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Quickborner Tageblatt

25. August 2016 | 02:55 Uhr

Bilsen : Die Gemeinde bekommt einen neuen Bus

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Fahrzeug kann vom DRK, dem Sportverein und von der Feuerwehr genutzt werden.

Bilsen | In Bilsen ist laut Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) das Dörpshus saniert worden. Es hat neue Fenster sowie Fluchttüren mit Außentreppen erhalten. Mit neuen Lampen wurde zudem das Neubaugebiet ausgestattet. Im Frühjahr bekommt die Gemeinde einen Kleinbus, der von der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK und dem TuS Hemdingen-Bilsen genutzt werden kann.

„Trotz aller Probleme, die von der Weltpolitik über die Bundes-, Landes- und Kreisebene bis herunter in die kleinsten Gemeinden durchschlagen, können wir in Bilsen sagen, dass 2015 ein gutes Jahr war“, so der Lehnert weiter. Die Grundstücksverkäufe im Bereich Klosterkoppel seien erfolgreich gewesen. Nur ein Gewerbegrundstück sei noch frei.

In 2016 soll die finanzielle Konsolidierung der Gemeinde fortgesetzt werden, so der Bürgermeister weiter. „Das bedeutet, dass Bilsen nicht nur auf das Anhäufen neuer Schulden verzichtet, sondern Altschulden konsequent abgebaut werden. Allerdings wird das kein Selbstgänger sein.“ Denn durch das von SPD, Grüne und SSW im Kieler Landtag beschlossene Finanzausgleichsgesetz zugunsten der großen Städte wie Kiel und Lübeck stehe auch Bilsen zu wenig Geld zur Verfügung. „Wenige Tage vor Weihnachten erreichte uns auf hartnäckige Nachfragen nun erneut eine schlechte Nachricht“, so Lehnert weiter. „Die Finanzzuweisungen für Bilsen werden vom Land noch einmal um 10  000 Euro gekürzt – viel Geld für unsere kleine Gemeinde.“

Steuern und Abgaben für die Bürger in Bilsen sollen nicht angehoben werden, betont der Bürgermeister. Dennoch soll weiter in Bereiche wie den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur investiert werden. „So unterstützen wir die Ausweitung der Öffnungszeiten im Betreuungsverein der Grundschule Hemdingen und die Förderung der Schulsozialarbeit. Auch die Ausweitung des Angebotes im Kindergarten und den Ausbau von bis zu zehn Betreuungsplätzen unterstützen wir aktiv.“ Die Ausschreibung und Auftragsvergabe soll Anfang 2016 erfolgen.

In der jüngeren Vergangenheit sei es zudem vermehrt zu Einbrüchen in Bilse gekommen, so Lehnert weiter. Nach Hinweise aus der Bevölkerung habe er mit der Quickborner Polizei entsprechende Gespräche geführt. „Diese hat um erhöhte Wachsamkeit gebeten“, sagt der Bürgermeister. „Einmal mehr die Telefonnummer 110 bei auffälligen Beobachtungen zu wählen ist besser als einmal zu wenig.“

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erstellt am 07.Jan.2016 | 09:10 Uhr

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