zur Navigation springen

Schenefelder Tageblatt

05. Dezember 2016 | 03:31 Uhr

Anbau : Hort am Wurmkamp ist aufgestockt

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Der Einzug ist für Dezember vorgesehen.

Schenefeld | Die Aufstockung des Hortgebäudes am Wurmkamp in Schenefeld ist fertig – zumindest äußerlich. Nun geht es an die Innenausstattung. Zwar habe sich die Lieferung der neuen Fenster verzögert, die Arbeiten liegen aber weiterhin im Zeitplan, bestätigt Helge Feber, Mitarbeiter beim Bauamt der Stadt. Voraussichtlich können die neuen Räume Ende des Jahres, spätestens Anfang kommenden Jahres bezogen werden.

Laut der Kindertagesstättenplanung vom August liegt der Versorgungsgrad bei Krippenkindern bei etwa 20 Prozent. 503 Krippenkindern stehen 100 Plätze zur Verfügung. Gemeinsam mit 75 Plätzen, die über die Tagespflege bereitgestellt werden, liegt der Versorgungsgrad bei etwa 35 Prozent.  Bei den Elementarkindern ist die Versorgung mehr als ausreichend:  468 Elementarkindern stehen 490 Plätze zur Verfügung. 660 Hortkindern stehen 144 Plätze zur Verfügung. Diese Quote liegt bei etwa 47 Prozent.

Laut Kathrin Steinbügl vom Fachdienst Soziales belaufen sich die Kosten etwa auf 650.000 Euro. Davon sollen etwa 80.000 Euro aus Kreis- und voraussichtlich bis zu 285.000 Euro aus Landesmitteln finanziert werden. Den Rest trägt die Stadt.

Aktuell werden 30 der Hortkinder am Wurmkamp übergangsweise in den Gemeinderäumen der Stephanskirchengemeinde betreut. Eine Gruppe mit 15 Mädchen und Jungen spielt in der Grundschule Altgemeinde. In dem neuen Stockwerk ist laut Steinbügl Platz für zwei weitere Gruppen. Dort soll eine Hortgruppe mit 15 Grundschulkindern und eine Elementargruppe mit bis zu 20 Kleinkindern eingerichtet werden. Letzterem muss die Politik aber erst noch zustimmen. Am Donnerstag, 10. November, steht das Thema auf der Tagesordnung des Sozialausschusses, der ab 19 Uhr im Rathaus tagt. Steinbügl geht aber davon aus, dass die Politik dem Vorschlag zustimmen wird.

Der Bedarf für die nachschulische Betreuung in Schenefeld kann durch den Ausbau der Plätze derzeit gedeckt werden. „Momentan sind wir gut versorgt“, sagt Steinbügl. 144 Plätze werden aktuell über die Hortlösung an den Kindertagesstätten der evangelischen Pauls- und Stephanskirche sowie der Rasselbande angeboten. Damit liegt die Versorgung mit Hortplätzen bei 22 Prozent. 170 Plätze werden zudem über die nachschulische Betreuung an den Grundschulen bereitgestellt. „Es gibt aktuell keine Warteliste“, sagt Steinbügl. Dies könne sich aber je nach der Stärke des Geburtenjahrgangs auch wieder ändern. Vor einem Jahr habe es eine erhöhte Nachfrage an Hortplätzen gegeben. Dem sei die Stadt durch den Anbau nachgekommen.

Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Elementarplätzen und Krippenplätzen durch den Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem ersten Lebensjahr und durch die zunehmende Zahl an zu betreuenden Flüchtlingskindern, will die Stadt weitere Elementar- und Krippenplätze schaffen.

Der Neubau einer Kinderkrippe auf dem Awo-Gelände an der Lindenallee steht fest. Das Gebäude wird so errichtet, dass es an den Krippentrakt des Bestandshauses anschließt. Die Kosten liegen bei zirka 550.000 Euro. Es werden 20 neue Plätze für die Betreuung von Kindern im Alter zwischen null und drei Jahren geschaffen. Das Gebäude gleicht im Erscheinungsbild und der Aufteilung dem Krippen-Neubau in der Bogenstraße.

Auch die nachschulische Betreuung wird ausgebaut. So wurden weitere Betreuungsgruppen in der Trägerschaft der Rasselbande an der Gorch-Fock-Schule sowie an der Grundschule Altgemeinde eingerichtet. Darüber hinaus wird in den politischen Gremien über den Ausbau der Schenefelder Grundschulen zu offenen Ganztagsschulen diskutiert. Auch weitere Krippenplätze sollen thematisiert werden.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 01.Nov.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen