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Schulausschuss : Diskussionsbedarf beim Mensabau

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Architekten stellen Ausschussmitgliedern Entwurf für die Gorch-Fock-Schule und die Grundschule Altgemeinde vor.

Schenefeld | Dass bei den Planungen der Mensen und Bewegungsräume für die Schenefelder Grundschulen noch Diskussionsbedarf besteht, ist während des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur am Dienstagabend deutlich geworden – zumindest bei der Gorch-Fock-Schule. Zwar zeigten sich die Politiker insgesamt zufrieden mit dem Architektenentwurf, einige Details störten sie aber.

So war die Unterbringung des Spieleverleihs Spiely bei den Planungen der Gorch-Fock-Schule nicht aufgenommen worden. Mathias Schmitz (Grüne) sprach sich dafür aus, die Institution in die neuen Räume zu integrieren. „Wenn wir einen Neubau planen, sollten wir das von vorn herein berücksichtigen“, sagte er. Zumal die Containerunterbringung eine Übergangslösung gewesen sei. Das bekräftigte Regina Klemp vom Spiely-Team, die im Publikum saß.

Auch die Küche erschien einigen Politikern nicht groß genug. Schmitz schlug zudem vor, den Abstand des Anbaus zum anderen Trakt zu verringern, in dem die Bewegungsräume gedreht werden. Architekt Dieter Hellwig von „BSP Architekten BDA“ aus Kiel merkte an, dass dies das Vorhaben verteuern würde, da ein längerer Flur nötig sei. Der Entwurf entspreche der optimalen Nutzung der Fläche. Er betonte aber auch, dass „noch nichts in Stein gemeißelt“ sei. Der Bauausschuss wird erst später die Details festlegen. Das Budget von zwei Millionen Euro könne bei dem Entwurf eingehalten werden. Der Erweiterungsbau an der Gorch-Fock-Schule soll an den Südflügel des Bestandsgebäudes anschließen. Der Neubau wird laut Bauamtsleiter Andreas Bothing 800 Quadratmeter groß sein. Aus der Mensa können zwei Bewegungsräume ausgegliedert werden. Fünf zusätzliche Bewegungsräume mit jeweils 60    Quadratmetern sind geplant. Dazu kommen ein Mitarbeiterbüro, ein Behinderten-WC und die Ausgabeküche. 265 Schüler können ihr Mittagessen einnehmen.

Eine Million Euro für den Umbau des ehemaligen VHS-Trakt

Bei der Grundschule Altgemeinde ist ein Umbau des ehemaligen VHS-Traktes vorgesehen. Das Budget liegt hier bei einer Million Euro. Zwei der vier zusätzlichen Bewegungsräume sollen bereits nach den Sommerferien nutzbar sein. Mit dem Vorschlag, den André Sternitzke von „BSP Architekten BDA“ und Jan Peter Witte von der „Architektengruppe Plandreieck“ vorstellten, war die Politik zufrieden. Vier bis fünf zusätzliche Bewegungsräume, die jeweils 60 Quadratmeter Platz bieten, sollen im ersten Stock umgebaut werden. Zudem wird ein neuer Fahrstuhl eingebaut. Im Erdgeschoss ist die Mensa mit Ausgabeküche geplant. 225 Kinder könnten mittags versorgt werden. Schulleiterin Eva-Maria Jürgens merkte an, dass die Schule enormen Zuwachs verzeichnet. „Wir werden im Sommer die 300 knacken“, sagte sie. Die Leiterin rechne deshalb mit 240 benötigten Plätzen für die Essensausgabe.

Die Mitglieder des Schulausschusses nahmen die Planungen für beide Grundschulen einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Nun wird weiter geplant.

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erstellt am 09.Mär.2017 | 15:10 Uhr

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