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Blankeneser Chaussee in Schenefeld : Der Grundstücksdeal ist jetzt perfekt

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Die Stadt kauft 15.235 Quadratmeter großes Areal, das bisher als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen war.

Schenefeld | Das Grundstücksgeschäft war schon im März 2015 eigentlich in trockenen Tücher. Der Rat hatte es abgesegnet. Der Kaufpreis war ausgehandelt. Am Ende wurden sich Stadt und Erbengemeinschaft dann überraschend doch nicht einig. Im zweiten Versuch hat es nun geklappt. Die Stadt kauft ein 15  235 Quadratmeter großes Grundstück an der Blankeneser Chaussee. Das hat Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof bestätigt. Der Rat hat dem Deal unter Ausschluss der Öffentlichkeit zugestimmt. Was mit der Fläche passiert, ist laut Bürgermeisterin Christiane Küchenhof noch unklar. „Es ist ein zentral gelegenes Grundstück, das nicht belastet ist. Davon gibt es in Schenefeld nicht mehr so viele“, betont die Verwaltungschefin. Sie hält es für richtig, dass die Stadt auf Flächenbevorratung setzt, sich damit Optionen offen hält.

Zurzeit ist die grüne Wiese in zweiter Reihe hinter der bestehenden Wohnbebauung als landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen. Das Areal liegt am Rand, aber nicht innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes.

Es gibt auch Kritiker des Grundstückskaufs. Die finden sich vor allem in den Reihen der Grünen. Sie befürchten, dass das Areal als Bauland verkauft wird. Das könnte tatsächlich passieren, allein schon, um den Kaufpreis refinanzieren zu können.

Schenefelds Bürgermeisterin verweist aber darauf, dass es verschiedene Möglichkeiten gebe. In Schenefeld werde beispielsweise über den Bau eines Mehrgenerationenhauses, eine neue Kita und bezahlbare Wohnungen diskutiert. Was mit der Fläche am Ende passiert, ist eine politische Entscheidung.

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erstellt am 29.Jun.2016 | 13:00 Uhr

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