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Quickborner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Quickborn : E-Tankstellen nehmen Fahrt auf

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Seit einer Woche haben die Stadtwerke eine öffentliche Stromtankstelle. Dritter Standort zum Aufladen in Quickborn.

Quickborn | Drei Ladungen in einer Woche: Das ist die Bilanz der neuesten Stromtankstelle in Quickborn. „Eigentlich haben wir das noch gar nicht offiziell gemacht“, sagt Jeannine Kuper von den Quickborner Stadtwerken. Denn die unscheinbare 22-Kilowatt-Stromzapfsäule, nicht mehr als eine Metallstange mit zwei Steckdosen, auf dem Kundenparkplatz in der Pinneberger Straße 2 befindet sich noch im Testbetrieb. „Umso mehr freuen wir uns darüber, dass sie bereits so gut angenommen wird.“

Es ist der dritte Standort für Elektroautos in der Eulenstadt. Im Harksheider Weg und im Ortsteil Quickborn-Heide können Autofahrer ebenfalls ihre Batterien aufladen. Die Tankstelle, die sich vor dem Getränkemarkt bei Famila in der Pascalstraße befand, musste gerade umziehen. „Wegen des hohen Andrangs“, sagt Marktleiter Hans-Dieter Giesbrecht. Zwischen Bau- und Getränkemarkt können Kunden jetzt entspannt ihre Wagen aufladen, ohne die Kunden des Getränkemarkts zu behindern.

Auch die Mitarbeiter der Stadtwerke freuen sich darüber, dass ihre neue Stromtankstelle Anklang findet. „Der Ladezyklus beträgt zwischen einer und zwei Stunden und ist damit vergleichsweise kurz“, sagt Florian Unger, der das Projekt gemeinsam mit Sven Bäumler betreut. „Wir hatten bereits zuvor eine Tankstelle auf unserem Mitarbeiterparkplatz“, so Bäumler. „Jetzt haben wir noch eine öffentliche Säule dazugekauft.“

Das Prinzip ist einfach: Je nach Anbieter können sich Autofahrer eine Ladekarte besorgen und über die Internetseite des Betreibers freischalten lassen. Diese Karte wird an der Ladestation gescannt, um den Tankvorgang zu starten. „Einmal im Monat rechnet der Betreiber dann mit dem Verbraucher ab“, so Bäumler. Weil sich die Tankstelle bei den Stadtwerken noch in der Testphase befindet, ist das Tanken hier aktuell noch kostenlos. „Die Füllungen gehen erstmal auf uns“, sagt Kuper. Geplant ist, ein Hinweisschild an der Kieler Straße aufzustellen. „Weil wir hier etwas versteckt liegen“, so Kuper weiter. Der Standort der Tanksäule ist allerdings schon über verschiedene Apps und im Internet zu finden. Weil die Tankstelle öffentlich ist, können dort auch Autobesitzer tanken, die keine Kunden der Stadtwerke sind. Auch in anderen Städten im Kreis Pinneberg wird das Netz an Stromtankstellen ausgebaut, an rund 20 Säulen können Autofahrer inzwischen Energie tanken. In Elmshorn, Pinneberg, Halstenbek und Wedel gibt es bereits Stromtankstellen verschiedener Anbieter. In Barmstedt gucken E-Autobesitzer aktuell noch in die Röhre. Die Zahl der E-Autos im Kreis ist seit dem Sommer leicht gestiegen. Während vor einem halben Jahr noch 190 Autos zugelassen waren, sind es inzwischen 222.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 12:15 Uhr

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