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Schlei-Bote

08. Dezember 2016 | 15:29 Uhr

Kappeln : 15 Auto-Aufbrüche in vier Wochen – Haupttäter in Haft

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mobiltelefone und Bargeld waren das bevorzugte Beutegut. Auch Einbruch in ein Geschäft der Mühlenstraße ging auf das Konto der Verdächtigen. Polizei schließt nicht aus, dass noch weitere Fälle hinzukommen.

Die Polizei ist einem Autoknacker aus Kappeln auf die Spur gekommen. Nachdem die Polizei den 19-Jährigen am 31. Juli auf frischer Tat ertappt hatte, hat der Kappelner in der anschließenden Vernehmung ein Geständnis abgelegt. „Aufgrund fehlender Haftgründe“, wie es in der Pressemitteilung der Polizei heißt, sei er danach aber wieder frei gelassen worden.

Nur kurze Zeit später, am 4. August, brach er um 1 Uhr nachts gemeinsam mit einem 18-jährigen Mittäter in ein Tabakgeschäft in der Kappelner Mühlenstraße ein. Dort entwendete das Duo Tabak und Feuerzeuge in noch unbekannter Höhe. Aufmerksame Zeugen informierten die Polizei und lieferten eine „gute Täterbeschreibung“. Die Tatverdächtigen wollten zu Fuß in Richtung Schlei flüchten, als die Beamten sie auf der Brücke stellten und vorläufig festnehmen konnten.

Mittlerweile wird der Haupttäter, mit Geburtsort im südosteuropäischen Ausland, mit 15 Pkw-Aufbrüchen in der Zeit von Ende Juli bis Ende August in Verbindung gebracht. Alle diese Kfz-Aufbrüche erfolgten im Kappelner Stadtgebiet. Nach den kriminalpolizeilichen Ermittlungen gehören weitere Personen zu den Mittätern, die sich auch geständig gezeigt haben. Die Täter hatten es bei den Aufbrüchen der Autos in der Regel auf Bargeld und Mobiltelefone abgesehen.

Der genaue Schaden, den sie verursacht haben, kann noch nicht genau beziffert werden. Die Polizei geht jedoch von einem hohen vierstelligen Betrag aus. Der 19-jährige Haupttäter befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

Die Polizei schließt nicht aus, dass im Zuge der Ermittlungen noch weitere Mittäter wie auch weitere Einbrüche bekannt werden. Aus der Flensburger Polizeidirektion hieß es dazu: „Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.“

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erstellt am 20.Aug.2016 | 08:45 Uhr

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