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Quickborner Tageblatt

05. Dezember 2016 | 15:41 Uhr

Bauprojekt in Quickborn : Wohnen und arbeiten am Zentrum

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Deutsche-Finanzkontor investiert 4,5 Millionen Euro. 17 Apartments und drei Gewerbeeinheiten ab Sommer 2017.

Quickborn | Lange ist das Grundstück an der Kieler Straße, Ecke Marktstraße, in Quickborn eine unansehnliche Brachfläche gewesen. Doch seit einigen Wochen entsteht dort etwas Neues: Am Sonntag ließ die Deutsches-Finanzkontor AG (DFK) mit Sitz in Kaltenkirchen einen Kran aufstellen, um in der zentralen Lage bis Sommer nächsten Jahres ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Möglich macht das ein Bebauungsplan aus den 1980er Jahren. „Damals wurde bereits die rechtliche Grundlage geschaffen, um sowohl Wohn- als auch Gewerbeeinheiten fortzubauen“, berichtete Friederike Lattmann vom Fachbereich Stadtentwicklung in Quickborn. Trotzdem habe sich viele Jahrzehnte lang kein Investor für das Eckgrundstück gefunden, auf dem sich lange Zeit der Holsteinische Hof befand, der bereits 1987 abgerissen wurde.

Der geplante Neubau gegenüber des „Hauses Roseneck“ in Sichtweite der evangelischen Marienkirche kann optisch zur erneuten Aufwertung des Stadtbildes beitragen. 17 Eigentumswohnungen werden in dem Eckgebäude untergebracht: Die kleinste mit einer Grundfläche von etwa 55 Quadratmetern, die größte – eine von drei Penthouse-Wohnungen im Staffelgeschoss des Gebäudes – soll 119 Quadratmeter groß werden. Die Preise der Wohneinheiten beginnen bei 186.000 Euro, der Preis für das größte Penthouse liegt bei 413.000 Euro. Außerdem im Erdgeschoss sollen drei Gewerbeeinheiten untergebracht werden – mit Glasfronten zur Straße und einer Grundfläche von 85 bis rund 150 Quadratmetern.

Zwei Geschäfte sind bereits reserviert

Zwar seien zwei dieser Einheiten schon reserviert. „Wir können derzeit aber noch keine konkrete Aussage über die Nutzung machen“, teilte der DFK-Vorstandsassistent Martin Tangermann auf Anfrage dieser Zeitung mit. „Wir planen allerdings, dort Gewerbe unterzubringen, welches zu der frequentierten Lage passt.“ Das Bauvorhaben in der Kieler Straße 97 ist nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt, in der aber ebenso wie an der Kieler Straße einige Geschäftsräume leerstehen.

Bis auf die Penthouse-Wohnungen würden die Wohneinheiten meist an private Kapitalanleger veräußert, ist auf der Internetseite der DFK Bau GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Finanzkontor AG, zu lesen. In den Kaufpreisen sei je ein Tiefgaragenstellplatz pro Wohneinheit enthalten. Die Investitionssumme des Objekts beläuft sich Tangermann zufolge auf rund 4,5 Millionen Euro.

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erstellt am 03.Aug.2016 | 14:00 Uhr

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