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Schenefelder Tageblatt

06. Dezember 2016 | 15:13 Uhr

Der Gewalt einen Korb geben

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Kriminalprävention Mitternachtsbasketballturnier geht am 18. November in die 13. Runde / Alkoholfreie Cocktails und Musik

Der Ball muss in den Korb: Am Freitag, 18.    November, richten die Stadt Schenefeld und das Juks gemeinsam mit dem Sportverein Blau-Weiß 96, der Polizei, der Awo-Suchthilfe und dem Kinder- und Jugendbeirat das 13. Mitternachtsbasketballturnier aus. Von 19 bis 24 Uhr wird gespielt. Das Turnier in der Schenefelder Sporthalle, Achter de Weiden, steht diesmal unter dem Motto: „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Mit Fair Play gegen Drogen, Sucht und Gewalt“. Damit das umfangreiche Thema auch mit Leben gefüllt wird, treten erstmals mehrere Flüchtlings-Teams an. Beim Sport spielt die Sprache nur eine untergeordnete Rolle. Die Organisatoren hoffen auf neue Kontakte unter den Jugendlichen.

Ansonsten bleibt das bewährte Rezept: Es werden kostenlos alkoholfreie Cocktails angeboten. Für Durchsagen und altersgerechte Musik, um gute Stimmung in den Saal zu bekommen, sorgt der Kinder- und Jugendbeirat. Die AOK will attraktive Preise verlosen. „Dr. Timmse und die Hörspiele“ unterstützt die Aktion ebenso wie der Kreis Pinneberg. „Die Veranstaltung bedarf nicht vieler weiterer Highlights, weil das Turnier im Mittelpunkt steht“, sagt Frank Böhrens, Geschäftsführer bei Blau-Weiß 96. „Wir wollen gerade in dieser dunklen Jahreszeit ein Angebot schaffen, damit Jugendliche nicht nur vor dem Computer hängen“, sagt Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD). Die Veranstaltung diene auch als Türöffner in Richtung Sportverein. Die Hürden zwischen Jugendlichen und Polizei würden ebenfalls abgebaut. „Wir haben hier ein tolles Netzwerk in der Stadt“, lobt Küchenhof.

Die Grundidee des Turniers sei entstanden, um Jugendlichen eine neue Perspektive zu bieten und sie von der Straße zu holen. Das Konzept scheint aufzugehen. Zumindest ist die Jugendkriminalität laut Polizei in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Es habe zwar schon „wilde Zeiten“ gegeben. Heute sei Schenefeld aber „eine ruhige Kleinstadt“, so Polizist Mathias Schmidt. Juks-Mitarbeiter Jörg Wilcke bestätigt dies. „Es ist so wenig Kriminalität wie seit Jahren nicht mehr.“

Die Organisatoren verstehe das Turnier dennoch weiterhin als Präventionsveranstaltung. Deshalb ist Alkohol auch tabu. Damit niemand mit Schnaps in der Tasche in die Halle gelangt, gibt es Eingangskontrollen. Angesprochen sind Jugendliche ab 14 Jahre bis ins junge Erwachsenenalter. Anmeldungen sind unter Telefon (0  40) 8  40  54  46 oder per E-Mail möglich, aber nicht zwingend notwendig. Die Organisatoren freuen sich auch über spontane Teilnehmer.

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info@bw96.de

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erstellt am 09.Nov.2016 | 16:44 Uhr

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