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Quickborner Tageblatt

02. Dezember 2016 | 19:14 Uhr

Quickborn : Der TuS schafft ein Amt für Kinderschutz

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Quickborner Verein reagiert auf sexuellen Missbrauch.

Quickborn | Nach sexuellen Übergriffen im Turn- und Sportverein (TuS) Holstein Quickborn hat der Vorstand das Amt einer Kinderschutzbeauftragten geschaffen. Die Jugendwartin Karin Leutner übernimmt diese Aufgabe.

Wie berichtet, hatte ein 42-jähriger Trainer  gestanden, zwischen 2013 und 2015 drei Jungen im Alter von damals sieben bis neun Jahren sexuell missbraucht zu haben. Das Landgericht Itzehoe hatte ihn zu einer Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Verein hatte sich 2015 von dem Trainer getrennt.

Der Vorsitzende Jürgen Sohn sagte während der Delegiertenversammlung am Donnerstag: „Der sexuelle Missbrauch von Jugendlichen durch einen Jugendfußballtrainer, der im vorigen Jahr bekannt geworden ist, hat niemanden unberührt gelassen. Diese Taten sind ein Angriff auf das Grundkonzept jeglicher Jugendarbeit und erschüttern das Vertrauen in diese Arbeit.“

Einstimmig beschlossen die Delegierten eine Ergänzung der Satzung um diese Formulierung: „Der Verein verurteilt jegliche Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexueller Art ist und verurteilt die Missachtung von Grundsätzen des Kinder- und Jugendschutzes, wie dies im Verhaltenskodex des LSV (Landessportverbandes) niedergelegt ist.“

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erstellt am 30.Apr.2016 | 14:00 Uhr

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