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Quickborner Tageblatt

05. Dezember 2016 | 09:30 Uhr

Im Einsatz für Afrika und die Jugend

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ankündigung Rotary-Club-Quickborn will Austauschprogramm für Gymnasien organisieren / Projekte in Botswana und Kamerun

Unter dem Motto „come together“ hat Rolf-Peter Dröge zum 1. Juli das Amt des Präsidenten des Rotary-Clubs-Quickborn (RCQ) angetreten. Gestern stellten die Rotarier Ute Pfestorf, Frank Sonntag, Govenor des Rotary-Distrikts 1890 (Schleswig-Holstein und Hamburg) für 2016/2017, Altpräsident Wolf-Dietrich Reiff und er die Pläne für das Rotary-Jahr 2016/2017 vor.

Dröge liegen vor allem frische Initiativen in Sachen Jugendarbeit am Herzen. So wollen die Rotarier ein Austauschprogramm für die Quickborner Gymnasien organisieren. Schüler sollen für ein Jahr bei einer Rotary-Familie im Ausland leben. Der RCQ möchte mit wenigen Teilnehmern starten und später die Anzahl steigern. Bereits 2011/2012 erfolgte solch ein Austausch.

Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Region ist den RCQ-Mitgliedern besonders wichtig, wie an vielen altbekannten Projekten erkennbar ist. In der vom RCQ initiierten und seit knapp drei Jahren von der Diakonie weitergeführten „Aktion Christophorus“ werden Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen intensiv und gezielt gefördert. Zugunsten dieses Projekts wird im Oktober auf dem Gestüt Hohenufer in Langeln ein Familien- und Reiterfest ausgerichtet, an dem sich der Spielmannszug Quickborn beteiligt.

Auch in der Geflüchtetenhilfe ist der Club aktiv. Zusammen mit ehrenamtlichen Betreuern bietet er Deutschtrainings in kleinen Gruppen an. Seit Jahren findet eine Baumpflanzaktion mit Schülern der Comenius-Schule statt. So wird in diesem Jahr am Sonnabend, 10. September, der Baumlehrpfad am Freizeitsee mit einer Winterlinde erweitert. Anschließend soll auf dem von den Rotarien unterstützten Grillplatz ein Fest gefeiert werden.

Der Eulenmarkt in Quickborn bietet jedes Jahr ein gutes Forum für die Rotarier, um auf sich und ihre gemeinnützigen Aktionen hinzuweisen. In diesem September stellt der Rotaract-Club-Hamburg dort ein Afrika-Projekt vor. Rotaract wurde im Jahr 1984 für interessierte junge Menschen im Alter von 18 bis 32 Jahren gegründet, die sich nach den rotarischen Grundsätzen unter dem Motto Lernen – Helfen – Feiern in sozialen Projekten und Aktionen engagieren.

Geplant ist ein afrikanisches „Global Grant-Projekt“. Es geht im Wesentlichen darum, vor Ort Hilfe im landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereich zu leisten, um Zukunftsperspektiven für die Menschen in afrikanischen Ländern wie Botswana oder Kamerun zu entwickeln. Am Beispiel Simbabwe geht es um ein Programm gegen Mütter- und Säuglingssterblichkeit.

„Das alles gelingt nur, weil wir in den entsprechenden Ländern auch Rotarier haben, die sich dort um die Projekte kümmern können“, erläuterte Govenor Frank Sonntag. Durch die genannten Veranstaltungen in Quickborn hoffen die Rotarier, dass sich viele Menschen für die dem Gemeinwohl dienende Arbeit des RCQ interessieren und Kontakt aufnehmen. Zudem haben sie den Wunsch nach Sponsoren, die die regionalen und internationalen Projekte finanziell unterstützen.

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www.rotary-quickborn.de

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