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Quickborner Tageblatt

26. März 2017 | 15:12 Uhr

Sportlerehrung : Mit Video: Vier Weltmeister aus Quickborn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Stadt hat 42 Sportler für herausragende Leistungen und drei Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Quickborn | Vier Weltmeister hat die Stadt Quickborn 2016 hervorgebracht. Finja Hollin, Daniel Kern, Felix Zarbock und Markus Maiwald holten bei den internationalen Wettkämpfen im Sportstacking in Speichersdorf (Bayern) zusammen mit ihren Staffelgruppen jeweils Goldmedaillen. 270 Sportler waren angetreten, um Plastikbecher auf Zeit zu stapeln.

Bürgermeister Thomas Köppl und Bürgervorsteher Henning Meyn (beide CDU) ehrten am Mittwoch die Weltmeister des Sportstacking Teams Quickborn sowie insgesamt 38 Mitglieder der Großkalibersportschützen Quickborn, des Schützenvereins Quickborn-Renzel und des TuS-Holstein-Quickborn. Außerdem zeicheten sie im Artur-Grenz-Saal Hartmut Ermes, Erich Wolf sowie Julian Max Collatz von der Johanniter-Unfall-Hilfe für ihr ehrenamtliches Engagement aus.

Letzterer erschien völlig ahnungslos bei den Feierlichkeiten. „Ich dachte, ich mache heute hier Sanitätsdienst. Es war schon faszinierend“, sagte der 18-jährige Fachbereichsleiter Jugend im Johanniter-Ortsverband Quickborn. Köppl hielt die Laudatio: „Julian zeichnet sich im Bereich der Jugendarbeit als außergewöhnlich pflichtbewusst, engagiert, sorgfältig und zuverlässig aus.“ Seit 2010 arbeitet Collatz bei den Johannitern mit. Als Schulsanitäter leistete er Dienst an der Gemeinschaftsschule Rugenbergen. Er ließ sich zum Sanitäter, Helfer im Katastrophenschutz und Jugendgruppenleiter ausbilden, beteiligte sich am Aufbau der Landesunterkunft Schleswig-Holstein, erweckte die Jugendarbeit des Ortsverbands zu neuem Leben und bildet Menschen in Erster Hilfe aus.

Organisationstalent lässt Verein wachsen

Meyn bescheinigte Wolf besondere Verdienste um den Vereinssport in Quickborn. Der heute 79-Jährige gehörte vor 23 Jahren zu den Gründern die Großkaliber-Sportschützen Quickborn, engagierte sich als Sportleiter und Vorsitzender, bis die Mitglieder ihn 2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannten. Wolf erreichte nicht nur viele Erfolge bei den norddeutschen Meisterschaften. „Durch seine außergewöhnlichen organisatorischen Fähigkeiten wuchs der Verein sehr schnell auf aktuell über 70 Mitglieder“, sagte Meyn. Durch diplomatisches Geschick und eine verbindliche Art habe Wolf dem Verein einen hervorragenden Ruf in Quickborn sowie im Kreis Pinneberg verschafft.

Köppl zeichnete Ermes für 22-jähriges Engagement im Vorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Quickborn/Hasloh aus. „Das ist anstrengender als hauptberufliche Arbeit“, sagte der Bürgermeister. Köppl und Ermes wurden 1995 in den Vorstand gewählt. Ermes trieb ab 2004 die Renovierung und Restaurierung der Marienkirche voran. Die Gemeinde habe nicht nur dabei, sondern auch bei Neubauprojekten in Quickborn und Hasloh von seinem Sachverstand als Bankkaufmann profitiert. Jahrelang brachte sich Ermes in dem Arbeitskreis „Kirche & Kultur“ ein. 2008 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt und engagierte sich auch auf Kirchenkreisebene. Er gab den Gemeindebrief „Das Fenster“ heraus, organisierte den „Lebendigen Adventskalender“, die „Zwölf heiligen Nächte“ und die „Offene Sommerkirche“, kümmerte sich um den Heidefriedhof und die evangelische Kita.

Eine fünfköpfige Jury hatte die Ehrenamtlichen für die 15. Auszeichung der Stadt ausgewählt. Organisationen und Personen hatten neun Vorschläge eingereicht.

Großkalibersportschützen Quickborn: Jeweils den 1. Platz in der Norddeutschen Meisterschaft erreichten Thomas Behnke, Torsten Hübner, Hans-Otto Breitschuh, Manfred Konopka, Bernd Krüger, André Ksycki, Volker König, Peter Mühlbauer, Helga Patitz, Carsten Rönnau, Axel Spies, Michael Wekel, Jens Wendling, Erich Wolf.
Schützenverein Quickborn-Renzel von 1928: Jeweils Landesmeister wurden Bernd Behnke, Uwe Vogt, Reiner Dau, Thomas Beise, Ralph Nolte, Angelika Nolte, Klaus-Jürgen Bruhn, Anita Schröder, Peter Kletzin, Birgit Bruhn, Keno Schümann, Günther Giesbrecht, Helga Patitz, Hauke Reumann und Hans-Peter Stenger.
Sportstacking-Team-Quickborn: Den ersten Platz in der Weltmeisterschaft erreichten in Staffelgruppen Finja Hollin, Daniel Kern, Felix Zarbock und Markus Maiwald.
TuS-Holstein-Quickborn, Sparte Rackelton: Thorsten Lentfer erkämpfte den dritten Platz im Doppel bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen.
Sparte Ju-Jutsu: Maximilian Lüth (1. Platz Schülermeisterschaft), Joni Grutke (1. Platz Gruppenmeisterschaft Nord), Björn Petersen (1. Platz Gruppenmeisterschaft Nord), Tom Wendeborn (2. Platz U-21-Weltmeisterschaft in Spanien) und Ashot Arustamjan (3. Platz Weltmeisterschaft Männer in Polen).
Sparte Leichtathletik: Christian Biermann (Hamburger Meister Run & Bike M 40), Rene Croissier (Hamburger und Deutscher Meister Triathlon M 65), Sebastian Dierks (Hamburger Meister Mittel-Triathlon M 35), Cordula Neudörffer (Hamburger Meisterin Rund & Bike und Triathlon W45).
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erstellt am 03.Mär.2017 | 12:00 Uhr

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