zur Navigation springen

Quickborner Tageblatt

02. Dezember 2016 | 21:04 Uhr

Schüler gestalten Jugendzentrum Ausstellung in Quickborn : Zwölfter Jahrgang des Elsensee-Gymnasiums präsentiert Architektur-Modelle

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

chüler gestalten Jugendzentrum: Der zwölfter Jahrgang des QuickbornerGymnasiums präsentiert seine Architektur-Modelle im Kunstkurs.

Quickborn | Das Bauvorhaben eines Jugendzentrums innerhalb eines halben Jahres umzusetzen, erscheint auf dem ersten Blick als unrealistisch. Der Kunstkursus Q 1 (12. Jahrgang) des Elsensee-Gymnasiums hat zumindest die Aufgabe des Architekten umgesetzt: Unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Petra Kleist verwirklichten 18 Schülerinnen und Schüler neun Architektur-Modelle, die am Dienstag im Oberstufengebäude präsentiert wurden.

„Ich bin begeistert, was die jungen Leute an kreativen Ideen in jeweils zwei Kunststunden pro Woche umgesetzt haben“, lobte die Projekt-Leiterin ihre Schüler. Um die Herausforderung meistern zu können, seien zunächst theoretische und praktische Grundlagen der Architektur thematisiert worden. Bei der Praxisaufgabe habe es außer einigen funktionsgerechten Forderungen die Vorgabe gegeben, sich an drei Stilen zu orientieren. „Dennoch hatten die Schüler viele Freiheiten, sogar die großzügige Budget-Freiheit, die in der Realität nicht üblich ist“, betonte Petra Kleist. So aber sind sehr individuelle, ästhetische Modelle entstanden, die auch hinsichtlich der beabsichtigten Nutzung interessante Lösungen zeigen.

Die Schüler Helen Haase, Magdalena Ullfors und Kai Nosker aus der Klasse 12 a/b erläuterten dieser Zeitung ein gemeinsam erarbeitetes Modell, das optisch ansprechende Architektur mit guten Lichtverhältnissen durch große Glasflächen und einladende Sport- und Versammlungsmöglichkeiten verbindet. „Wir wollen jugendliche Besucher mit ihren Interessen zusammenführen. Beispiel dafür ist das Fußballfeld auf der Freifläche. Außer der Freizeitgestaltung ist für uns die Verbindung zur Natur und die Energie-Effizienz vorrangig“, betonte Kai die Zielsetzung des Teams.

Einen optischen Blickpunkt des Modells stellt der herausragende Turm dar, der für sportliche Aktionen wie Klettern und als Übergang zum Fitness-Raum konzipiert ist. In der Kuppelspitze haben die jungen Planer eine Bar angedacht. „Links befindet sich der Veranstaltungstrakt, da ist noch Platz für eine runde Bühne“, ergänzt Magdalena. „An der hellen Glasfront soll ein Atelier für Hobby-Künster entstehen“, sagte die Schülerin. In der aufgesetzten Etage mit Solardach sind vier Räume für verschiedene Nutzungszwecke vorgesehen. Schließlich soll das Dach als Grünfläche und der Wintergarten mit Pflanzen ausgestattet werden, um das Interesse an der Natur zu wecken.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Jul.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen