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Schenefelder Tageblatt

10. Dezember 2016 | 13:54 Uhr

Schenefeld : Der Kunstkreis würdigt Ingrid Ullrich

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der langjährige Vorsitzende verlässt das Führungsteam.

Schenefeld | Die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Ullrich hat sich aus dem Vorstand des Kunstkreises verabschiedet. „Ich möchte vor allem jüngeren Menschen die Chance geben, sich hier einzubringen“, sagte Ullrich im Zuge der Jahreshauptversammlung des Vereins. Die Vorsitzende Ursula Wientapper würdigte das große Engagement ihrer Vorgängerin.

Ullrich trat vor vier Jahren als Vorsitzende zurück. Sie fungierte seitdem als Stellvertreterin von Wientapper. „Du hast das Leben in Schenefeld mit geprägt“, zollte ihr Wientapper Respekt. Ullrich leitete zwölf Jahre lang den Verein, war an der Auswahl von Künstlern für Ausstellungen maßgeblich beteiligt. Sie arbeitete insgesamt 30 Jahre lang aktiv im Verein. Wientapper dankte ihr für außergewöhnliche Kunstaktionen im öffentlichen Raum – wie beispielsweise die von Ullrich ausgehende Initiative für das Projekt „Düpenauschlange“. Dabei handelte es sich um ein in der Düpenau verortetes Kunstwerk aus Plastik, Kork und Holz. „Du hast dich mit großem Einsatz und viel Herzblut für die Kunst eingesetzt“, bilanzierte Wientapper. Sie habe geholfen, das kulturelle Spektrum in Schenefeld maßgeblich zu beeinflussen. Die Vorsitzende überreichte ihr zum Dank ein Apfelbäumchen.

Die Kunstkreismitglieder wählten Sigrun Roemmling als Ullrichs Nachfolgerin. Roemmling arbeitet als Dozentin im Kunsthaus Schenefeld und unterstützte den Kunstkreis tatkräftig. Sie sammelte als Montessori-Vorstandsmitglied bereits Erfahrungen im Kindergarten. „Insofern weiß ich, was auf mich zukommt“, erläuterte Römmling. Das bisherige Vorstandsteam – mit Wientapper, Michael Behrens, Gisela Freytag-Permien und Ingrid Lässig – steht ihr zur Seite.

Die Künstler Hannes Maaß und Filo Franke bereicherten die Jahreshauptversammlung mit einer Poetry-Slam-Darbietung. Die bereits diverse Erfolge in ihrer Branche verbuchenden Maaß und Franke trugen dabei aus eigener Feder stammende Texte vor. „Ihre Vorträge waren klasse“, lobte Wientapper. Der Kunstkreis zählt momentan 200 Mitglieder. Die Mitglieder organisieren jährlich vier Ausstellungen im Rathaus sowie diverse Ausstellungen im der Galerie im „Stadtzentrum“ sowie in den Räumlichkeiten der Volkshochschule. Für das aktuelle Jahr sind diverse Ausstellungen, Ausfahrten und Sonderveranstaltungen geplant. „Es ist unglaublich für einen solchen kleinen Verein, was ihr hier auf die Beine stellt“, bilanzierte die Kunsthaus-Chefin Marianne Elliott-Schmitz anerkennend.

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erstellt am 26.Apr.2016 | 16:20 Uhr

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