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Quickborner Tageblatt

06. Dezember 2016 | 13:08 Uhr

Kunsthandwerk in Quickborn : Elche, Seifenblasen und Clowns

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Organisatoren ziehen positive Messebilanz. Besucher nehmen neuen Standort im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium an.

Quickborn | Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – das hinter der Volksweisheit viel Wahrheit steckt, war Hanne Weber und Brigitte Krogmann schnell klar. Zum dritten mal waren die beiden Hamburgerinnen für die Organisation des Markts Kunst und Handwerk verantwortlich und zogen eine positive Bilanz. „Es läuft besuchermäßig deutlich besser als im vergangenen Jahr“, sagte Weber. Damals war die Traditionsveranstaltung nach 30 Jahren vom Rathaus in das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium umgezogen. „Die neuen Räumlichkeiten werden in diesem Jahr noch besser angenommen“, stellten die beiden zufrieden fest.

Insgesamt 45 Aussteller präsentierten ihre Produkte vor dem und im Erdgeschoss des Gymnasiums am Ziegenweg. Direkt am Parkplatz empfing eine Rentierherde die Besucher. Peter Lange bot die Gestecke im besonderen Design feil. „Wir können über die Nachfrage nicht klagen. Wir haben aber auch schon einige Stammkunden, die ihre alten Gestelle zurückbringen und ein neues Gesteck mitnehmen“, sagte Lange, der von seiner Tochter Alexandra unterstützt wurde. Exemplarisch zeigte er auf ein reichlich vertrocknetes Exemplar, dass eine Kundin abgestellt hatte. Der Nachfolger war bereits ausgewählt und wurde nach dem Verlassen der Ausstellungsräume abgeholt.

Staunend blieben die Besucher wenige Meter weiter stehen, als „Bubble Bert“ aus seinem Zelt trat, zwei Holzstöcke, die mit einer Schnur verbunden waren, in einen Eimer tauchte und Sekunden später gigantische Seifenblasen über das Schulgelände schweben ließ. „Das ist traumhaftes Wetter für Seifenblasen – etwas diesig. Da halten die ewig“, sagte der Künstler aus Berlin. Die immer wieder einsetzenden Schauer ließen die bunten Gebilde aber schnell wie so manchen Traum platzen.

Andrea Herold schaute entspannt durch ihr buntes Angebot an Fensterbildern. „Weihnachtsmänner und Schneemänner laufen am Besten. Da sind wir schon voll in der Saison“, stellte sie fest. Dann nahm sie einen Clown in seinem gelben Auto in die Hand: „Clowns laufen auch immer.“ Trotz der Diskussion um Angriffe von Horrorversionen der eigentlich lustigen Spaßmacher? „Die gibt es ja erst seit einigen Tagen. Clowns sind bei Eltern und auch Großeltern weiterhin die beliebteste Dekoration für das Kinderzimmer“, sagte Herold und ergänzte: „An meinen Bildern ist ja auch nichts gruselig.“

Für Weber und Krogmann ist nach der Messe gleichzeitig vor der Messe. „Wir organisieren seit 25 Jahren die Veranstaltung in Duderstedt und da geht es weiter“, sagte Weber. Am 12. und 13. November findet die Veranstaltung im Max-Kramp-Haus, Duvenstedter Markt 8, statt. „Viele Aussteller nehmen wir quasi direkt mit“, sagte Krogmann lachend. Wie unterscheidet sich ein Markt in Quickborn und Hamburg? Weber überlegte kurz und sagte dann: „Da kennen wir mittlerweile jeden. Hier sind wir noch neu, aber wir arbeiten daran, uns zu vernetzten.“

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erstellt am 24.Okt.2016 | 12:15 Uhr

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