zur Navigation springen

Quickborner Tageblatt

07. Dezember 2016 | 09:41 Uhr

Quickborn : Kampf für mehr Menschenwürde

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sozialverband: Ortsverband Quickborn-Ellerau feiert 70. Geburtstag

Schon beim Sekt-Empfang am Sonnabendvormittag herrschte großer Andrang in Kramer’s Gasthof. Anlass war der 70. Geburtstags des Sozialverbands Quickborn-Ellerau. Im großen Saal begrüßte der Vorsitzen Manfred Pöschl mehr als 120 Mitglieder und zahlreiche Gäste: Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU) und Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) aus Quickborn, den 2. Bürgermeister aus Ellerau, Joachim Wehner, Günter Hollm vom SoVD-Landesverband und Reinhard Kühne vom Kreisvorstand Pinneberg. Außerdem nahmen Freunde der Ortsverbände Moorrege-Heist-Holm und Wedel sowie die „Herbergseltern“ Sonja und Trutz Heggblum vom DRK-Quickborn an dem Jubiläumsfest teil, wo sonst die Aktivitäten des Ortsverbands stattfinden.

Vor dem gemeinsamen Mittagsessen konnte Pöschl mit Stolz bekanntgeben, dass der Ortsverband nach aktuellem Stand 795 Mitglieder betreut. „Zu dieser Aufwärtsentwicklung haben unserer Vorgänger maßgebend beigetragen. Das wollen wir heute würdigen, und auch unseren ehrenamtlichen Team möchte ich für die gute Zusammenarbeit herzlich danken.“

Bürgervorsteher Henning Meyn überbrachte die Glückwünsche der Stadt Quickborn und stellte fest: „70 Jahre sind ein stolzes Alter, doch bei den Veranstaltungen des Sozialverbands, die ich besuche, habe ich keine Müdigkeit feststellen können. Das Klima ist frischer als zuvor.“

Joachim Wehner lobte die erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit, die von staatlicher Seite nicht geleistet werden könne. Günther Holm berichtete über die Gründungsgeschichte im Jahr 1917, noch im Ersten Weltkrieg, und den Wandel des früheren Reichsbundes zum heutigen Sozialverband. Richtschnur seien stets Maßnahmen und Reformen im Sinne der sozialen Gerechtigkeit gewesen. „Wir kämpfen für eine menschenwürdige Gesellschaft, allerdings ohne Gewalt, sondern mit guten Argumenten. Auch wollen wir menschliche Wärme vermitteln.“ Er überreichte Pöschl die Urkunde des Landesverbands zum Jubiläum.

Anschließend sprach Reinhard Kühne, der die Glückwünsche des SoVD-Kreisvorstands Pinneberg überbrachte. Er erinnerte an die sehr schwierige Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, in der der „Reichsbund“-Ortsverband für Kriegsopfer und Hinterbliebene gegründet wurde. „Heute hat sich der Sozialverband Deutschland zum Ziel gesetzt, ein Höchstmaß an sozialer Gerechtigkeit für seine Mitglieder zu erreichen.“ Der zweite Schwerpunkt sei die Pflege zwischenmenschlicher Kontakte durch geselliges Beisammensein, Ausflüge und andere Aktivitäten nach dem Motto „Gemeinsam statt einsam“.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen