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Schenefelder Tageblatt

09. Dezember 2016 | 16:31 Uhr

Mitternachtsbasketball in Schenefeld : Dunken und Werfen gegen Intoleranz

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Basketballturnier für die gute Sache endet mit einem Teilnehmerrekord. 14 Teams waren am Start.

Schenefeld | „Die 13 ist definitiv keine Unglückszahl“, stellte Conni Thau vom Sportverein Blau-Weiß 96 zufrieden fest. Mit 14 Teams und etwa 140 Spielern konnte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) am Freitagabend beim 13. Mitternachtsbasketball-Turnier so viele Teams wie noch nie begrüßen. Das Turnier in der Sporthalle Achter de Weiden stand diesmal unter dem Motto: „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Mit Fair Play gegen Drogen, Sucht und Gewalt“.

„In diesem Jahr haben wir erstmals Fördergelder aus Kiel“, erläuterte Küchenhof. Denn auch dort überzeugte das Konzept, um Jugendkriminalität zu reduzieren. Und auch lokal gab es reichlich Unterstützung. Außer dem Sportverein Blau-Weiß und der Stadt unterstützten die Jugendschützer des Kreises Pinneberg, die Awo, die AOK, der Kinder- und Jugendbeirat Schenefeld, das Juks, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Polizei das Event, dass am 19 Uhr begann und mit dem Finale, das um Mitternacht angeworfen wurde, endete. „Harry Brot“ sorgte für die Versorgung der Sportler. „Es ist toll, dass so viele Helfer für die Jugendarbeit mit anpacken“, sagte Küchenhof. Zwei Teams wurden von jungen Flüchtlingen gestellt und auch beim Getränkeausschank und im Helferteam waren zehn Asylsuchende als Helfer aktiv. „Es ist einfach toll, dass sie sich so einbringen“, sagte Küchenhof.

In der Halle wurde um jeden Punkt gekämpft. Aufgeteilt in zwei Altersgruppen „bis 17“ und „ab 18“ ging es auf Korbjagd. „Wir konnten zwei Siebenergruppen bilden. Das passte perfekt“, erläuterte Thau. In den Gruppen spielten alle Teams zweimal gegeneinander. „Das ist eine super Idee. So wird das Spiel nicht durch ständige Unterbrechungen gestört“, schwärmte Robert Wieber vom Hetlinger Turn- und Sportverein über die Regelung, dass bei einem Foul keine Freiwürfe ausgeführt wurden, sondern das gefoulte Team direkt einen Punkt erhielt. „So ist deutlich mehr Fluss im Spiel“, sagte der Basketballtrainer, der mit seinem Team ebenfalls teilnahm – auch um Erfahrungen für eine eigene Veranstaltung zu sammeln und sich mit den Organisatoren auszutauschen. Da er einige kurzfristige Absagen verkraften musste, spielten die Hetlinger mit Spielern aus Schenefeld, die ebenfalls kein eigenes Team zusammenbekommen hatten. „Das hat super funktioniert“, freute sich Wieber. „Das ist es, worum es uns geht. Die Jugendlichen sollen Spaß haben, sich aber auch miteinander austauschen“, sagte Thau. Dafür haben die Sieger bei einem gemeinsamen Essen Zeit. Denn für das Siegerteam gab es Döner-Gutscheine.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 12:30 Uhr

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