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Quickborner Tageblatt

08. Dezember 2016 | 17:03 Uhr

„Schwimmen für 2“ : 34 Teilnehmer absolvieren Rettungsschwimmprüfung in Ellerbek

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Geschafft - zahlreiche Abzeichen für Junior-Retter, Bronze, Silber und Gold.

Ellerbek | Im Ellerbeker Schwimmbad, Rugenbergener Mühlenweg, war in den vorigen Wochen so einiges los. Zahlreiche Schwimmer trainierten dort intensiv um sich auf die erste oder eine Folge-Rettungsschwimmprüfung des Turn- und Sportvereins (TSV) Ellerbek unter dem Titel „Schwimmen für 2“ vorzubereiten.

Dabei ging es nicht nur um Kenntnisse und Fähigkeiten, die helfen sollen sich selbst oder einem anderen Badenden oder Schwimmer aktiv in einer Notlage zu helfen, sondern auch um besondere schwimmtechnische Fertigkeiten. Diese sind laut Birgit und Carsten Kulick vom TSV erforderlich, um eine andere - vielleicht auch verletzte - Person im Wasser zu transportieren und sicher an das rettende Ufer zu bringen.

Die Schwimmer konnten zwei unterschiedliche Prüfungen ablegen. Die jüngeren Teilnehmer trainierten für den sogenannten Junior-Retter. 14 Kinder und Jugendliche schlossen die Prüfung erfolgreich ab. Zu den erforderlichen Disziplinen für die Prüfung gehörten unter anderem das Abschleppen eines Partners, das sichere Beherrschen verschiedener Schwimmstile sowie das Schwimmen mit Bekleidung. „Diese sogenannten Körperanzüge saugen sich voll Wasser und erschweren die Bewegung im Wasser“, erklärten Birgit und Carsten Kulick. Abgerundet wurden die praktischen Prüfungen mit einer theoretischen Unterweisung und einen anschließendem Test rund um die Gefahren im und am Wasser.

Es wurde viel verlangt

Weitaus mehr wurde von den älteren Schwimmer verlangt, die ihr Rettungsschwimmabzeichen in Bronze (ab zwölf Jahren), Silber (ab 15 Jahren) und Gold (ab 16 Jahren) absolvieren wollten. Dabei waren insgesamt etwa 20 Teilnehmer am Start. Alle Abzeichen setzen die Fähigkeit voraus, ruhig und besonnen mit Gefahrensituationen im Wasser umzugehen. Zu den typischen Disziplinen zählen das Tief- und Streckentauchen oder auch das Sichern und Versorgen von verletzten Personen. Ab dem Abzeichen in Silber ist zusätzlich eine Erste-Hilfe-Ausbildung erforderlich. Auch bei diesen Rettungsschwimmabzeichen kam eine theoretische Unterweisung sowie eine anschließende schriftliche Prüfung hinzu.

Der Grund für die Aktion „Schwimmen für 2“: „Der Rettungsschwimmer selber muss sicher schwimmen und gleichzeitig noch einen beispielsweise kraftlosen oder auch verletzten Schwimmer transportieren oder auch abschleppen. Hier benötigt man eben Kraft für zwei“, betonen Birgit und Carsten Kulick.

Die lizenzierte Schwimmtrainerin und Kampfrichterin Birgit Kulick und ihr Ehemann bilden bereits seit mehr als 13 Jahren Schwimmer zu Rettungsschwimmern aus: „Dieses alles trägt zu einer höheren Sicherheit und Situation in unseren Bädern und Stränden bei.“

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erstellt am 02.Aug.2016 | 12:30 Uhr

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