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Quickborner Tageblatt

25. März 2017 | 16:45 Uhr

Amt Pinnau : Bewerbung für Beitritt zur Aktiv-Region "Pinneberger Marsch und Geest"

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Entscheidung fällt während der Mitgliederversammlung am 25. März

Schon seit einiger Zeit gibt es in den Gemeinden des Amtes Pinnau – Borstel-Hohenraden, Ellerbek, Kummerfeld, Prisdorf und Tangstedt – Überlegungen, Mitglied bei einer der sogenannten Aktiv-Regionen zu werden (siehe Info-Kasten). Zunächst war die Aktiv-Region „Auenland“ der bevorzugte Partner.

600 000 Euro Fördergeld pro Jahr

„Von dort haben wir leider eine Absage erhalten“, gab Tangstedts Bürgermeister Detlef Goos (FDP) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung bekannt. Grund sei die maximale Anzahl der Einwohner von Aktiv-Regionen, die bei 150 000 liegt. „Sind es mehr, gibt es keine Fördergelder “, erklärte Goos. Mit dem Beitritt aller fünf Amts-Gemeinde wäre diese Zahl überschritten gewesen. „Daraufhin haben wir Gespräche mit Jürgen Manske von der Aktiv-Region ‚Pinneberger Marsch und Geest’ aufgenommen“, berichtete der leitende Verwaltungsbeamte Detlef Brüggemann. Mit Erfolg: Alle fünf Gemeinden sollen bei der Mitgliederversammlung am 25. März aufgenommen werden. Damit haben die Dörfer die Möglichkeit, Zuschüsse für Projekte zu erhalten. In der nächsten Förderperiode stehen pro Jahr 600 000 Euro zur Verfügung.

„Der Vorstand hat einstimmig beschlossen, die Aufnahme den bisherigen Mitgliedern vorzuschlagen“, bestätigt Jürgen Manske, Vorsitzender des Aktiv-Region-Vereins „Pinneberger Marsch und Geest“. Im nächsten Schritt werde dann analysiert, welche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken die gesamte Region und ihre einzelnen Gemeinden hätten.

„Wir müssen jetzt überlegen, was wir wollen, welche Schwerpunkte wir festlegen“, so Manske. Durch die Landesregierung sei bereits der Fokus auf den Bereich „Energie“ gelegt worden. Die weiteren Schwerpunkte würden von einer Lenkungsgruppe mit Fachausschüssen erarbeitet. „Das Konzept soll bis zum Sommer im Groben fertig sein und dann vom Planungsbüro ‚RegioNord’ ausgearbeitet werden“, erklärt Manske den weiteren Weg.

Nach der Vorlage beim Ministerium rechnet der Verein für das vierte Quartal mit der Genehmigung des Strategie-Papiers. „Die ersten Projektanträge könnten dann im ersten Quartal 2015 vorgelegt werden“, so Manske weiter. Zu beachten sie jedoch, dass die Anträge zu den ausgearbeiteten Schwerpunkten passen müssten. „Künftig können sogar bis zu 80 Prozent der Kosten bezuschusst werden – bislang waren es 55 Prozent“, gibt Manske bekannt.

Dafür fielen die sogenannten Leuchtturmprojekte weg. Für diese standen weitere 6 Millionen Euro jährlich aus EU-Töpfen zur Verfügung. „Wir werden den neuen Mitgliedsgemeinden in Einzelgesprächen genau erläutern, welche Projekte gefördert werden können und wie die Antragstellung läuft“, verspricht Manske.

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erstellt am 06.Mär.2014 | 16:00 Uhr

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