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Schenefelder Tageblatt

10. Dezember 2016 | 11:55 Uhr

Schenefeld : Theaterbus fährt auf Erfolgskurs

vom

Teilnehmer des Schenefelder Angebots entscheiden darüber, welche Stücke sie in Hamburg besuchen möchten.

Das Musical „Fast Normal“ oder das Theaterstück „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“?  Das Opernprogramm „Rigoletto“ oder „Salome“? Die mehr als  90Teilnehmer des Schenefelder Theaterbusses entschieden sich bei ihrer jüngsten Sitzung zügig für vier Stücke. „Es ist unglaublich, dass sich die Bühne eines solchen großen Zuspruchs erfreut“,   sagte  Reiner Collin vom Verein Inkultur  –  Hamburger Volksbühne.

Auch Teilnehmerin Ilse Voß zeigte sich angetan. „Der Theaterbus ist ein sehr attraktives Angebot“, lobte Voß.  Sie sei zum dritten Mal dabei. Maximal dürfen 96 Saisonteilnehmer mitfahren. „Die Liste ist fast voll“, informierte Tim Steffen von Inkultur. Weitere Interessierte können sich bei der  Hamburger Volksbühne unter  Telefon (040)  22700666 melden. „Es klappt hervorragend. Im vergangenen Jahr haben über 92 Personen mitgemacht“, so Mitorganisatorin Gabriele Jensen. Die Tendenz sei steigend.

Die Teilnehmer entschieden sich diesmal mehrheitlich für das nach dem Broadway-Musical „Next to normal“ verfasste Stück „Fast Normal“ mit Carolin Fortenbacher und Tim Grobe. Am 29. September geht es nach Hamburg. Das Stück dreht sich um die hoffnungsvolle Geschichte einer Familie, die ihre Vergangenheit aufarbeitet, um sich ihrer Zukunft zu stellen.

Das Melodram „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi genießen die Teilnehmer am 30. Oktober in der Staatsoper Hamburg. Dritter Programmpunkt ist Alma Hoppes Stück „Frontalschaden“ –  eine  Mischung aus Politik- und Gesellschaftssatire. Das Kabarett besuchen die Theaterfreunde am 7. Dezember.

Mit dem Stück „Der letzte Vorhang“ haben sich die  Kulturfreunde  für eine im Ernst Deutsch Theater gezeigte Tragikkomödie entschieden.  Es dreht sich  um die Liebe zwischen zwei Schauspielern –  mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warns.

 Ein weiterer, vom Inkultur-Team später bekannt gegebener Termin,  soll  im März 2017 hinzukommen. Der Verein entscheidet sich hier je nach Spielplan für eine beliebte Vorstellung. Darüber hinaus wünschten die Schenefelder  noch den zusätzlichen, freiwilligen Programmpunkt „Ohnsorg Theater“ hinzuzunehmen. Im nächsten Jahr soll es einen weiteren Konzert-Zusatzprogrammpunkt geben. Die Schenefelder planen, künftig mit dem Bus auch zum Thalia Theater zu rollen.

Das bereits seit 1999 angebotene Projekt Theaterbus unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Christiane Küchenhof war in den ersten Jahren ein Vorhaben von  „inkultur“ und  Sozialberatung. Der Kulturverein kooperiert inzwischen direkt mit der Stadt Schenefeld. Die Teilnehmer buchen für einen Pauschalbetrag fünf Kulturveranstaltungen in Hamburg. Ein Bus transportiert die Kultur-Freunde von Schenefeld zu Theater, Musical, Oper und Ballett. Die Fahrt ist im Preis enthalten. 

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erstellt am 19.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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