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Schenefelder Tageblatt

09. Dezember 2016 | 03:04 Uhr

Kinder- und Jugendbeirat : Die Stimme der Schenefelder Jugend

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Zwölf junge Menschen engagieren sich in Schenefeld. Große Musikveranstaltung im Juks geplant.

Schenefeld | Die Luft ist drückend an diesem Freitagnachmittag im Sitzungssaal des Rathauses. Um 16 Uhr eröffnet Malte Westphal die Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates. Zehn von zwölf Mitgliedern sind da. Es geht um die Großveranstaltung „Schenefeld Rockx“, die im September zum zweiten Mal im Juks über die Bühne gehen soll. Der Jugendbeirat steckt mitten in den Vorbereitungen. Eine Mammutaufgabe.

Die zwölf Mitglieder sind die Stimme der Jugend in Schenefeld. Zwei Jahre lang vertreten sie die Interessen ihrer Altersgenossen, engagieren sich für Schenefelds Jugend. Natalia Kiszka ist neu dabei. „Ich habe mitbekommen, wie damals die Skatepark-Idee umgesetzt wurde. Er wird gut angenommen. Es macht Spaß, etwas für die Jugendlichen in der Stadt zu erreichen“, sagt die 16-Jährige.

Die Zwölf: Sie mischen sich ein. Diskutieren. Planen. Setzen Projekte um. Manchmal wünschen sie sich mehr Feedback von ihrer Klientel, dass sich mehr Kinder- und Jugendliche für das interessieren, was sie auf den Weg bringen. Facebook, Internet: Die Kommunikationskanäle der Jugend werden noch zu wenig genutzt. „Aber unsere Veranstaltungen werden sehr gut angenommen. Das bestärkt uns in unserer Arbeit“, betont Kimberly Warnecke. Die 16-Jährige ist in ihrer zweiten „Amtszeit“. Ihre Arbeit im Gremium hatte Auswirkungen auf ihre schulische Laufbahn. Politik und Wirtschaft wurden zu Schwerpunkten. Politik auf lokaler Ebene: Das gehört zum Geschäft des Beirats. In jede Sitzung wird ein Vertreter geschickt. Die Mitglieder lernen nicht nur wie das politische Geschäft funktioniert. Sie haben Rede- und Antragsrecht – und sie machen den Mund auf, wenn es um Themen geht, die ihre Klientel betreffen. Bei den großen Themen Stadtkernplanung und Schulsanierung sorgen sie dafür, dass die Belange der Jugend nicht vergessen werden. „Wir bleiben aber realistisch und wissen, dass sich nicht alle Wünsche erfüllen lassen“, betont der stellvertretende Vorsitzende Malte Westphal.

„Wir werden ernst genommen“, sagt Johanna Ackermann. Ein Eindruck, den alle Mitglieder teilen. „Wir haben eine feste Ansprechpartnerin im Rathaus. Die Bürgermeisterin besucht Sitzungen und Veranstaltungen“, sagt Warnecke. Die Zusammenarbeit mit dem Juks-Team ist ganz eng und zu einer echten Erfolgsgeschichte, die Teestube zu einem echten Treffpunkt geworden. Einen Wunsch teilen viele Mitglieder: Ein Café mit Atmosphäre, mit hoher Aufenthaltsqualität, im Zentrum der Stadt. Daran arbeitet Schenefeld zurzeit.

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erstellt am 06.Jul.2016 | 13:00 Uhr

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