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Schenefelder Tageblatt

08. Dezember 2016 | 01:20 Uhr

Schenefeld : Die Kirchen rufen zum Urnengang auf

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Fast zwei Millionen Mitglieder der Nordkirche sind aufgerufen neue Kirchengemeinderäte zu wählen. In Schenefeld werden neue Räte der Evangelisch-Lutherischen Stephanskirchengemeinde und der Paulus-Kirchengemeinde bestimmt.

Schenefeld | Am 1. Advent wird gewählt: Fast zwei Millionen Mitglieder der Nordkirche sind am Sonntag, 27. November, dazu aufgerufen, in mehr als tausend Gemeinden neue Kirchengemeinderäte zu wählen. In Schenefeld werden die neuen Räte der Evangelisch-Lutherischen Stephanskirchengemeinde und der Paulus-Kirchengemeinde bestimmt. Wer zur Wahl antritt, warum gewählt wird und was die Kirchengemeinden in den kommenden Jahren vorhaben – darüber berichtet unsere Zeitung in den kommenden Tagen während eines „Themas der Woche“. In der Stephanskirchengemeinde gibt es acht Kandidaten, in der Paulskirche sind es elf Gemeindemitglieder, die sich in den kommenden sechs Jahren engagieren wollen. Heute stehen die Aufgaben der Kirchengemeinderäte im Mittelpunkt.

„Der Kirchengemeinderat entscheidet über alles mit, was in der Gemeinde passiert“, erläutert Kerstin Otterstein, Pastorin der Paulskirchengemeinde. Personal, Bauvorhaben, Gottesdienste – die Mitglieder können und sollen sich in allen Bereichen einbringen. Ein besonders wichtiger Bereich sind die Finanzen, denn mit dem Geldbeutel stehen und fallen Renovierungen und Projekte. Darüber hinaus sind die Mitglieder auch gefragt, wenn es um die Gestaltung besonderer Gottesdienste gibt. Der musikalische Rahmen oder die Technik sind weitere Bereiche, in denen Engagement gefragt ist. Ralf Moser, Wahlausschussvorsitzender der Paulskirche, ergänzt: „Der Kirchengemeinderat sei aber vor allem zuständig für die inhaltliche Ausrichtung.“ So habe sich die Paulskirche schon vor Jahren vorgenommen einen Mix aus traditionellen Gottesdiensten und modernen anzubieten. Zudem gebe es einen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit.

Problematisch sei für die Kirchengemeinde, dass es immer weniger Ehrenamtliche gibt, die sich für den Zeitraum von sechs Jahren festlegen wollen. Passende Kandidaten zu finden, sei ein hartes Stück Arbeit gewesen. Die Hauptvoraussetzung ist großes Interesse an der Kirchengemeinde, sagt Otterstein. „Idealismus und Begeisterungsfähigkeit“ ebenso, findet Moser. Eine gelungene Mischung aus verschiedenen Typen sei ideal. Da sind sich beide einig.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 16:15 Uhr

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