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Schenefelder Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:42 Uhr

Schenefeld : Awo-Schuldnerberatung verlässt Schenefeld

vom

Die Institution zieht nach Pinneberg um, weil ihr dort größere Räume zur Verfügung stehen.

Die Kartons  sind gepackt.  Heute kommt der Umzugswagen. Die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) verlässt Schenefeld. Nach 19 Jahren gibt die Awo das Büro am Holstenplatz auf und zieht nach Pinneberg um, in das alte  Kreishaus am  Drosteipark 21. „Uns stehen dort größere Räumlichkeiten zur Verfügung. Wir verfügen über einen eigenen Warte- und Besprechungsraum“, betont  die Leiterin der Awo-Schuldnerberatung, Mechthild Kuiter-Pletzer (Foto). Sie hatte jahrelang  selbst in der Außenstelle  in  Schenefeld gearbeitet  und den Posten erst Ende 2015 an ihre Kollegin Dana Bogner  abgegeben.  Die   Räumlichkeiten in  Schenefeld waren laut Kuiter-Pletzer  eher beengt.  „Viele Kunden haben sich auch ein geschützteres Umfeld gewünscht“, sagt  Kuiter-Pletzer. Dies sei in Pinneberg gegeben. Dort werden immer zwei Kollegen vor Ort sein.

Vor allem für  die Halstenbeker und Rellinger sei die Awo-Schuldnerberatung in Pinneberg einfacher zu erreichen. Da auch das Jobcenter und  das Amtsgericht in der Kreisstadt angesiedelt seien, sei Pinneberg für viele    Kunden der Beratungsstelle  schon jetzt eine wichtige Anlaufstelle.

Die  Beratungsstelle Schenefeld ist ab Mittwoch telefonisch unter der   neuen Nummer (04101)  205741 zu erreichen.  Die E-Mailadresse lautet weiterhin schuldnerberatung-schenefeld@awo-sh.de. 

Fakt ist: Die Schenefelder müssen künftig weitere Wege in Kauf nehmen, wenn sie Rat und Hilfe der der Schuldnerexperten  einholen wollen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt,  dass die Energieberatung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein  im Schenefelder Rathaus auf unbestimmte Zeit ausfällt. Energieberater Hermann-Michael Hell ist in den Ruhestand  gegangen.

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erstellt am 19.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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