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Schmachtende Sehnsucht mit Tanz : Die Hamburger Symphoniker kommen nach Schenefeld

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Neujahrsgala: Die Hamburger Symphoniker kommen im Januar nach Schenefeld und Elmshorn. Raritäten und Klassiker.

Schenefeld | Mit Schwung, Esprit und mit bester Unterhaltung läuten die Hamburger Symphoniker das neue Jahr ein, und das bereits zum dritten Mal im Forum Schenefeld und im Saalbau Elmshorn. Dank der Kooperation zwischen Drostei, dem Juks Schenefeld und dem Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Elmshorn ist es gelungen, das renommierte Orchester, das seinen Sitz in der Hamburger Laeiszhalle hat, für zwei Neujahrs-Galakonzerte in den Kreis Pinneberg einzuladen. Die Musiker treten am Freitag, 13. Januar, im Forum in Schenefeld auf. Eine Woche vorher, am Freitag, 6. Januar, sind sie im Saalbau Elmshorn zu sehen.

Komplettiert wird das etwa aus 60 Personen bestehende Orchester durch die Sopranistin Romana Noack und den Tenor Sascha Emanuel Kramer. Das Publikum erwartet ein buntes Programm, das zwischen tänzerischer Leichtigkeit, schmachtender Liebessehnsucht, Raritäten und Neujahrs-Evergreens changiert. Arien und Duette aus „Rusalka“, der „Csárdásfürstin“ werden eingerahmt von Antonin Dvoráks Slawischen Tänzen, Johann Strauß Ouvertüre zum Zigeunerbaron und zum Abschluss, dem Kaiserwalzer von Johann Strauß. Stefanie Fricke führt durch den Abend und die Verwicklungen der Opernsujets. Die Solisten des Abends, die Sopranistin Romana Noack und der Tenor Sascha Emanuel Kramer sind beide auf internationalen Bühnen unterwegs.

Symphoniker und preisgekrönte Solisten und Pianisten

Die Symphoniker sind nach bald sechs Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Hamburger Musiklebens sowie Repräsentant der noch jungen Idee einer Musikmetropole Hamburg. Intendant Daniel Kühnel und der weltweit renommierte Orchesterchef Jeffrey Tate haben sich seit Beginn ihrer Zusammenarbeit im Jahre 2009 mit der profilierten Programmgestaltung einen Namen gemacht. Mit ihrem Gespür für außergewöhnliche Künstler – der herausragende Geiger Guy Braunstein ist weiterhin Erster Gastkünstler; zudem konnte  mit Ion Marin ein profilierter Erster Gastdirigent gewonnen werden – arbeiten die Hamburger Symphoniker stets daran, für ihre Stadt ein unverwechselbares Qualitätsprofil zu entwickeln. Dieses soll in verschiedenste Lebensbereiche hinein wirken und über die Stadtgrenzen hinaus strahlen. Insbesondere die Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche bildet dabei einen wesentlichen Schwerpunkt.

Als Pianist und Hornist ist Wolfram-Maria Märtig vielfacher erster Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Er erhielt Sonderpreise der Hamburger Symphoniker, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Bundesapothekerkammer und war  als Pianist für die Junge Deutsche Philharmonie und das Schleswig Holstein Musik Festival tätig. Sopranistin Romana Noack ist Preisträgerin renommierter Wettbewerbe wie des Belvedere-Wien. Eine umfangreiche Gastiertätigkeit führte sie  ins In- und Ausland. So war sie  als Pamina, Lauretta, Micaela, Marzelline, Marie, Ännchen und Adele bei den Wiener Festwochen, in Kopenhagen, Genf, Prag, Eisenstadt sowie an den Opernhäusern in Berlin, Leipzig, Köln, Essen, Düsseldorf, Hannover, Kassel, Dortmund und Darmstadt  zu hören. Der junge aufstrebende Tenor Sascha Emanuel Kramer ist Preisträger der „Prof. Armin Weltner Stiftung“.

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erstellt am 08.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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