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Quickborner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 00:56 Uhr

Pferde helfen bei der Integration

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Begegnungsfest Reitregion Quickborn engagiert sich in der Flüchtlingsarbeit / 15 Jungen und Mädchen nutzen das Angbeot

Für Hans-Ulrich Plaschke ist es das Wichtigste, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Und das gelingt dem Ehrenvorsitzenden der Reitregion Quickborn (RRV) immer wieder aufs Neue. Nach dem Weihnachtsfest mit Flüchtlingskindern im vergangenen Jahr, veranstaltete der Verein in diesem Jahr im Garten der Bildungs- und Förderstätte Himmelmoor (BFH) ein Begegnungsfest für Flüchtlings- und hiesige Kinder bis zwölf Jahre. Dabei hatten die Mädchen und Jungen die Chance, kostenlos eine Runde auf verschiedenen Pferden zu reiten.

Insgesamt fünf Reitbetriebe aus Quickborn engagierten sich für die Veranstaltung und stellten ihre Pferde zur Verfügung. „Die Kinder beginnen zu strahlen, wenn sie auf den Pferden sitzen. So ermöglichen wir ihnen den ersten Kontakt mit den Tieren – und das ist großartig“, betonte Plaschke, der die Idee zu diesem Fest hatte. Besonders wichtig sei es, die Kinder spielerisch an die Pferde heranzuführen und gleichzeitig eine integrative Aktion fördern zu können. „Sie sollen sich an die Tiere gewöhnen und lernen, wie man mit ihnen umgehen muss“, erklärte der Ehrenvorsitzende. Er stelle immer wieder fest, wie gelöst die Kinder im Umgang mit den Pferden seien. „Sie öffnen sich viel mehr und man kann sie kennenlernen“.
Laut Diakonie-Flüchtlingskoordinator Mathias Wittig nahmen insgesamt 15    Flüchtlingskinder an der Aktion teil. Zwar gebe es in der Stadt noch sehr viel mehr Kinder, doch noch hätten einige Berührungsängste. Auch hiesige Kinder genossen den Spaß. „Die Kinder verstehen sich untereinander sehr gut und sie freuen sich alle unheimlich über die Gelegenheit“, stellte Wittig freudig fest.

Auch Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU) stattete dem Begegnungsfest einen Besuch ab. „Es dient der Integration und wenn man sieht, wie alle Kinder gleich auf den Anblick der Pferde reagieren ist das toll. Sie alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie richtig Spaß haben“, betonte Meyn.

Für Plaschke ist es wichtig mit dieser Aktion ein Alleinstellungsmerkmal für die Eulenstadt zu schaffen. „Quickborn hat den Wert dieser Aktion im Rahmen der Integrationsmaßnahmen erkannt und uns einen Förderbetrag von 300 Euro gestiftet“, sagte Plaschke. Auch von Quickborner Betrieben habe er stets ein positives Feedback und unglaublich große Unterstützung erhalten. „Es gibt eine große Bereitschaft solche Aktionen zu fördern“, betonte Plaschke.

Er plant bereits eine weitere Aktion im nächsten Jahr: „Da lasse ich mir dann wieder etwas Neues einfallen für die Kinder“.

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