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Lokales

03. Dezember 2016 | 10:36 Uhr

Schlappohr mit Schlafzimmerblick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einladung Gemeinschaftszuchtschau der Basset-Hound-Landesgruppe Nord auf dem Flugplatzgelände in Heist

Anatole betrachtet die Welt mit britischem Understatement. Dabei hätte der mehrfach ausgezeichnete Basset allen Grund zu Hochmut und Arroganz. Der Champion adliger Herkunft mit dem klangvollen Namenszusatz „vom Pynackerhof“ hat alles an Pokalen und Urkunden abgeräumt, die der Basset-Hound Club von Deutschland e.V. zu vergeben hat. Am kommenden Sonnabend will es der sieben Jahre alte 40-Kilo-Rüde noch einmal wissen: Er stellt sich am Sonnabend, 23. Juli, auf dem Flugplatzgelände in Heist der Konkurrenz. Herrchen Wolfgang Hofer und Frauchen Barbara Hofer laden im Namen der Landesgruppe Nord zur Gemeinschaftszuchtschau für Basset-Hound, Otterhound und Rhodesian Ridgeback ein.

Einlass zur Schau ist um 8 Uhr. Als Zuchtschauleiterin konnten die Organisatoren die Vorsitzende des Nord-Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH), Dr. Doris Milkert, gewinnen. Sie begrüßt Teilnehmer und Gäste um 9.15 Uhr. Das Richten beginnt um 10 Uhr. Nachmeldungen für Gruppenwettbewerbe und Juniorhandling werden noch am Veranstaltungstag entgegengenommen. 41 Züchter − vorwiegend aus dem norddeutschen Raum, aber auch aus Polen und Holland − haben sich angekündigt. Vertreten sind 13 Bassets und 28 Rhodesian Ridgebacks. Dem strengen Blick von Clubpräsident und Richter Burkhard Seibel und Sonderleiter Heinrich Quast wird auch in diesem Jahr kein noch so kleiner Makel entgehen. Betrachtet werden Ohren, Zähne, Knochenstärke, die Rückenlinie und die Schulterhöhe. Damit sich die Tiere von ihrer Schokoladenseite präsentieren können, sind ihnen ihre Besitzer behilflich: Sie halten Kopf und Rute in die Höhe.

Barbara und Wolfgang Hofer sind dem Charme von Bassets im Allgemeinen und dem von Anatole im Besonderen erlegen. Seit 1978 schlägt ihr Herz für die gutmütige, für die Jagd gezüchtete Hunderasse. Vor 20 Jahren organisierten die beiden die erste Hundeschau auf dem Heistmer Flugplatzgelände. Seitdem finden die Schönheitswettbewerbe alle zwei Jahre unter ihrer Federführung statt.

Gäste sind herzlich willkommen. Verpflegen können sich Besucher und Teilnehmer im benachbarten Tower-Restaurant. Hunde, die an der Leine geführt werden und nachweislich mindestens vier und höchstens 12 Monate vor Beginn der Veranstaltung gegen Tollwut geimpft worden sind, sind gern gesehene Begleiter. Stellplätze für Autos, Wohnwagen und Wohnmobile stehen auf dem Ausstellungsgelände zur Verfügung.

Die Mitglieder der Landesgruppe Nord des Basset-Hound Clubs halten zusammen. „Leider werden wir immer weniger. Der Basset ist kein Modehund“, sagte Barbara Hofer bedauernd. Auf dem Veranstaltungskalender stehen gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge, ein Grillfest und eine Weihnachtsfeier.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 10:28 Uhr

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