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Quickborner Tageblatt

23. März 2017 | 23:10 Uhr

Quickborn : So bunt war das diesjährige Ausländerfest

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Katholische Kirche St. Marien war der Veranstalter. Erneut war der Zuspruch groß. Viele Angebote und viele Besucher.

Quickborn | Bunt war das Ausländerfest der katholischen Kirche St. Marien am vergangenen Sonnabend. Bunt die Stände der teilnehmenden 20 Nationen und bunt die Kleider der Bauchtanzgruppe von Magda Golz.

Als der damalige Pfarrer Heinrich Hülsmann mit Gemeindemitgliedern vor 33    Jahren das erste Ausländerfest während der interkulturellen Woche gefeiert hatte, ahnte niemand, dass das Fest zu einer schönen Tradition werden würde. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Nationen hinzu. Sonnabend war der Andrang so groß, dass es teilweise kein Durchkommen auf dem Kirchplatz gab.

Wie gewohnt, begann das Fest mit Glockengeläut nach dem Festhochamt, das in diesem Jahr von vier Priestern zelebriert wurde: Pfarrer Wolfgang Guttmann, Pfarrer i.R. Heinrich Hülsmann, Pastor Paul Pham aus Vietnam und Pater Pero Sestak aus Kroatien. Unter anderem nahmen Chöre aus Kroatien, Polen, Vietnam und der Quickborner Kirchengemeinde teil. Spanische und kroatische Gläubige gestalteten die Lesung mit und andere sangen arabisch- und persisch-sprachige Lieder. „Hier hat sich heute die Weltkirche getroffen“, waren sich Pfarrer Guttmann und Presssprecher Johannes Schneider einig. „So etwas hat es noch nicht gegeben: Das Vater Unser gleichzeitig in 20 Sprachen, dafür danken wir.“

Fröhliche Stimmung herrschte auf dem Kirchplatz.
Fröhliche Stimmung herrschte auf dem Kirchplatz. Foto: Bernhardt
 

Andja Zdravac vom Caritas Migrationsdienst war stolz auf „ihre“ Flüchtlinge, die an einem eigenen Stand heimische Spezialitäten frisch zubereiteten. Nebenan gab es Waffeln, und Kinder ließen sich schminken. Bei der Pfadfindergruppe „Digna Ochoa“ konnten Kinder in einem Zelt Stockbrot am offenen Feuer backen und für die Erwachsenen gab es leckere Cocktails.

Ein besonderer Höhepunkt war die aus acht Tänzerinnen bestehende Bauchtanzgruppe. In seiner Anmoderation sagte Pfarrer Guttmann: „Das hat doch was und ich als Pfarrer darf es auch sehen! Davon wird man ja genusssüchtig. Es ist jedes Jahr ein Hingucker. Ist es nicht herrlich dieses Ausländerfest?“ Großartig war dann auch der Applaus für die Tänzerinnen. Der Reinerlös des Festes geht zum Teil an die Initiative Sea-Watch, an die Klarissen-Kapuzinerinnen in Eritrea und an das Quickborner Flüchtlingscafé.

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erstellt am 26.Sep.2016 | 09:00 Uhr

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