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Schenefelder Tageblatt

08. Dezember 2016 | 01:20 Uhr

„Essbare Stadt Schenefeld“ : Urbanes Gärtnern soll realisiert werden

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Das Gründungstreffen findet am 16. Juni im „Lustis“ statt.

Schenefeld | Es ist der zweite Versuch, „urbanes Gärtnern“ in Schenefeld auf den Weg zu bringen. Am Donnerstag, 16. Juni, soll das Projekt „Urban Gardening“ in Angriff genommen werden. Ab 18.30 Uhr treffen sich Interessierte im „Lustis“ an der Industriestraße. „Wer aktiv mitwirken möchte, ist willkommen“, betont Grünen-Fraktionschef Mathias Schmitz. Die Partei hatte den Anstoß gegeben. Mehr als 60  Besucher waren zum Filmabend geströmt und diskutierten über den Dokustreifen „10 Milliarden – wie werden wir alle satt“ von Valentin Thurn.

„Die Regionalisierung, ja Lokalisierung der Produktion gewinnt an Bedeutung“, betont Schmitz. Ihm ist es wichtig, dass die „essbare Stadt Schenefeld“ von den Bürgern initiiert und getragen wird. „Es geht um die Frage, welche Handlungsalternativen wir als städtische Konsumenten haben“, betont Schmitz.

Ein gemeinschaftlicher urbaner Gemüsegarten war auch ein Thema beim zweiten Bürgerkongress am 22. November 2014 im Rathaus. Der Bedarf wurde schon damals festgestellt. Es gab erste Überlegungen einen Verein zu gründen, Flächen anzupachten, aber auch öffentliche Plätze mit Pflanzkästen zu bestücken. Doch am Ende fand sich niemand, der die Idee in die Umsetzungsphase brachte. Diesmal soll es klappen: Jedes Haus, jeder Balkon könnte einen Beitrag leisten.

Urbaner Gartenbau ist die meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld. Die nachhaltige Bewirtschaftung der gärtnerischen Kulturen, die umweltschonende Produktion und ein bewusster Konsum der landwirtschaftlichen Erzeugnisse stehen global im Vordergrund. Städtischer Gartenbau ist eine Sonderform des Gartenbaus. Sie gewinnt aufgrund des urbanen Bevölkerungswachstums bei gleichzeitiger Reduktion landwirtschaftlicher Anbauflächen als Folge des Klimawandels an Bedeutung.
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erstellt am 09.Jun.2016 | 13:00 Uhr

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