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Schenefelder Tageblatt

08. Dezember 2016 | 23:07 Uhr

Schenefeld : Der Bauamtschef stellt seine Spar-Liste vor

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Haushalt: Einsparungen in Höhe von 950.200 Euro.

Schenefeld | Die Haushaltsverhandlungen für 2017 standen im Mittelpunkt der Bauausschusssitzung am Donnerstagabend im Schenefelder Gymnasium. Bauamtschef Andreas Bothing stellte gemeinsam mit Helge Feber den ersten Vorschlag der Verwaltung vor. Um einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können – so wie es die Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) im Vorfeld gefordert hatte – muss auch der Bauausschuss den Rotstift ansetzen. Deshalb standen in den Tabellen einige rot markierte Aufwendungen, die die Verwaltung zur Disposition stellte. Insgesamt sind Ausgaben in Höhe von 10.683.200 Euro sowie 950.200 Euro an Einsparungen vorgesehen.

„Wir müssen zwei Millionen Euro insgesamt einsparen“, sagte Bothing bezogen auf den Gesamthaushalt für Schenefeld. Es stehe der
Politik aber frei, selbst Vorschläge zu machen, um an anderen Stellen zu sparen. Beschlossen werden soll der Haushaltsentwurf erst bei der nächsten Sitzung des Ausschusses am Donnerstag, 3. November, ab 19 Uhr im Gemeinschaftsraum des Rathauses, kündigte die Ausschussvorsitzende Susanne Broese (CDU) an.

Ginge es nach der Verwaltung, wird es auch im kommenden Jahr keine neue Küche für die Freiwillige Feuerwehr geben. In dem Haushaltsentwurf waren die 35.000 Euro dafür dem Rotstift zum Opfer gefallen. Auch die neue LED-Beleuchtung für den Innen- und Außenbereich in der Grundschule Altgemeinde für 20.000 Euro würde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

In der Gorch-Fock-Schule würden im kommenden Jahr drei statt vier Klassenräume saniert. Das Einsparpotenzial liegt hier bei 16.000 Euro. Auch die Überdachung der Fahrradständer und die Sanierung der Küche fiele aus. Wenn die Fliesen im Lehrschwimmbecken der Grundschule nicht im kommenden Jahr ausgetauscht werden, spart die Stadt 54.000 Euro. Auch die Sanierung der Bühne des Bürger- und Kultursaals für 30.000 Euro würde nach jetzigem Stand entfallen. Darüber hinaus soll auch beim Sport gespart werden: So wurde die Reinigung der Fassade und die Sanierung der WC-Anlagen der Sporthalle B für 24.000 und 30.000 Euro als Einsparpotenzial vorgeschlagen. Ursprünglich stand auch die Sanierung der WC-Anlage im Umkleidegebäude am Stadion Achter de Weiden an. Nun sollen hier 50.000 Euro eingekürzt werden.

Bei der Dichtheitsprüfung außerhalb des Wasserschutzgebietes könnte 200.000 Euro gespart werden. Der Ausbau der Stettiner Straße für 100.000 Euro und der östliche Gehweg der Blankeneser Chaussee für 150.000 Euro würden entfallen. Einen „Sanierungsstau“ gibt es laut Bothing bei insgesamt 460 Fenstern. Trotzdem sollen hier 50.000 Euro gespart, die Maßnahme also verschoben werden.

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erstellt am 22.Okt.2016 | 15:00 Uhr

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