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Quickborner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Minischule: Mittagessen wird teurer

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

GemeinderatKostenanstieg von 30,50 auf 44 Euro

Statt monatlich 30,50 Euro müssen Eltern für das Mittagessen ihrer Minischulkinder in Ellerau ab 1. November 44 Euro bezahlen. Das beschlossen die Ellerauer Gemeindevertreter während einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung. Das bis zu den Herbstferien gelieferte Essen aus der Küche der Seniorenresidenz war nach Meinung der Minischulleitung und einiger Eltern nicht frisch genug (unsere Zeitung berichtete). In der Julisitzung des Gemeinderates wurde entschieden, dass die Mensa der Grundschule die Versorgung der Minischulkinder mit übernehmen kann. Hier wird das Essen täglich frisch und kindgemäß gekocht. Nachdem die Erweiterung der Mensa abgeschlossen ist, können die Minischulkinder jetzt nach den Herbstferien auch dort essen.

Über die Veränderung des Essens von der Lieferung zum Frischkochen war man sich während der Gemeinderatssitzung einig, aber über die Kostenerhöhung wurde heftig diskutiert. Peter Groth (Bürgerforum, Foto) meinte: „Hierfür gibt es keine Gebührenkalkulation. Wie kommt man von 30,50 auf 44 Euro? Ohne Kalkulation und einen echten Preis kann ich darüber nicht abstimmen!“ Bürgermeister Eckart Urban (SPD) erklärte: „Wenn Kinder mit in der Mensa verpflegt werden, ist es nur gerecht wenn alle das gleiche bezahlen.“ Christian Valerius (BVE), Vorsitzender des Ausschusses Kinder, Bildung und Jugend sagte: „Was hier beschlossen wird ist die Kopplung der Minischulsatzung an die Mensasatzung, es geht nicht um die Summe für das Essen. Es muss für die Haushaltsplanung eine Entscheidung getroffen werden.“

Nachdem Rene Hoerauf von der Verwaltung in Norderstedt erklärte, dass das Gemeindeprüfungsamt die Kosten abgesegnet habe, fragte Groth erregt nach, wo denn die Kalkulation sei. Hermann Fohrmann (SPD) erklärte: „Wenn ab 1. November alle Kinder in der Mensa versorgt werden sollen, müssen wir das heute hier beschließen. Aber bis zur nächsten Ausschusssitzung muss eine Kalkulation vorgelegt werden.“ Die Eltern seien informiert worden, antwortete der Bürgermeister auf die Nachfrage von Peter Wirrwoll (BVE).

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