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Schenefelder Tageblatt

02. Dezember 2016 | 19:09 Uhr

Stephanskirchengemeinde : Neuer Diakon in Schenefeld

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der neue Diakon Daniel Kiwitt ist in Schenefeld für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zuständig.

Schenefeld | Daniel Kiwitt steckt voller Ideen. Er möchte Jugendliche ins Gespräch miteinander bringen, Kindergottesdienste organisieren und Flüchtlinge integrieren. Seit dem 1. Juni ist der 36-Jährige der neue Diakon der Stephanskirchengemeinde in Schenefeld. Nahe Wuppertal geboren, studierte Kiwitt in Hamburg, Bethel und Neuendettelsau Theolgie auf Pfarramt. Es folgte eine Zusatzausbildung zum Mediator an der Universität Hamburg.

Schon seit seiner eigenen Konfirmandenzeit interessiere er sich für die Gemeindearbeit, in der Oberstufenzeit kam die Begeisterung für die theologische Wissenschaft hinzu. „Theologie ist sowas wie die Königsdisziplin, sie bietet eine Vernetzung zu Menschen aus allen Bereichen und den Austausch mit anderen Religionen“, sagt Kiwitt. Und auf diesen legt der in Elmshorn lebende Diakon großen Wert: Nach seinem Studienabschluss 2013 lernte er in Indien mehrere kirchliche Projekte und entwicklungspolitische Initiativen kennen. „Der Hinduismus beispielsweise hat auch eine Logik und bietet Vorteile für die dortige Gemeinschaft. Unterschiede zwischen Religionen sollte man akzeptieren.“

Bereits während seiner Studienzeit wurde der Elmshorner in der Flüchtlingshilfe aktiv. An der Wirtschaftsakademie Itzehoe gab er Berufseinstiegkurse für Flüchtlinge. Er lehrte die deutsche Sprache, besuchte Familien und leistete Sozialarbeit. In der Stephanskirchengemeinde ist eine Flüchtlingsjugendgruppe im Aufbau. Dort plant Kiwitt Freizeitgestaltung und ein interreligiöses Angebot. Ihm geht es um den Austausch: „Das Gespräch miteinander ist am wichtigsten, um nicht nebeneinander zu leben“, ist sein Credo.

Kiwitt organisiert an jedem letzten Sonnabend im Monat die Kinderkirche für Teilnehmer von sechs bis zwölf Jahren. Einer Andacht folgen Gruppenaktivitäten im Gemeindehaus. Das nächste Treffen wird am 17. September von 10 bis 12 Uhr veranstaltet. „Es geht nicht nur um das Lesen der Bibel, sondern darum, auch über den Tellerrand zu blicken“, betont der Diakon. Seine Jugendgruppe trifft sich an jedem ersten Donnerstag im Monat im Jugendraum des Gemeindehauses, das nächste Mal am 8. September. Gespräche über die Zukunft gehören ebenso dazu wie Jugendfreizeiten und Ausflüge. Für den Konfirmandenunterricht können sich Zwölf- bis 14-Jährige bis Anfang September anmelden.

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erstellt am 26.Jul.2016 | 13:00 Uhr

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