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Lokales

03. Dezember 2016 | 01:27 Uhr

Plan steht: Park & Ride kommt 2017

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Entscheidung Prisdorf erhöht die Zahl der Plätze

Bürgermeister Rolf Schwarz (BBP, Foto) hält den Bau von Fahrrad- und Autoparkplätzen auf dem Gelände des Prisdorfer Bahnhofs im kommenden Jahr weiter für realistisch. Nachdem das Ausschreibungsverfahren für die Bike &  Ride-Anlage inzwischen gelaufen und die Finanzierung gesichert ist, soll nun auch der Bau von Autoparkplätzen auf den Weg gebracht werden. Die Gemeindevertreter beauftragten den Bürgermeister deshalb während der jüngsten Sitzung damit, alle für einen Zuschussantrag notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Für Verärgerung hatte zuvor insbesondere in der CDU-Fraktion der Vorstoß von Schwarz gesorgt, die Zahl der geplanten Plätze von ursprünglich 50 auf 65 zu erhöhen.

Es soll der große Wurf werden, den Prisdorfer Bahnhof aufwerten und für Zugreisende attraktiver machen: Zusätzlich zu den modernen Parkflächen für Fahrräder und Autos werden die Zufahrten neu gestaltet, der Wendehammer vergrößert, damit ihn auch Müllfahrzeuge nutzen können, und der Fußweg vom angrenzenden Wohngebiet Schnickenfeld barrierefrei umgebaut. „Der Fußweg wird viel genutzt, aber wir haben dort jetzt eine Hangsituation. Der Weg verläuft ziemlich steil“, sagte Schwarz im Gespräch mit dieser Zeitung. Das soll sich ändern. Während der Sitzung der Gemeindevertreter machte er deutlich: „Je mehr Parkplätze wir bauen, umso besser können wir die Zufahrten bezahlen.“

Hintergrund: Pro Parkplatz gibt es einen Zuschuss in Höhe von bis zu 7500 Euro. Die Kosten teilen sich der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (Nah.SH) und die Metropolregion Hamburg, etwa 13  Prozent der Gesamtkosten würden bei der Gemeinde verbleiben. „Bauen wir 65 Plätze, zahlen wir zwischen 60  000 und 70  000 Euro. Bauen wir nur 50 Plätze, sind es 108  000 Euro“, rechnete Schwarz vor.

Während BBP und SPD sofort Zustimmung signalisierten, tat sich die CDU zunächst schwer. Der Bürgermeister könne nicht einfach die Zahl der zu bauenden Parkplätze erhöhen, ohne vorher die Zustimmung des Bauausschusses eingeholt zu haben, sagte Fraktionsvorsitzender Matthias Booke – um am Ende dann doch zuzustimmen.

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erstellt am 01.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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