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Schenefelder Tageblatt

04. Dezember 2016 | 17:28 Uhr

Weißwurst, Feuerwerk und Musik : Tausende von Besuchern auf der „Schenefelder Wiesn“

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

„O’ zapft is.“ Jung und Alt feierten unter diesem Motto drei Tage lang Oktoberfest auf dem Rathausplatz.

Schenefeld | Mit einem Hammer-Schlag hat es Bürgermeisterin Christiane Küchenhof mal wieder geschafft. Das Wiesn-Bier sprudelte in Strömen aus dem Hahn. „O’ zapft is.“ Jung und Alt feierten unter diesem Motto drei Tage lang Oktoberfest auf dem Rathausplatz. Viereinhalbtausend Besucher schauten vorbei. Sie vergnügten sich bei Live-Musik, Bier, bayrischem Leberkäse und Weißwürsten. Nicht nur das delikate Bier, sondern auch bayrische Live-Musik sorgten für Stimmung. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörten das Feuerwerk wie der auf dem Festplatz endende Laternenumzug. „Wir freuen uns, dass das Fest so gut angenommen wird“, bilanzierte Organisator Jan Langmaack. Mutter Sabrina Ruge und Celine (7) genossen das Feuerwerk und beteiligten sich zuvor am Laternenlauf. „Die Veranstaltung gefällt uns sehr gut“, so Ruge. Auch Mutter Sandra Polat lobte den Laternenlauf durch die Stadt.

Bürgermeisterin Christiane Küchenhof erschien im karierten Dirndl. Das Kleid hatte sie vor zwei Jahren erstanden. Der Vorsitzende der SPD Gerhard Manthei und seine Parteigenossen beteiligten sich erstmals mit dem Programmpunkt Torwandschießen. Die Teilnehmer konnten hier nicht nur Pokale, sondern sogar ein vom Fahrradhändler Hotop gespendetes Fahrrad gewinnen. „Ich finde es gut, wenn eine Partei bei solchen Festen vor Ort präsent ist“, so Stadträtin Monika Stehr. Das Torwandschießen sei bei dieser Veranstaltung „der Renner“. Doch auch die riesige Hüpfburg, das Karussell sowie der Auftritt der singenden Hexe Knickebein kamen bei den Mädchen und Jungen gut an.

Kräla-Vater Willy Matzen mischte beim Fest ebenfalls mit: Als Clown verkleidet, verteilte er an die im Zelt versammelten Damen jeweils eine mit einem Kräla-Gruß versehene Rose. „Wir hoffen, dass der Kräla-Verein noch bekannter wird“, so Matzen.
Veranstalter Jan Langmaack freute sich besonders, in diesem Jahr ein größeres Festzelt zur Verfügung zu haben.

„Der Aufwand hat sich gelohnt“, bilanzierte Langmaack. Das Zelt könne wesentlich mehr Gäste beherbergen. Es sei wichtig, in einer Stadt wie Schenefeld den Bürgers o ein attraktives Feste bieten zu können. Der Reiz des inzwischen etablierten Oktoberfestes liegt nach Langmaacks Worten vor allem an der „generationenübergreifenden, geselligen Stimmung“. Es sei dabei egal, ob die Besucher im bayrisch-karierten Hemd oder T-Shirt vorbei schauten. Es war den „Wiesn-Gästen“ anzumerken, dass auch sie ein Herz für Dirndl, Hirschgeweihe und Weißwürste haben. „Ich habe mir mein Dirndl bei New Yorker gekauft“, verriet Michelle Podehl.

Männer wie Frauen kamen an den einzelnen Tischen schnell miteinander ins Gespräch. Sie thematisierten auch das am gleichen Wochenende veranstaltete Fußballspiel HSV gegen Bayern. „Das Spiel war trotz der Niederlage gut“, bilanzierte Olav Appelius. Das Ergebnis hielt ihn nicht ab, ausgelassen zu feiern. Feuerwerk und Familiennachmittag mit Liedermacherin Knickebein rundeten das Fest ab.

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erstellt am 26.Sep.2016 | 10:00 Uhr

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