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Schlei-Bote

26. August 2016 | 21:55 Uhr

Schleiboot-Liga : Anna Findersen hält ASC-Flagge hoch

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Kappelnerin wird Gesamtsiegerin in der der Opti-Klasse Silber. Nis Burchard und Finn Findersen landen in der Gold-Klasse weit vorn.

In gewohnter Weise endete die Regattaserie der diesjährigen Schleiboot-Liga wieder mit dem vierten und letzten Wettkampftag in Kappeln. Der fand traditionell im Rahmen der Speckregatta als kleine Jubiläumsveranstaltung zum zehnten Mal statt. Dass die Schleiboot-Liga für Jungsegler immer attraktiver wird, zeigen die steigenden Teilnehmerzahlen. In diesem Jahr beteiligten sich 63 junge Sportler, drei mehr als im Vorjahr. Alle Regatten mit insgesamt zwölf Wertungsläufen fanden unter Leitung von Jan Wohler aus Fleckeby statt.

Mit der Abschlussregatta in Kappeln hatten die Veranstalter wieder einmal großes Glück mit dem Wetter. „Das waren beste Bedingungen“, sagte Jan Wohler. Und sie kamen Anna Findersen vom ASC zugute. Nach den ersten drei Regatten lag sie in der Opti-Klasse Silber – hier war mit 31 Booten die Konkurrenz am größten – mit Platzziffer 16 in der Gesamtwertung noch auf Platz zwei hinter Jette Blümel von der Wassersportgemeinschaft Sieseby (13). Doch zwei zweite und ein dritter Platz in Kappeln reichten ihr für den Gesamtsieg, weil Jette Blümel auf den Plätzen fünf, acht und neun landete und so am Ende mit 35 Punkten auf den dritten Platz kam. Auf den zweiten Platz schob sich noch Jasper Klose vom Schlei-Segel-Club (SSC) mit 27 Punkten. Anna Findersen war in diesem Jahr die einzige Gesamtsiegerin des ASC. Sie erhielt zusätzlich den Wanderpreis „Goldene Jolle“.

Aber es gab weitere gute Ergebnisse für den ASC. So erreichten Nis Burchard (zweiter Platz mit 20 Punkten) und Finn Findersen (vierter Platz mit 32 Punkte) hervorragende Platzierungen in der Klasse Opti-Gold. Die Siegerin hieß Aleke Köhn vom SSC mit 17 Punkten. Die Europe-Klasse wurde sichere Beute der Segelgilde des Schulsportvereins Louisenlund (SSVL). Mit Olympia von Werthern (elf Punkte), Mats Baumann (19 Punkte) und York Kosegarten (24 Punkte) belegte der Verein die vorderen drei Plätze. Kristin Schlegel (Segelclub Eckernförde, SCE) stand bereits vor der letzten Regatta als Siegerin in der Jollenklasse fest. Aus acht Wettfahrten erreichte sie mit neun Punkten und acht Siegen in neun Wettfahrten fast die Idealzahl. Auf den Plätzen folgten Dennis Pardun vom Wassersportverein Fleckeby (WSF, 31 Punkte) und das Duo Ole Puls/Johannes Lange vom Holmer Segelverein Schleswig (HSVS) mit ebenfalls 31 Punkten, aber den schlechteren Plätzen. Bei den Teenys waren nur fünf Boote am Start. Es siegten Joram Mika Flaig und Linus Pünder (17 Punkte) vom SCE vor Fenja Jöhnk und Julius von Forstner (22 Punkte) sowie Katrine Ross und Julika Schmidt (beide Boote vom HSVS).

Alle Teilnehmer erhielten bei der Siegerehrung von Regattaleiter Jan Wohler zur Erinnerung einen Pokal, den sie behalten dürfen. Die Sieger bei den Teenys und der Jollenklasse bekamen zusätzlich einen Wanderpokal. In der Opti-Klasse Gold wurden ein Typhon und in der Opti-Klasse Silber die „Goldene Jolle“ als Wanderpreis den Gesamtsiegern übergeben. Auch für die Mannschaft des Wassersportvereins Fleckeby gab es einen Pokal. Sie erhielt den Anerkennungspreis der „Schleibootliga“ für die gute Jugendarbeit in Form einer schmiedeeisernen Figur. Die wird jetzt ein Jahr lang das Vereinslokal schmücken.

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