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Bilanz 2016 : Die Rettungsschwimmer stellen ihre Vielseitigkeit unter Beweis

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Barmstedter DLRG war nicht nur mit Ausbildungen und Wachdiensten, sondern auch bei vielen Veranstaltungen aktiv.

Barmstedt | „Die DLRG Barmstedt ist eine tolle lebendige Gruppe, das zeigt schon die Anwesenheit der vielen Mitglieder bei dieser Versammlung – das ist eher selten“, sagte Helge Wittkowski vom DLRG-Landesverband während der Sitzung der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim. Die Vorsitzende Anke Sellhorn   berichtete im Rückblick auf das vergangene Jahr von diversen Veranstaltungen wie der  Jubiläumsparty anlässlich des 50-jährigen Bestehens, zu der 150 Gäste gekommen waren. Ein Erfolg sei auch das 24-Stunden-Schwimmen gewesen, bei dem 74 Helfer in 102 Schichten insgesamt 408 Stunden Dienst geleistet hätten. „Der besondere Dank gilt hier Daniela und Christian Kneipp für ihren tollen Einsatz“, so Sellhorn.  Den Stand auf dem Weihnachtsmarkt hätten 80 Helfer in 100 Schichten insgesamt 481 Stunden betreut. Der Verein zähle aktuell 480 Mitglieder.

Auch beim Stadtlauf engagiert

„Die Atmosphäre bei den Aktivitäten und die Anzahl der Helfer sind Punkte, auf die wir stolz sein können“, stellte Sellhorn fest. Die Hauptaufgaben der DRLG seien jedoch nach wie vor die Schwimm- und Rettungsschwimmerausbildungen, Katastrophenschutz, Wachdienste, Regatta-Sicherungen, Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildungen sowie Kita-Projekte. Engagiert habe sich die DLRG darüber hinaus beim Stadtlauf und am Tag der helfenden Hände. 

Die Schwimmkurse als Überlebenshilfen griffen Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) und Ortwin Schmidt (CDU) in ihren Grußworten als großartige Leistung der DLRG auf. „Ihr seid ein zuverlässiger Partner bei Veranstaltungen und sozial engagiert“, lobte Döpke. Schmidt überreichte dem Kindergarten-Team einen Umschlag für die tolle Arbeit mit Kindern. Von Axel Schmidt (FWB) gab es finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit.

Der technische Leiter Torsten Schnoor beeindruckte mit Zahlen. So habe die DLRG 116 Schwimmabzeichen und 44 Rettungsschwimmabzeichen verteilt, 16 Jugendliche hätten das Abzeichen zum Juniorretter gemacht, und Maren Hansen habe die Schwimm-Ausbilderprüfung geschafft. 13 Erste-Hilfe-Kurse mit 187 Teilnehmern seien angeboten und neue Wasserretter ausgebildet worden. Das Jugend-Einsatz-Team (Jet) habe mehr als 1200 Stunden  geleistet, etwa bei der Sanierung der Unterkunft.

 Schnoor hob Jan Geisler mit 293,5 zusätzlich geleisteten Stunden und Alexander Herrmann mit 164 Stunden hervor. Einen besonderen Dank richtete Schnoor an die Schwimmausbilder. „Sie sind das Rückgrat der DLRG“, sagte er. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen bezüglich des gegenseitigen Ausleihens von Ausrüstungsgegenständen laufe gut. „Wir wollen das auch gern mit den Schulen intensivieren“, so Schnoor. Zum August benötige die DLRG eine neue  Kraft für den Bundesfreiwilligendienst, sagte er.

Badestelle: „Risiko für Kinder und Flüchtlinge“

Jugendvorsitzende Anja Topp berichtete von den Aktivitäten der Jugend wie Ausflüge, Ferienfahrten,  backen, töpfern und Schlittschuhlaufen. 160 Kinder hätten die Veranstaltungen besucht. Das Kita-Team habe 13 Veranstaltungen mit 430 Kindern angeboten, berichtete Gunda Bogdahn. „Wir haben neun Kitas in Barmstedt und Umgebung besucht und würden uns über weitere Betreuer freuen“, sagte sie. Ein weiteres Thema war die von den Stadtwerken beschlossene Umwandlung des Freibads zur unbewachten Badestelle. „Wir betrachten die Maßnahme mit gemischten Gefühlen. Ein Risiko sehen wir bei Kindern und Flüchtlingen“ so Schnoor. Ein von der DLRG geplanter Schwimmkursus für Flüchtlinge sei personell nicht machbar gewesen, eine Bewachung der Badestelle auch nicht. „Aber wir sind am Thema dran“, sagte er.

Während seiner 25-jährigen Tätigkeit als technischer Leiter seien viele Aufgaben hinzugekommen, „und die Technik ist professioneller geworden“, stellte Schnoor zudem fest. „Aber wir leisten immer noch ehrenamtliche Arbeit“, gab er zu bedenken.

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erstellt am 10.Apr.2017 | 16:00 Uhr

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