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Quickborner Tageblatt

04. Dezember 2016 | 19:26 Uhr

Sammeltüten im Himmelmoor : „Aktion saubere Landschaft“ in Quickborn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Rund 150 Bürger halfen bei der Quickborner „Aktion saubere Landschaft“. 30 Kubikmeter Müll im gesamten Stadtgebiet gesammelt.

Quickborn | Seit knapp 20 Jahren werden jährlich alle Quickborner dazu eingeladen, die Stadt fit für das Frühjahr zu machen. Im Rahmen der „Aktion saubere Landschaft“ sammelten auch an diesem Sonnabend wieder ungefähr 150 Bürger Müll.

Die Teilnehmer starteten um neun Uhr an der Sport- und Begegnungsstätte am Ziegenweg und schwärmten aus. Gesammelt wurde in Quickborn-Süd, in Renzel, beim Holstenstadion und rund um den Ziegenweg sowie im Quickborner Zentrum. Anschließend kehrten die fleißigen Müllsammler um zwölf Uhr zu ihrem Startpunkt zurück und wurden dort mit Brötchen, Suppe und Getränken versorgt. Obwohl im Voraus zu wetterfester Kleidung und Schuhen geraten wurde, blieben alle größtenteils trocken. Werkzeuge und Tüten wurden von der Stadt bereitgestellt.

„Jedes Jahr beteiligen sich auch viele Verbände wie die Angler, Fußballer, Turner und Handballer vom TuS oder auch die Reiter und Jäger“, berichtete Stefanie Kwoll, Mitarbeiterin des Rathauses. „Dieses Jahr war auch eine große Gruppe Frischlinge dabei, teilweise auch Asylbewerber.“ Insgesamt wurden schätzungsweiße 30 Kubikmeter Müll gesammelt. Diese wurden zu einem Container im Ziegenweg oder in der Friedenstraße in Quickborn-Renzel gebracht und von dort aus von Mitarbeitern des Bauhofes und dem Fachdienst für Abfall im Kreis Pinneberg abtransportiert und sortiert.

Autoreifen und Fernseher

„Es ist immer wieder toll, dass sich die Quickborner Bürger so zahlreich engagieren, und dieses Jahr haben wir auch glücklicherweise gar nicht so viel gefunden“, freute sich Bürgermeister Thomas Köppl. Unter den Funden waren Autoreifen, zahlreiche Plastiktüten und ein Fernseher. Überraschend war die Vielzahl an Plastiktüten mit Hundekot im Himmelmoor. „Ich finde das völlig unverständlich. Dann können die Hundebesitzer den Kot auch direkt liegen lassen“, so Köppl.

Es gehe bei der Aktion aber nicht ausschließlich um die Müllentsorgung. „Es ist vor allem auch eine gute Möglichkeit, um das eigene Bewusstsein für die Umwelt zu stärken“, erklärte der Bürgermeister.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 16:06 Uhr

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