie wir das Erdöl verbrauchen? In diesem Fall offensichtlich nicht! Derzeit werden etwa 80 bis 85 Millionen Barrel täglich (!) verbraucht.

Wenn sich denn das Öl immer wieder neu bildet, warum versiegen die Quellen?

30. | Karsten Petersen | 03.08.2012 | 17:51 Uhr
@ Fritz Nisalla

Sie haben sich die Mühe gemacht und die Pöbeleien aufgelistet? Sie dann aber sicherheitshalber nicht aufgelistet wie – wie Sie zu recht schreiben- „Wer keine Argumente hat, der pöbelt und beleidigt“. Das stellen Sie auch gleich unter Beweis, weil in Ihrem Beitrag nicht ein Argument kommt, aber die Windenergiegegner als „primitives Gesocks“ bezeichnen. Prima, dass Sie gleich den Beweis angetreten haben. Danke für diesen herrlichen Beitrag

31. | Dr. Juergen Soechtig | 03.08.2012 | 17:12 Uhr
Hallo, seefahrendes Landei

.
Poltergeist wartet auf Antworten. Hat es Ihnen etwa die Sprache verschlagen? Wohin also mit 2,2 Mio WKAs?

Noch etwas zur Preisfindung. Die OPEC steuert durch ihre Produktionsmenge die Preisgestaltung kräftig mit. In der nächsten Wirtschaftskrise wird der Ölpreis wieder abstürzen weil die Nachfrage sinkt. Der Gaspreis in D wird trotzdem kräftig steigen. EON und Co. sei "dank". Aber Kalle hat auch hier vorgesorgt. Die Kühe im Strall sind seine eigene "Erdgas"-Produktion. Auf dem Land lebt es sich doch prima.

Mojn, Herr Damerau. Der Solar-Anteil ist der teuerste Witz der Weltgeschichte. Über die Dähmlichkeit dt. Politiker freuen sich die Chinesen. Denn dorthin fließen die Milliarden. Schade, die Plasme-Energie benötigt dieses Geld dringender...

32. | Fritz Nisalla | 03.08.2012 | 17:09 Uhr
Pöbelarie

Wer keine Argumente hat, der pöbelt und beleidigt. Habe mir die Mühe gemacht und die Pöbeleien aufgelistet. Die Windenergiegegner haben danach die Nase vorn - aber im Dreck. Kein Wunder, dass andere hier nicht mehr mitmachen wollen. Mir reicht es auch. Dieses primitive Gesocks wird noch unser Untergang.

33. | Karsten Petersen | 03.08.2012 | 16:54 Uhr
@Kalle vom Dach


Da Ihrer pauschalen Aussage nach, richtig sein muss, was die „Mehrheit“ denkt und tut, dann es ist es sicher auch richtig bei schweren Autounfällen nicht zu helfen, sondern zu gaffen. Das tut nämlich „Ihre“ Mehrheit.

34. | Michael Müller | 03.08.2012 | 16:52 Uhr
@Lenz

Bis dato waren Ihre Ausführungen ja ganz spassig zu lesen aber nun werden sie ja total schotig.....@Gaby Kochan: Das müssen Sie Lenz noch mal verklausulieren

35. | Udo Damerau | 03.08.2012 | 16:43 Uhr
Nachtrag zu DR. JUERGEN SOECHTIG 03.08.2012 15:43

Aber die Sonne hat heute zugeschlagen:
Um 13:00 Uhr immerhin 15 GW aus installierten 25 GW! (60%)
Das ist fast die Hälfte der Grundlast - bei Höchststand der Sonne bei momentaner Sommerzeit für eine(!) Stunde.
Was davon abgeleitet wurde, steht auf einem anderen Blatt.
Und leider schafft der Mond das vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang nicht.

Wer rechnet aus, wieviel Tonnen CO2 das eingespart hat und um wieviel Grad dadurch die globale Temperatur gesenkt wurde?
Das ist doch das Hauptziel der Erneuerbare Energien Gesetzes.
http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/eeg_2012.pdf (ab 1.Jan. 2012)
"(1) Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen..."









36. | Norbert Karl | 03.08.2012 | 16:33 Uhr
Herr Lenz!

Wieviele Seereisen haben Sie denn so gemacht?
Das können nicht viele gewesen sein.
Spiegelglatte See ist zwar auf der Nordsee nicht so oft zu erleben, wie in den Tropen. Aber bis bft 3 ist gar nicht so selten.

37. | Gaby Kochan | 03.08.2012 | 16:28 Uhr
@KALLES KOPPEL

Ich kann Lesen, allerdings nicht nur selektiv wie Sie, lieber Herr Lenz. Die gestiegenen und auch immer wieder deutlich fallenden Rohstoffpreise als auch die Umsetzung in den Endverbraucherpreis haben zum heutigen Zeitpunkt NICHTS aber auch GAR NICHTS mit einer Knappheit an Rohöl zu tun. DAS geht aus dem Artikel hervor. Das die Erschließung von Ölfeldern auf See - und übrigens bei weitem nicht immer auf Tiefsee - aufwändiger ist, weiß ist. Das endet aber nichts an Ihrer Dramaqueenaussage, dass das Ende der Zeit nahe ist. Wir zahlen heute das x-fache des Ölpreises von 1970. Das ist auch Eiern und Milch der Fall. Die sind nachwachsend, Herr Lenz. Doofe Bauern, die machen alles teurer, nur um reich zu werden, oder Herr Lenz, Das wäre doch dann die Schlussfolgerung, wenn man Ihren wirren Gedankengängen folgt? Wir werden in 10 Jahren auch wieder mehr für Benzin und andere Produkte zahlen, aber mit den Rohstoffen wird das in den seltensten Fällen was zu tun haben. Sondern mit Spekulanten, mehr Lohn -> mehr Kosten, mehr Auflagen, mehr "Grün" usw. So war es in den vergangenen Jahren und so ist es auch heute und morgen. Nach der Meinung von Ihnen und anderen Grünen Wirklichkeitsverweigerungen hätte ein Benzinpreis wie er heute gang und gäbe ist, zur Folge, dass niemand mehr Auto fährt. Das haben wie Sie Denkende uns vor 10 und mehr Jahren vorgebetet und wollten den Preis entsprechend steigern. Heute ist er viel höher als damals verlangt und es sind mehr Autos auf den Straßen als jemals zuvor. Soll ich Ihren Zukunftsvisionen, die schon immer falsch waren, Glauben schenken. Nein danke.

38. | Karl-Heinz Lenz | 03.08.2012 | 16:16 Uhr
@Gaby Kochan

Wenigstens lesen sollte man können! Ihr angeführter Artikel bestätigt doch nur meine Meinung. Die angeblich gefundenen neuen Vorkommen bestehen ausschließlich aus Tiefseevorkommen in denen man bisher noch nie gebohrt hat, weil man es nicht kann oder es zu teuer wird. Dazu kommen neue Landvorkommen, die gar keine neuen sind, da sie längst bekannt waren. Man hatte diese entweder stark verunreinigten Vorkommen oder im festen Gestein gebundenen, gar nicht als Vorkommen gewürdigt, da sie nur bei einem sehr hohen Preis abgebaut werden können. Dazu kommen beträchtlich Umweltschäden durch diese Verfahren. Steht alles in ihrem Artikel - nur lesen müsste man können! Natürlich soll die Windkraft nicht alles allein bewerkstelligen, dazu kommen alle anderen Möglichkeiten, wie Wasserkraft und Solar. Natürlich auch Biogas. Die neuen Windkraftanlagen in der Nordsee haben eine viel größere Leistung als alte Landanlagen und wen stören sie da draußen. Und was die Flaute angeht: Auf all meinen Seereisen (ich fliege nicht) habe ich noch nie eine Flaute auf dem offenen Meer erlebt. Noch nie!!! Kalle von kalleskoppel.de

39. | Gaby Kochan | 03.08.2012 | 15:56 Uhr
@ KARL-HEINZ LENZ

Kleiner Nachtrag und Lernstunde, warum Preise und Rohstoffreserven nichts miteinander zu tun haben müssen (wie im Fall Rohöl):

http://www.zeit.de/2012/18/Oelboom

Das es übrigens in den ausgewiesenen Offshore-Gebieten keinen Windmangel gibt ist wohl eher eine Wunschvorstellung, die Herr Söchtig ja auch gut belegt hat. Ich persönlich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Windenergie, aber etwas gegen Landeier, die ein paar Büchlein schreiben und sich für superschlau halten. Die Windenergie ist keine - gar keine - Option für eine sichere Energieversorgung. Sie ist ein Beitrag und das ist auch nur ein läppischer.

40. | Dr. Juergen Soechtig | 03.08.2012 | 15:43 Uhr
...es gibt auch Landeier...

.
Schade, daß unser Landei keine Fragen beantworten kann: "...Vielviel WKAs wollen denn STEIN und LENZ noch bauen, damit es mit der Grundlast funktioniert?..."

Um 12.00 Uhr betrug der Strombedarf ca. 60.000MW und die "Windströme" lieferten satte 700MW.

http://www.transparency.eex.com/de/

Selbst Landeier sollten irgendwann einmal begreifen, daß dies nicht zusammen paßt! Ohne die "bösen" Kraftwerke müßte Kalle sein Essen mit einer Kerze erwärmen. Aber er hat ja vorgesorgt...

Noch´ne Frage an Kalle: "Wollen Sie wirklich 2,2 Mio WKAs errichten und wenn JA wo?" Denn so viele WKAs brauchen Sie, um u.U. die Grundlast zu sichern.

Also, Poltergeist an Landei: Wohin mit den Dingern und wer bezahlt den Schwachsinn?

41. | Gaby Kochan | 03.08.2012 | 15:41 Uhr
@ KARL-HEINZ LENZ 14:40

Ach Herr Lenz, so naiv sind Sie doch wohl nicht wirklich, oder. Dann sind also alle gestiegenen Preise einer Rohstoffverengung zuzurechnen? Produktionskosten... ist Ihnen das ein Begriff? Wieso werden Elektronik immer billiger, obwohl die seltenen Erden immer seltener werden? Die "Poltergeister" haben in diesem Fall Recht: Seit mehr als 40 Jahren wird Panik gemacht wg. dem Weltende durch das Ende der Ölverfügbarkeit. Aber nein, so kam es nicht, so wird es auch noch lange nicht kommen. Alleine in diesem Jahr sind umfangreiche neue Öllagerstätten gefunden worden, wie im letzten Jahr auch. Das wird auch in Zukunft so sein. Natürlich passt Ihnen das auf Ihrer Ökokoppel nicht in den Kram, aber das ändert nichts. In diesem Fall sollten Sie mit dem Poltern aufhören, bevor Ihnen niemand mehr zuhört.

42. | Petra Tiemann | 03.08.2012 | 14:46 Uhr
Sommerloch oder "woher soll der Strom denn kommen, wenn nicht aus Windkraft???"

Ja ja, das journalistische Sommerloch läßt sich trefflich füllen mit täglichen Berichten über noch mehr Windkraftanlagen mit großen platzgreifenden hübschen bunten Bildern. Dem dummen Bürger wird immer und immer wieder eingehämmert, dass zigtausende Megawatt Windstrom-„Nennleistung“ installiert werden, die ganze Städte angeblich zuverlässig mit Strom versorgen. Der Unterschied zwischen Nennleistung und tatsächlicher Arbeitsleistung wird von den Journalisten nicht hinterfragt. Zu Mühsam??? Eigentlich nicht, einfach auf die Seite des Bundesumweltministeriums klicken, dort kann man nachlesen, dass sämtliche in Deutschland installierte Windkraftanlagen im Jahr 2011 gerade mal 18,9% ihrer Nennleistung produziert haben, also nicht einmal ein Fünftel. Ups, nun erhält 4/5 der Städte gar keinen Strom?? Naja, zumindest nicht aus der versprochenen Windkraft. Die zuverlässige kontinuierliche Grundversorgung erfolgt durch die „konventionellen“ Kraftwerke sowie aus ATOMSTROMIMPORTEN aus Tschechien, Frankreich, Belgien und der Schweiz.

43. | Karl-Heinz Lenz | 03.08.2012 | 14:40 Uhr
es ist doch so einfach meine Herren Poltergeister

Die versiegenden Ölquellen merken wir ganz einfach am Preis. Würde dieser sinken, dann wären Bohrungen in der Tiefsee und Öl aus Ölsand absolut unrentabel. Ohne diese Quellen ist der Bedarf aber schon jetzt nicht zu decken. Vor einigen Jahren hatte man diese Technik nicht für möglich gehalten und nicht mitgerechnet. Aber verlassen Sie sich ruhig weiter darauf oder glauben an Wunderenergien. Mir doch völlig wurscht. Die nicht schreibende Mehrheit denkt anders und wählt anders. Da können sie noch so poltern. Für den Fall, dass alles zusammenbricht empfehle ich Ihnen mein neues Buch: Kalle der Selbstversorger - Ein krisenfestes Landleben. Für den Fall, dass dennoch solche Leute wie Sie an die Macht kommen, bereite ich mich persönlich darauf vor. Auf der Energieseite, wie auch bei der Lebensmittelversorgung. Kalle von kalleskoppel.de

44. | Udo Damerau | 03.08.2012 | 14:10 Uhr
@ DR. JUERGEN SOECHTIG 03.08.2012 13:01

"...ob Presse und Politik "Interessenkonflikte" haben..."
Nein, anders: Die wollen nicht vereinsamen, nicht auf ihre warme Konsens-Kuschelgemütlichkeit verzichten. Glauben Sie nicht?

Michael Miersch, FOCUS-Ressortleiter und Buchautor: „Es gibt es eine freiwillige ‚Selbstgleichschaltung’ unter Journalisten, weil die Kollegen dieses warme Konsensgefühl haben wollen. Das sind keine Bösewichte, das ist die große Mehrheit der deutschen Journalisten. Aber das ganze Thema hat eben eine moralische Konnotation: Und da möchte jeder bei den Guten sein.“

So sieht das aus! Gefunden bei:
http://fdp-sachsen.de/online/fdp/fdp.nsf/News.xsp?id=721E0787CAD6FD73C1257A2F0032C486

Überhaupt interessant, dieses Treffen, und deswegen hatte ich auch Herrn Kubicki ggf. meine Stimme versprochen.
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/kubicki-loest-fuehrungsdebatte-in-der-fdp-aus.html

Und @ ´Kalle´ und Hans Stein ein Vorschlag:
Goggle-n und YouTube-n mit a-biotisch, oder abiotischem Gas oder Methan oder Öl - aber bitte nicht nur die ablehnenden Stimmen zur Kenntnis nehmen oder hier aufzählen.

Am Rande: Ich höre und lese seit mehr als 50 Jahren, dass Öl und Gas nur noch zwanzig Jahre reicht - kalender-mathematisch bin ich also nicht älter geworden - feine Sache.

Und @ ROSA ROSE 03.08.2012 10:33 eine kleine Ergänzung: 4. Und lauthals protestieren, wenn der Solarstrom nicht mehr das bringt, was erhofft wurde.
Aufruf zur Demo:
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&article:oid=a21546
Und Herr Trittin legt los:
http://www.youtube.com/watch?v=Vvl4YwZ_ujo

45. | Dr. Juergen Soechtig | 03.08.2012 | 13:01 Uhr
Die Windfans leben noch...Hurra

.
"...Öl, Gas, Kohle und Uran werden in einigen Jahrzehnten aufgebraucht sein...." Sagt die EEG-Lügen-Lobby. Gibt es dafür seriöse Beweise? Vor 40 Jahren wurde uns erzählt, in 20 Jahren ist alles vorbei. Demnach müßte es seit 20 Jahren zappenduster sein. Ist es aber nicht, sonst würden unsere PCs nicht laufen. Diese Lügenstory dient nur dazu, die Preise hoch zu treiben, und mit Erfolg wie wir alle merken.

Der gesamte "erneuerbare Blödsinn" ist absoluter Murks. Wo gibt es eine Gemeinde, die sich ausschließlich damit versorgt? Die shz kann mal recherchieren, falls es noch einen Redakteur gibt, der dafür das Basiswissen mitbringt...

Welcher Gemeindesäckel wird mit Gewerbesteuern aus der Windkraft gefüllt? Bürgermeister bitte melden und gleich sagen nach welcher Laufzeit.

Vielviel WKAs wollen denn STEIN und LENZ noch bauen, damit es mit der Grundlast funktioniert? Wenn die Nordsee vollgespargelt ist, geht es eben weiter im Atlantik...

Dass Öl und Gas natürlich nachwachsen, haben wir hier schon zur Genüge diskutiert.

"..Nun frage ich mich, welche Alternativen die Gegner der Energiewende haben...."
Herr STEIN, darüber haben wir beide uns doch hier schon öfter unterhalten.

1. Geothermie Diese Energieform wird bisher völlig vernachlässigt, da im EEG nicht mit Wucherförderung versehen. Hier könnte bis zu 30% verläßliche Grundlast erzeugt werden. Mit neuen Bohrtechniken kann dieser Anteil evtl. noch gesteigert werden.

2. Plasma-Energie Optimisten rechnen damit, daß in ca. 10 Jahren das erste Kraftwerk steht. Warten wir es ab.

Wenn wir die Milliarden, die jetzt von geldgeilen "Investoren" abgezockt werden, in die Entwicklung der obigen Alternativen zu den Alternativen stecken würden, ginge es bei der Plasma-Energie deutlich schneller. Aber dies wird von den EEG-Lobbyisten verhindert.

So wie der ganze geldgeile EEG-Murks läuft, ist die Frage zu stellen, ob Presse und Politik "Interessenkonflikte" haben...

46. | Hans Stein | 03.08.2012 | 12:15 Uhr
Wir sollten das Öl verlassen, bevor uns das Öl verlässt (Fatih Birol, Chefvolkswirt der IEA)

Beim heutigen Verbrauch reicht das Öl noch ungefähr noch 50 Jahre. Danach gibt es noch Öl, es wird aber um Zehnerpotenzen teurer sein. Beim Gas beträgt die statische Reichweite 65 Jahre. Die vergleichsweise billige Phase wird bald vorbei sein. Der Kohleverbrauch explodierte in den letzten Jahren derart stark, dass die statische Reichweite halbiert wurde. Sie beträgt nur noch 115 Jahre, Tendenz fallend. Uran hatte schon immer eine vergleichsweise geringe Verfügbarkeit. In 50 Jahren wird nicht mehr viel neues Material aus der Erde zu holen sein.

Nun frage ich mich, welche Alternativen die Gegner der Energiewende haben....

47. | Karl-Heinz Lenz | 03.08.2012 | 11:34 Uhr
Flaute

Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen: Öl, Gas, Kohle und Uran werden in einigen Jahrzehnten aufgebraucht sein. Schon jetzt wird Öl mit riesigem Aufwand aus dem Boden unter der Tiefsee geholt oder aus verunreinigtem Ölsand gewaschen. Bevor aber alles verbraucht ist, werden die Preise explodieren. Was wir jetzt zahlen ist da nur Spaß. Daher ist es nötig andere Energiequellen zu nutzen. Auch schon wegen der Abhängigkeit. Und die Windkraft ist die beste von allen. Auf dem Meer gibt es so gut wie keine Flauten und da stören sie keinen. Außer ein paar Poltergeistern die sich mangels anderer Zuhörer hier austoben. Es stört auch nicht, wenn diese Anlagen ein paar Monate später fertig werden. Die Aufregung darüber kann ich nicht verstehen. Kalle von kalleskoppel.de

48. | Michael Müller | 03.08.2012 | 10:58 Uhr
Moin an alle @Mitstreiter....

Die Befürworter der Energiewende sind wohl alle mit Billigflieger dem ganzen Wahn entronnen, vorerst. Glaube nicht, dass die nicht wiederkommen!! Um weiter mit Hilfe der Presse ihre gemainstreamten Ansichten zu verbreiten.

Eigentlich schlimm, wie kritiklos der heutige Verbraucher geworden ist, wie einfach er abzuspachteln ist....

Im schulischen Bereich sollte die "Politische Bildung" dahingehend geändert werden, dass man sich -natürlich- mit dem Thema Tageszeitungen befasst (Gliederung, Schlagzeilen,Impressum usw...) die LESERBRIEFE und KOMMENTARE viel stärker ins Unterrichtsgeschehen einbindet...obwohl wir doch eigentlich auch wissen, dass hier Hopfen und Malz verloren sind. Aber solange nahezu alle in der Altersklasse von 15-25 auf ihren Manager wartet der sie ähnlich DSDS gaaaaanz groß rausbringt kann man nicht wirklich etwas erwarten....

49. | Rosa Rose | 03.08.2012 | 10:33 Uhr
Flaute im Kopf

Wo sind den hier die ganzen Befürworter der völlig überhasteten und überzogenen Energiewende geblieben? Lesen die den SHZ nicht mehr?
Oder sind die Argumente ausgegangen? Derer da sind:
1.
Den weitgehend natürlichen Klimawandel, wohin und wie stark auch immer mit einer weltweit aufzubauenden EEG - Großindustrie aufzuhalten, ohne einen Wirksamkeitsnachweis. Und das auch noch als Umweltschutz zu verstehen.
2.
Das „EEG Perpetuum mobile der Bürgerwindparks und Netze“ - alle werden reich und keiner bezahlt
3.
Und das wichtigste für die grüne Seele „Atomkraft Nein Danke“ als Totschlagargument für die immer noch aufmüpfigen.
Sie zerstören nun den Rest von unserem Land und Meer und es interessiert niemanden.

50. | Udo Damerau | 03.08.2012 | 08:17 Uhr
"Mit 80 Turbinen und einer installierten Leistung von 400 Megawatt werde der Park ab Ende nächsten Jahres ´einen wichtigen Beitrag zur Energiewende´ beisteuern."

Mit ´400 MW´ zusätzlich zu den bisherigen 30.000 MW...
Dieser Zuwachs von 1,3% ist also ein ´wichtiger Beitrag´.

Die bereits installierten 30.000MW lieferten heute Nacht knapp 1400 MW,
also 4,7% der Nennleistung.

Der ´wichtige Beitrag´ hätte also eine Steigerung um 4,7% von 400 MW mit immerhin 18,8 MW ´beigesteuert´.

Saaaaagenhaft - nicht sagenhaft viel, aber mit allem Drum und Dran sagenhaft teuer!

Ein ´wichtiger Beitrag´ also zur Geldverschleuderung per Energiewende - aber
"Auf die Finanzierungsprobleme hat die Regierung noch keine Antwort."






51. | Helmut Erb | 03.08.2012 | 07:48 Uhr
Niemand muß sich Sorgen machen. Die Stromversorgung ist gesichert.

Als die heutige Zeitung gedruckt wurde, waren 98 Prozent der deutschen Wind- und Solarleistung nicht am Netz. Wie das so ist bei nächtlicher Flaute. So wird durch die Zufälle des Wetters immer wieder gezeigt, daß Wind- und Sonnenstrom nicht benötigt werden. Auf die Turbinenfelder in der Nordsee kann ohne den geringsten Nachteil gänzlich verzichtet werden.

Die Strategie der Investoren ist bekannt. Die Schuld wird bei anderen gesucht. Forderungen werden gestellt, Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt. Noch nie haben diese Investoren Pflichten übernommen, z.B. die bedarfsgerechte Lieferung des Stroms.

Die Grafik zeigt, daß der Strom aus den bisher genehmigten Turbinenfeldern (rund 2400 Megawatt Nennleistung) über ein einziges Kabel nach Büsum geleitet werden soll. Wenn also im Zusammenhang mit Windstrom von dezentraler Stromerzeugung gesprochen wird, weiß jeder aufmerksame Zeitungsleser, daß es sich, wie immer bei den „Erneuerbaren“, um Etikettenschwindel handelt.

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